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Rockies 2014

8.7.-5.8.2014: Denver – Yellowstone – Rafting

Wir Eltern hatten uns den Yellowstone Nationalpark gewünscht, mit viel Zeit und vielen Wanderungen. Die Kinder wollten unbedingt „noch einmal so ein Naturerlebnis” wie die Rim2Rim-Wanderung 2012.

Wir recherchierten daraufhin Mehrtageswanderungen im Yellowstone – und mussten feststellen, dass die zum einen sehr teuer sind, aber vor allem (wegen der Höhe) umfangreiches Allwettergepäck (Zelt, Schlafsäcke, Kleidung) erfordern. Dies erschien uns wegen des Gewichts für die Kinder zu aufwändig.

Wir hatten dann die Idee, eine mehrtägige Rafting-Tour zu machen, daran dachten wir ja schon 2012 im Grand Canyon. Google führte uns dann zu den Green-River-Touren im Dinosaur National Monument – mit Zeltübernachtung, Stromschnellen. Da das Dinosaur National Monument sowieso auf dem Plan stand, war das dann auch einstimmig „beschlossen” ;-)

Fazit:

  • Der Yellowstone ist zwar voller Menschenmassen, aber ein Traum von Licht, Farben, Wasser, Himmel. Und wenn man nur ein bisschen wandert – auch ein Traum von Natur und Einsamkeit.
  • Die Rafting-Tour war super: Action, Landschaft, Tiere, nette Leute.
  • Und „dazwischen”: die Weite von Wyoming, der Grand Teton National Park, die Stauseen im Norden Utahs, die Rockies in Colorado – Amerika ist ein tolles Land!
Farbenpracht im Yellowstone und Grand Teton:

 

Rockies 2014: Dinosaur National Monument

29.7. Split Mountain

29.-31.7. Dinosaur National Monument

Einen vollen Tag wollen wir „die Dinosaurier” sehen, darum hatten wir zwei Übernachtungen im Green River Campground gebucht – spät abends ankommen, früh morgens abfahren.

Das Wetter ist heute regnerisch, aber warm und es stört uns nicht viel. Ein langer Besuch im Visitor Center und Dinosaur Quarry des National Monuments, Karin und Karla machen ihr drittes (oder viertes?) Junior Ranger Abzeichen ;-)

Am Nachmittag ist bei uns allen irgendwie tote Hose: Michael will zurück zum Campground und chillen, Karin möchte wandern, die Kids nach Vernal und lecker Essen gehen, wozu Michael wiederum überhaupt keine Lust hat … Karin schlichtet und wir fahren erst den Petroglyph Auto Trail (Viewpoints, Bergrücken in Form einer Schildkröte und eines Elefantenfußes, Petroglyphs, sehr große und schöne). Danach fahren wir die 25 mls bis Vernal und gehen lecker Japanisch Essen, nicht ohne vorher eine kurze Eheeinparkeinweisekrise zu überwinden ;-(.
Es wird ein lustiges Abendessen, und noch ein schöner Abendspaziergang am Green River entlang.

 
 

Das Dinosaur National Monument ist wunderschön – der Quarry alleine sicher eine kurze Stippvisite wert, aber das eigentliche Erlebnis ist die Fluss- und Bergwelt. Die Zeit sollte man sich nehmen für eine Fahrt zu Harpers Corner, Rainbow Park oder sogar Echo Park, und dann unbedingt eine Wanderung runter zum Green River.

 

Rockies 2014: Rafting

26.7.-29.7. Rafting – 4 Tage Gates of Lodore Tour auf dem Green River

  • Mit Dinosaur River Expeditions haben wir die 4-Tage-Tour Gates of Lodore gemacht.
  • 25 Teilnehmer insgesamt, plus 6 River Guides.
  • Wir waren verteilt auf 6 Rafts und konnten zusätzlich 5 Kayaks und ein Standup-Board nutzen.
  • Wir, das sind die Eltern Karin und Michael, und unsere Kids, 12 und 15 Jahre alt

Fazit:

  • Eine tolle Mischung aus Natur, Action, Muße, …
    … aus ruhigem Dahingleiten, Stromschnellen, Wandern, Gesprächen.
  • Wir hatten ein tolle Truppe – nette Mitfahrer, Kinder im Alter unserer Kids, prima Guides.
  • Das Camp-Erlebnis in der Natur ist einmalig. Wie schon bei unserer Rim2Rim-Wanderung 2012.
  • Die Natur am Morgen, in der Nacht, am Abend, ist der große Unterschied zu einer 1-Tages-Tour.
  • Für jeden ist was dabei: Action bis zum Abwinken oder Muße, so viel man will.
  • Und die Kids … haben 4 Tage weder Pizza, noch Cola, noch Internet vermisst!
 
So sieht ein „Oar Raft” aus:

  • Robustes Schlauchboot, 16-18 Fuß lang,
  • Ein kräftiges Paar Riemen,
  • Vollbepackt mit Equipment (Küche, Stühle, Wasser, Verpflegung, Toiletten, Rettungskram) …
  • … und dem Gepäck der Gäste,
  • Jeweils 4, max. 5, Passagiere.

Zusätzlich hat jeder Anbieter einige „Duckies” dabei – aufblasbare Kayaks, die so heißen, weil sie bei jedem Paddelschlag wie eine Ente („Duck”) wackeln.

Damit dürfen wir Gäste uns in ruhigem Wasser die Zeit vertreiben und – wenn wir uns geschickt anstellen – auch Rapids bis zur Stufe III fahren.

Wir hatten unzählige I+II Rapids, 8 Stufe-III-Rapids, und eine Stufe IV. Bis zur Stufe III durften wir (Karla nur im Doppelkayak) im Duckie selbst fahren, Stufe IV nicht.

Mit einiger Übung kommt man gut durch, aber es kostet ganz schön Kraft, wenn die Rapids lang sind.

Unsere längste war Hell’s Half Mile, im oberen Teil IV, den wir auslassen mussten. Wir fuhren danach von der Seite rein und hatten noch ca. 700m Stufe III. Wir alle waren froh, uns im ruhigen Wasser wieder ausruhen zu können.

 

Ein wunderbares Erlebnis, diese vier Tage:

  • Felsen, Schluchten, Wasserfälle, Fluss, Stromschnellen, Himmel, …
  • Tiere: Black Bear, Big Horn Sheep, Big Horn Ram, Mountain Sheep, Mountain Goat, Bald Eagle, Osprey, Heron, River Otter Splash, Colibri, Crawdad (Flußkrebs), Enten, Gänse, Schwalben, …
  • Nette Leute, tolle Organisation
  • Insgesamt 44 River Miles in 4 Tagen.