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Mit unserem "Winzauto" (ein Daewoo Matiz, Kofferraum war bereits voll mit Buggy und Schwimmsachen, aber nur 220€ für 9 Tage, und geschätzte 4l/100km) sind wir ein paar 100km 'rumgekurvt:
Höhle von Milatos
Ein Nationaldenkmal der Kreter aus dem Widerstandskrieg gegen die Türken. Eine kleine Wanderung an einer Schlucht entlang führt zu der wirklich großen Höhle, in der 1823 über 3000 Griechen sich vor den Türken versteckten. Erkunden kann man die Höhle nur mit Taschenlampe - und man muss auf seine Kleinen gut achten ;-)
Der zugehörige Küstenort hat keinen Strand (Felsen, schön zum Tide-Pooling, leider mit ein paar Ölbrocken), aber ein paar sehr nette Tavernen direkt am Strand.
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Elounda
Ein kleines Städtchen nördlich von Agios Nikolaos, nicht so massentouristisch, mit der (Halb)Insel Spinalonga vorgelagert. Man kommt dorthin über eine kleine Sandzunge, und findet schöne Badebuchten. Die versunkene Hafenstadt Olous soll man unter Wasser sehen können - wir haben sie aber nicht gefunden.
Wir verbrachten einen entspannten Vormittag am Strand.

Tholos
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Durch Zufall gefunden, war hier für uns das schönste Fleckchen auf Kreta: eine weitläufige Bucht ohne Hotels, ohne Straße, ein kleiner Hafen, keine Touristen, und eine einfache Strandtaverne mit einheimischen Gerichten.
Wir haben hier viel gebadet, in den Steinen gebuddelt, und lecker gegessen.
(Wer's noch nicht selber 'rausgefunden hat, hier die Anleitung zum Panorama links: entweder die Buttons benutzen, oder mit gedrückter linker Maustaste im Bild navigieren.)
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Agios Nikolaos
Den kinderfreien Tag haben Karin und ich zu einem Museums- und Bummeltag in Agios Nikolaos genutzt.
Das archäologische Muesum dort ist interessant, die Stadt recht malerisch.

Südküste
Ein Tagesausflug gegen den Uhrzeigersinn: Mochos, Aski, Kastello, Ano Viannos, Arvi, Ierapetra, Tholos (:-) und zurück über Agios Nikolaos nach Malia. Der erste (schöne Bergdörfer und -welt) und letzte Teil (wieder die Bucht von Tholos) waren schön, aber die Südküste, eigentlich der Grund für diese Tour, war ein einziger Reinfall:
- "... eine landschaftlich sehr reizvolle Region ... Treibhäuser reichen häufig bis an den Strand heran ... Arvi, seine spektakuläre Lage in einer von Felswänden umgebenen Bucht ..." stand im Reise-Know-How-Führer, bisher immer verlässlich.
- Hätten wir 'mal lieber im anderen Reiseführer auch nachgeschaut: "eine staubige Plastikwüste" :-((
Stimmt leider auf's Wort - die Gewächshäuser sind Holz- oder Stahlgerippe, mit Plastikfolien überzogen, oft sieht man buchstäblich keinen Baum oder Strauch. Es ist dreckig (wilder Müll). Die ganze Küste westlich von Ierapetra lohnt sich nicht.

Star Beach
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Wir hatten Luis den Besuch eines Wasserrutschenparks versprochen. Da der eigentliche Wasserpark namens Aqua Splash exorbitant teuer war, hatte man uns den Wasserpark des Hotels Star Beach empfohlen.
Ein Rummelgelände direkt ein einem sicher 3m breitem Strand, vollgepackt mit Rutschen, Pools, Restaurants, Bars, ohrenbetäubender Diskomusik, 1000'en von Liegen, Sport, Bungee-Jumping, und eben den Rutschen. (Und wir konnten verstehen, warum die Kreter ihre 200km lange Nordküste "Souvlaki-Beach" nennen ;-)
Ein Alptraum - aber die Rutschen waren schön, (nicht nur) Luis hatte einen Riesenspaß.
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