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Nordwesten 2006 – Washington State

12.7.2006: WoMo-Übernahme in Bellingham, Fahrt bis Concrete
Unser Schiff: El Monte C30
Unser Schiff: El Monte C30

Leider holt El Monte nur an Flughafenhotels ab. Wir hätten also zunächst mit Taxis zu einem Hotel am Flughafen fahren müssen, um dort dann auf den El-Monte-Shuttle zu warten. Wir entscheiden uns, wieder die Stretch-Limo zu nehmen – und haben einen geruhsamen Transfer, sind eine Stunde vor dem El-Monte-“Pulk” an der Station.

Die Übernahme geht schnell und freundlich über die Bühne, anschließend Großeinkauf im von El Monte empfohlenen Sam Waltons, danach Weiterfahrt zum reservierten KOA in Concrete. Die Reservierung hatte ich online gemacht – aber für den 12.7.2007 ;-) – war aber kein Problem, es war leer. Der Tag klingt in strömenden Regen aus, aber in den Pool gehen wir trotzdem :-).

 

12./13.7.2006: North Cascades National Park

Der Morgen empfängt uns warm und sonnig, und das gute Wetter wird uns bis zum Ende der Reise treu bleiben. Heute und morgen steht der Highway 20 (North Cascades Highway) auf dem Programm.

  • Schönes Visitor Center in Newhalem.
  • Lake Diablo.
  • Mittagessen auf der Picknick-Area am Rainy Pass.
  • Kleine Wanderung zum Rainy Lake, wo man sehr drastisch den Rückgang der Gletscher sah: ein Schild zeigte den Gletscher ca. 1970 und “heute” (=2004), aber wir haben keinen mehr gesehen.

Nach einer Nacht auf dem KOA in Winthrop (Wäsche waschen, Pool und Fußball) geht es weiter auf #20, #155 bis zum Lake Roosevelt. Dort bleiben wir zwei Tage auf dem toll gelegenen Spring Canyon Campground.

14./15.7.2006: Lake Roosevelt

Hier verbringen wir zwei wunderbare Tage mit Baden, Grillen, Grand Coulee Visitor Center und einer Kanu-Tour.

Luis macht sein erstes Junior-Ranger-Abzeichen. Zwei sehr erholsame Tage :-).

 

Fazit:

  • Der Highway 20 ist eine wunderschöne Strecke durch die North Cascades.
  • Wenn die beiden Kleinen etwas größer gewesen wären, hätten wir schöne Wanderungen machen können. Dafür kann man sich einen Tag mehr Zeit nehmen.
  • Lake Roosevelt: mit Kindern einen Aufenthalt wert, alleine wären wir wahrscheinlich nur kurz geblieben.
 
Washington State ist schön:

 
Wohnmobil-Leben:

 

Nordwesten 2006 – Die Reiseroute

USA 2006: Vancouver nach Denver mit dem Wohnmobil, danach noch 5 Tage New York.
USA 2006: Vancouver nach Denver mit dem Wohnmobil, danach noch 5 Tage New York. (©DeLorme)

Insgesamt sind wir 2.082 mls in 18 Tagen gefahren, Ø 115 mls pro Tag. Die Aufteilung in “Fahren” und “Zockeln” ist uns diesmal besser als 2004 gelungen – die 3 Fahrtage (jeweils mehr als 200 mls) haben wir in einem Rutsch gemacht, wir empfanden sie deshalb als nicht so stressig. Ansonsten haben wir es immer geschafft, entweder früh anzukommen oder spät loszufahren, so dass jeweils ein Teil des Tages nicht “on-the-road” war.

 

  • Die 3 Vancouver-Tage zu Beginn waren schön – für uns scheint es genau richtig zu sein, vor der Übernahme des WoMo’s erstmal in einer schönen Stadt zu akklimatisieren.
  • Die 4 Tage am Ende in New York waren anstrengend – ob es an New York lag, oder wir schon reiz-überflutet waren … es war uns allen ein bisschen zu viel.
  • Für die nächste WoMo-Reise (Südwesten 2008 !? :-) werden wir uns vornehmen, noch öfter mehrere Übernachtungen an einem Ort zu haben. Die Tage am Lake Roosevelt und im Yellowstone waren entspannend. Rückblickend hätten wir länger am Lochsa River und in Cody/Thermopolis bleiben sollen.
 
