Schlagwort: Canon

  • Fotografie: Equipment

    Fotografie: Equipment

    Nach nun mehreren Jahren ernsthafter Hobby-Fotografie stelle ich hier meinen Lebenslauf vor.

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    [wptab name=’2004: Minolta Z2′][newline]

    2004: Die erste Digitalkamera, eine Minolta Z2

    minolta_z2-bMein ganzes Leben war ich praktisch ein Nicht-Fotografierer: die Kamera (eine Rollei-Kleinbildkamera) lag das ganze Jahr unbenutzt in der Ecke, im Urlaub habe ich die Canon-SLR meiner Frau ab und zu benutzt, Punkte wie Blende, Tiefenschärfe, Brennweite waren mir ein Rätsel. (Vielleicht geht es anderen ja auch so: die „Lernschleife“ von der Aufnahme bis zu dem Zeitpunkt, wo ich das entwickelte Papierbild in der Hand hatte, war mir einfach zu lang. Warum welche Blende, welcher Ausschnitt o.ä. schlecht oder gut war, erschloss sich alleine schon deshalb nicht, weil ich diese Daten nicht mehr wusste 😉

    Dann wurde im Juli 2004 die Minolta Z2 meine erste Digitalkamera. Im Grunde ein „Schrott-Teil“ (Billiggehäuse, der Autofokus würfelt, starkes Rauschen) – aber wohl doch insgesamt eine Bildqualität wie meine Amateur-Papierbilder, ein schöner Videomode, und dank der Sofortkontrolle jedes Fotos am LCD-Screen fing ich an, die Grundbegriffe zu begreifen. Außerdem war das Bearbeiten der Bilder im Computer für mich eine Offenbarung, was Bildqualität, Schärfe, Ausschnitt, Belichtung für die Bildwirkung ausmachen.

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    Original, aufgenommen durch die dreckige, getönte Scheibe
    Bearbeitet mit Fixfoto. 12 years later – bearbeitet mit Lightroom 6
    Das Colorado Valley bei Glenwood Springs

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    Ein Lieblingsthema sind seitdem Panorama-Aufnahmen, die ich in jeder Lebenslage versuche. Hier ein Panorama aus 3 Aufnahmen, „genäht“ mit PanoramaStudio:

    Weihnachten und Silvester
    Weihnachten und Silvester

     

    Meine Wunschkamera gibt es derzeit noch nicht: ich hätte gerne die Bildqualität und Auslösegeschwindigkeit einer DSLR (Canon 20D), aber mit Videomode (wie bei Minolta oder Sony), und ohne Wechselobjektiv. Aber für den Kameramarkt gelten ja jetzt auch die PC-Gesetze – also höchstens noch 1 Jahr, und zum halben Preis der heutigen DSLRs 😉 [Dies sagte ich im Februar 2005]

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    [wptab name=’2005: Canon APS-C‘][newline]

    2005: Es wird eine Spiegelreflexkamera – die Canon 350D

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    Autofokus-Qualität und Auslösegeschwindigkeit störten mich an der Minolta Z2 am meisten

    … Nach einem Jahr gab das billige Plastikgehäuse seinen Geist auf.

    … Die Testberichte lotsten mich dann zu meiner ersten „richtigen“ Kamera.

    … Die Canon 350D begleitete mich 3 Jahre treu und brav, ich war alles in allem sehr zufrieden.

    Vor allem entwickelte sich meine Bildbearbeitungsfähigkeiten weiter. Es machte (und macht immer noch) mir viel Spaß.

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    2006: Der Objektiv-Hunger beginnt … und wird gestillt 😉

    Tja, es kam wie es kommen musste: nix mit „ich mag kein Objektiv-Wechseln, ein Superzoom muss reichen“ …
    … DSLR-Forum und DForum lehrten mich Begriffe wie „Immerdrauf“, „gute Festbrennweite“, „Telezoom“, „Sportobjektiv“ … und all dies wurde es dann auch 😉

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    2008: Aufstieg zur Canon 40D

    [metaslider id=6508]

    „Available Light“-Fotos waren mittlerweile meine Lieblingsmotive geworden: nachts, innen ohne Blitz, Abendstimmung.

    Das Rauschen der 350D war hierfür oft zu hoch … da kam die 40D als erste erschwingliche High-ISO-Kamera genau richtig (nach 3 Jahren war’s mit Gewissen und Geldbeutel verträglich ;-).

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    [wptab name=’2012: Canon Vollformat‘][newline]

    2012: Vom Crop zum Vollformat: Canon 5D Mark III

    [metaslider id=6510]

    Weitwinkel, Rauscharmut, Sucher … okay, all diese „Sachgründe“ kann man finden, wenn man will 😉
    Ich gebe aber zu, dass der Hauptgrund das reine Haben-Wollen war.

    Für Urlaubsbilder, Garten, Ausflüge etc. … okay, da reicht auch eine 40D.

    Aber für Nachtaufnahmen, Langzeitbelichtungen, Sport, große Ausbelichtungen … ja, da lohnt sich die 5D Mark III wirklich, die Bilder sind deutlich besser, manche sind überhaupt erst mit einer solchen Semiprofikamera möglich.

