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Mit der Fähre ist es deutlich schneller und kürzer - man spart sich den Umweg entlang der weit ins Inland reichenden Fjorde.
Besonders interessant fanden wir, dass fast noch mehr Leute mit dem Boot hierher fuhren als mit dem Auto. Wie stand im Reiseführer: "Man meint, dass jeder Norweger ein Boot hat" ;-)
Nach einigen Tagen hatten wir uns an das Bötchen gewöhnt (ca. 5 m lang, mit 10 PS Außenborder), Florian und ich wagen den ersten Ausflug an der Küste entlang: ca. 30 min brauchen wir, ich schätze es waren ~6 km. Das Fahren ist problemlos, nur die Navigation ist etwas schwierig, weil man praktisch auf Meereshöhe ist und wenig sehen kann. Portør ist ein winziges Örtchen (ein Hotel/Restaurant, ein Kiosk, und Ferienhäuser), liegt aber wunderschön in einer Bucht mit vorgelagerten Schären. Im Innern der Bucht war ein kleiner Brackwasssersee, in dem die Kleinen wunderbar plantschen konnten. Auf die vorgelagerten Schären sind wir später alle zum Baden gefahren.
Nachdem die Fahrt an der Küste entlang nach Portør so gut geklappt hatte, wagte ich einige Tage später die Reise nach Risør - und zwar mit den Kleinen! Für die ~10 km brauchten wir 40 min, und stolz wie Oskar schipperten wir in den Hafen und machten im "Gjestehavn" fest. Insgesamt waren wir mit dem Boot sogar schneller als Karin mit Auto&Fähre.
1 Stunde westlich von uns liegt Tvedestrand: Das Vertshuset ist eines der besten Restaurants in unserem Urlaub
Am letzten Abend wollten wir alle noch einmal Boot fahren, das Meer anschauen ... ... so verlegten wir das Abendessen auf eine Schäre ;-)
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