Tag

Datum

von

nach

Highlights

Meilen

1 09.07. Aachen Vancouver Checkin in Köln-HBF, keine Schlangen
2 10.07. Vancouver
(Rosedale on Robson)
Stanley Park
3 11.07. Capilano Bridge
4 12.07. Vancouver Concrete (KOA) Das Wohnmobil ist wunderbar :-) 56
5 13.07. Concrete Winthrop (KOA) North Cascades Highway 114
6 14.07. Winthrop Grand Coulee Schöne Landschaft via #20, #155 117
7 15.07. Lake Roosevelt Spring Canyon Campground :-) 14
8 16.07. Grand Coulee Kamiah am #12 Fahrtag 252
9 17.07. Kamiah Wilderness Gateway Highway 12 entlang des Lochsa River 66
10 18.07. Wilderness G. Hamilton Lolo Pass 126
11 19.07. Hamilton Cottonwood BLM CG Lost Trail Pass, Salmon River 133
12 20.07. Cottonwood Dillon (Good SAM) Big Hole, sehr schöner Campground 182
13 21.07. Dillon Alder (KOA) Nevada City und Virginia City 81
14 22.07. Alder Hebgen Lake Quake LakeMadison Arm Resort 97
15 23.07. Hebgen Lake Madison CG NorrisMammoth Hot Springs 99
16 24.07. Yellowstone NP Firehole RiverMystic Falls 45
17 25.07. Canyon, Büffel, Lake Hotel 84
18 26.07. Bridge Bay Cody (KOA) Shoshone Canyon, Buffalo Bill Historical Center, Rodeo Nite 85
19 27.07. Cody Casper Thermopolis, Wind River Canyon 223
20 28.07. Casper Ft. Collins (KOA) Fahrtag. 238
21 29.07. Ft. Collins New York ;-) Rückgabe in Denver, Flug 70
22 30.07. New York
(Embassy Suites Manhattan, heute Conrad Hotel)
Children Museum, Bus fahren ;-)
23 31.07. Central Park, Marriott Marquis
24 01.08. Empire State Building,
American Museum of Natural History
25 02.08. New York Staten Island Ferry, Abflug JFK
26 03.08. Aachen via Frankfurt, Köln nach Aachen

 

Nordwesten 2004 – Puget Sound

26.-27.8.2004 Bainbridge Island und Seattle
  • Geruhsame Fahrt über Tacoma (I-5), Bremerton (#16), Poulsbo (#3) zum Fay Bainbridge SP (#305) auf Bainbridge Island. Ein Super-Campground, ca. 25 Sites, alle mit Meerblick (wegen der Nähe zu Seattle an Wochenenden nur mit Reservierung).
  • Da es noch früher Mittag war (so ungestresst kann man 111 mls fahren ;-), entschieden Daniel, Florian und ich uns, mit der Fähre nach Seattle zu fahren. Karin brachte uns zum Hafen Winslow (ca. 5mls, zurück mit dem Taxi kostete $10), dann 30 min über den Puget Sound, direkt auf die Skyline zu:
  • Die erste deutsche Zeitung, Internet-Cafe (wie hat Alemannia gespielt ;-), öffentliche Verkehrsmittel für den nächsten Tag erkundet. Schön, nach all der Natur wieder eine Großstadt zu erleben.
  • Unser “offizielles” Seattle-Programm am nächsten Tag: Flight Museum (sehenswert: Concorde, Airforce No.1), Chinatown (nicht so schön wie in San Francisco, aber die Shops sind hier authentischer, weil nicht nur für Touristen), Space Needle. Wir waren stolz auf unsere Entdeckung, als Basis nicht einen der überall empfohlenen Stadt-Campgrounds (z.T. 25 mls entfernt) genommen zu haben, sondern Bainbridge Island. Es ist landschaftlich schön – und außerdem lieben wir Meer, Schiffe, Strand.
    PS: Auf der Rückfahrt war die Skyline im Dunkeln noch viel schöner – aber auf der schwankenden Fähre gelang einfach kein scharfes Foto ;-(
 
 
28.-29.8.2004 Larrabee SP und Rückgabe des Wohnmobils
  • Wir bummeln weiter (über #3, #19, #20, #11) nach Norden: Suquamish Indian MuseumPort Townsend (eine nette Stadt, mit vielen Trödelgeschäften, Restaurants), Fähre nach Keystone, bis zum vor-reservierten Larrabee SP.
  • Der ist dunkel+feucht, und der “Kinder”rat beschließt, die zweite reservierte Nacht sausen zu lassen zugunsten eines CG mit Pool (nur 6 mls entfernt von der Rückgabestation).
  • Der Felsstrand vom Larrabee SP entpuppt sich als wunderschön: Tidepools, Anemonen, Krabben, Seesterne, Steinformationen … :-)
    Aber die Kinder wollten zum CG mit Pool, also Aufbruch: Bellingham, Birch Bay, Baine, und den Nachmittag/Abend verbrachten wir im Cedars RV Resort: die Sonne schien wieder, der Pool+Site waren schön, Packen+Aufräumen ging schnell von der Hand.
  • Die Rückgabe in der El-Monte-Station Ferndale war problemlos, der deutsche Leiter freundlich+nett.

30./31.8.2004 Rückflug von Vancouver

  • Circa 1 Stunde Transfer, Check-In ohne Schlange, ein ruhiger Rückflug im nagelneuen A340-600 (das auch nach dem A380 das längsteFlugzeug der Welt bleiben wird, wie Daniel wusste ;-).
  • Landung in Frankfurt mit etwas Verspätung um 11:40, wir bekamen aber ohne Probleme den Anschluss-Zug (mit LH-Flugnr) nach Köln. Nur unsere Koffer nicht, die einen Tag später nach Hause geliefert wurden. Hat aber auch seine Vorteile – man braucht nichts schleppen!
  • Ankunft in Aachen um 14:30, alle noch ziemlich fit.
Hinweise:
  • Die Fähren im Puget Sound sind alle problemlos für Wohnmobile geeignet. Wir haben auch nichts von langen Wartezeiten mitbekommen.
  • Auch auf dem Rückflug war das Durch-Checken / der Anschluss-“Flug” mit der Bahn empfehlenswert: Frankfurt ist ohne Gepäck besser zu ertragen.
 
Larrabee State Park:

 

 

Nordwesten 2004 – Columbia Gorge

23.-25.8. Fahrt durch den Regen nach Norden
  • Von John Day ging es (bei immer stärkerem Regen) über den #26 nach Westen bis in die Warm Springs Indian Reservation. Dort hatten wir uns das Kah-Nee-Ta-Resort (Update: seit Ende 2018 geschlossen) ausgeguckt – mit Erlebnisbad. Die Temperaturen waren nämlich angenehm warm, so dass uns Schwimmen-im-Regen als Stimmungsretter eingefallen war. Stimmte ;-)
    Wir durften sogar mit den Kindern einmal durchs Kasino laufen – was die toll fanden.
  • Am nächsten Tag weiter über #26 und #35 zur Columbia Gorge. Am Mt.Hood hörte der Regen auf – wir waren hoch genug, und jetzt in den Wolken. Laut Reiseführer sind wir nur wenige Meilen vom Gipfel entfernt gewesen, gesehen haben wir aber nichts.
Columbia Gorge
Columbia Gorge

 

  • Die Columbia Gorge war ganz nett – wie das Rheintal, nur größer. Schön das Columbia Gorge Interpretive Center. Wir übernachteten im Cascade-Locks-Koa (heated outdoor ;-).
  • Über den Scenic Highway weiter nach Westen, vorbei an jede Menge Wasserfälle. Uns war wegen des Regens aber nicht nach Spazierengehen, nur die Multnomah Falls mussten sein – wegen der “Postkarten-Fotos”.
  • Recht bald flüchteten wir auf die Interstate (I-84, dann I-5), im Norden sollte besseres Wetter sein. Leider galt das nicht für den Mt.St.Helens – Visibility Zero hieß es: wir besuchten nur das Visitor Center direkt an der I-5.
  • Übernachtung im Trav’L Park bei Tumwater, wieder mit …
    … heated outdoor ;-)
 

 

Nordwesten 2004 – Die Reiseroute

Insgesamt sind wir 3.018 mls in 25 Tagen gefahren, stressig waren dabei nur der erste Tag, und die beiden Mammut-Etappen von Burney-Falls zum Rogue-River (viel Landstraße) und von Bend nach John Day (einfach zu viele Meilen).

Im Durchschnitt sind das zwar nur 120 mls pro Tag, aber uns war es dann doch zu viel. Für die nächste USA-Reise (wir schwanken zwischen Canyon-Lands und noch einmal Oregon/Nordkalifornien) haben wir uns vorgenommen:

  • Pro Etappe maximal 150 mls;
  • Und wenn eine ausgeprägte Fahretappe nötig ist, dann
    – keine Besichtigungen (die Mischung aus Fahren/Besichtigung hat uns genervt),
    – und möglichst gute Straßen (Interstate).
  • An den meisten Orten 2-3 Übernachtungen vorsehen.

Konkret für diese Reise würden wir ändern:

  • #1 in Nordkaliforniern weglassen, dafür lieber länger bleiben, zum Beispiel 2 Tage in Burlington, 2 Tage in Grizzly Creek, sogar 3 Tage im Lassen Park.
  • #101 (Oregon-Küste) mit 2 Übernachtungen (z.B. Beverly Beach), einen Tag mehr in den Oregon Dunes, oder am Umpqua-River.
  • Newberry/Bend besser organisieren (vormachen oder nicht am Wochenende).
  • Nicht Oregon und Washington, d.h.
    entweder High Desert, John Day, Columbia Gorge, Mt.St.Helens
    oder            Mt.St.Helens, Puget Sound, Seattle
Tag Datum von nach Highlights Meilen
Teil 1: Vater und die beiden Ältesten starten alleine (Karte 1)
1 28.7. Aachen Frankfurt Gut und günstig: Novotel
2 29.7. Frankfurt Chicago Keine Wartezeit bei United
3 30.7. Chicago Tour auf dem Chicago River
4 31.7. Chicago Sears Tower bei Nebel
Fahrt im “California Zephyr
(Denver, Salt Lake City, Reno)
Schlafwagen und 1.Klasse
5 1.8.
6 2.8. San Francisco
7 3.8. San Francisco Radtour, Fußball WM 2004 ;-)
8 4.8. San Francisco Cable Car, Chinatown
Teil 2: Mit dem Wohnmobil durch Nordkalifornien, bis Portland (Karte 2)
9 5.8. San Francisco Bodega Bay WoMo sehr gut, Highway #1 117
10 6.8. Bodega Bay Mendocino Kayak gefahren, Seelöwe gesehen 102
11 7.8. Mendocino Burlington SP Avenue of the Giants 114
12 8.8. Burlington SP Grizzly Creek SP #36, Van Duzen River (Baden!) 70
13 9.8. Grizzly Creek SP Lassen NP Manzanita Lake 185
14 10.8. Lassen National Park Bumpass Hell, Summit Lake 47
15 11.8. Lassen NP Burney Falls Lassen Peak bestiegen 86
16 12.8. Burney Falls Rogue River Fahrt auf dem #89: auf Mt.Shasta zu 184
17 13.8. Rogue River Eugene Fahren 186
18 14.8. Eugene Portland PDX Karin und Luis abgeholt :-) 130
Teil 3: Nun zu fünft durch Oregon und Washington (Karte 3)
18 14.8. Portland PDX Cape Lookout SP 90
19 15.8. Cape Lookout SP Scenic Route, Netarts 51
20 16.8. Cape Lookout SP Oregon Dunes Devil’s Punchbowl, Wale gesehen 133
21 17.8. Oregon Dunes Umpqua River Dune Buggy fahren, Lake Cleawox 67
22 18.8. Umpqua River Crater Lake traumhaft :-) 137
23 19.8. Crater Lake Newberry Crater Sun Notch Trail, Rim Road 159
24 20.8. Newberry Crater Bend Obsidian Flow 92
25 21.8. Bend John Day High Desert Museum, Wüste 224
26 22.8. Clyde Holiday SP Regen :-(, John Day Fossil Beds 87
27 23.8. John Day Warm Springs Kah-Nee-Ta Resort 174
28 24.8. Warm Springs Cascade Locks Columbia Gorge Interpretive Center 122
29 25.8. Cascade Locks Tumwater Scenic Hwy, Mt.St.Helens ohne Sicht 156
30 26.8. Tumwater Bainbridge Island Puget Sound, Seattle via Fähre 111
31 27.8. Bainbridge Island Seattle: Flight Museum, Needle 13
32 28.8. Bainbridge Island Larrabee SP Suquamish Indian Museum 113
33 29.8. Larrabee SP Ferndale morgens Strand, abends Pool 62
34 30.8. Ferndale Vancouver Rückgabe, Transfer nach Vancouver 6
35 31.8. Vancouver Aachen Ruhiger Flug im A340-600