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    2013/14: Filter und Stativ

    Der Fotoworkshop auf den Lofoten war Anlass und Ursache zugleich:

    • Vor dem Workshop war eine Grundausstattung an Filtern fällig. Die Entscheidung fiel auf Lee-Filter, denn hier gibt es Top-Qualität und vollständige Auswahl:
      – Graufilter 0.9 ND (3 Blendenwerte) und den Big Stopper 3 ND (10 Blendenwerte)
      – Grauverlaufsfilter Soft, in den Stärken 0.3, 0.6 und 0.9
      – Grauverlaufsfilter Hard in 0.6 und 0.9
      – Polfilter
    • Nach dem Workshop war die nächste Investition klar: Stativ und Kopf, geeignet für Langzeitaufnahmen und Vollformatkamera und -Objektive:
      – Nach intensiver Recherche: Karbonstativ Gitzo Systematic, 3er Serie (GT3542LS)
      – und der mittelgroße Kugelkopf Arca-Swiss Monoball Z1.
    • Um leichter unterwegs zu sein, kam später noch ein Gitzo Einbeinstativ dazu, mit dem Markins Q3t Kugelkopf.

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    [wptab name=’2016: Fuji X‘][newline]

    2016: Umstieg von Spiegelreflex auf Systemkamera: Fuji X-T2, X-T3

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    Eigentlich störte nur eins an der Vollformatkamera: Größe und Gewicht.
    Wanderungen mit 2-2½ kg um den Hals wurden zunehmend zur Qual. (Später lernte ich: „um den Hals“ war das Problem.)

    Im Februar las ich dann, dass Christian Ringer („mein“ Mentor auf dem Lofoten-Workshop) von Nikon-Vollformat auf Fujifilm umgestiegen war. Die Gründe klangen überzeugend:  geringeres Gewicht, gute Handhabung, haptische Qualität, Bildqualität „gut genug“ und hohe Qualität der Objektive. Und wenn der Profi Christian Ringer „gut genug“ sagt, dann reicht es ganz sicher auch für mich.

    Die Specs der für den Sommer angekündigten Fuji X-T2 überzeugten mich … kurzentschlossen kaufte ich das Vorgängermodell Fuji X-T1 mit dem Kitobjektiv 18-55 … und die Bildqualität war vergleichbar mit der Canon 5D III mit dem 24-105L.

    Im September kam die Fuji X-T2 heraus, der letzte Check galt dem elektronischen Sucher (super). Ich tauschte mein gesamtes Canon-Equipment gegen die entsprechenden Fuji-Objektive. Zum ersten Workshop (Lewis&Harris) nahm ich zur Sicherheit noch das Canon-Equipment mit … aber das Bedienkonzept der Fuji’s war überzeugend, die Bildqualität hervorragend (siehe Beispiele links), so dass ich seitdem kein Canon mehr angerührt habe ;-).

    2018 kaufe ich den Nachfolger X-T3, mit deutlich besserem Sensor (fast keine Hotpixel mehr) und etwas besseren Autofokus.

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    [wptab name=’2022: Fuji X und Fuji GFX‘][newline]

    2022: Aufrüstung auf die superschnelle X-H2S für Tiere und die Mittelformat-Kamera GFX 100S für Landschaft

    [metaslider title=“fot-equip-17″][metaslider title=“fot-equip-18″]Vogelfotografie ist seit Afrika 2019 und verstärkt durch die Corona-Pandemie ein Schwerpunkt geworden. Der Autofokus kann deshalb nie gut genug sein – und die Fuji-Kameras waren bisher gut für Landschaft,  okay für Tiere, aber eben nicht gut bei Vögeln und für BIF (Birds in Flight) sogar ziemlich schlecht: Der Ausschuss bei kleinen oder schnell fliegenden Vögeln war um die 90% … was in Birding-Foren sogar als ganz gut für Nicht-Profikameras bezeichnet wird.

    Fuji bewirbt die angekündigte Fuji X-H2S als „Autofokus-Quantensprung“, und zusammen mit dem XF 150-600 als ideale, weil transportable Wildlife-Ausrüstung. Aktueller Stand (03/2023): Der Autofokus ist wirklich super, schnell, sicher, für mich ein großer Fortschritt gegenüber der X-T3. Aber auch nach einigen Firmware-Updates finde ich die Vogelerkennung nicht besonders gut, erstaunlicherweise für sitzende Vögel sogar ziemlich unbrauchbar. Hoffentlich liefert Fuji weitere Firmware-Updates. Update 30.9.2023: Mit der Firmware 5.0.3 ein deutlicher Qualitätssprung. Wohl nicht auf Sony-Level, aber ich bin zufrieden.

    Aber transportabel ist sie: Schon mit der X-T3 und dem 100-400 war ich auf den Peak Design Slide umgestiegen, damit trage ich die etwas über 2 kg problemlos auch auf Wanderungen von 3-4 Std: Durch den diagonalen Gurt landet ein großer Teil des Gewichts durch Haftreibung auf Bauch und Rücken.
    Die neue Kombination wiegt nur 100 g mehr – also kein Problem.

    Aber was mache ich mit meiner Landschaftsfotografie, vor allem den Langzeitbelichtungen?
    Dafür ist ein stacked Sensor (den hat die X-H2S) nicht gut geeignet.
    Ich ergreife die Gelegenheit (war ja quasi erzwungen ☺️) und erfülle mir mit der GFX 100S den Traum „mehr als Vollformat“.

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  • Fotografie: Objektive

    Fotografie: Objektive

    Objektive

    [twenty20 img1=“11848″ img2=“11849″ width=“45″ offset=“0.5″ align=“right“ before=“Links: Canon 5D3 mit 16-35L, 35, 24-105L, Tamron 28-75, Sigma 150-600S, 70-300L“ after=“Rechts: Fuji X-T2 mit 18-55, 1.4x, 16, 10-22, 100-400, 50-140″ ]

    Nach einigen Monaten mit dem „Suppenhuhn“ Tamron 18-200 begannen mich schon in den ersten Monaten (2005) folgende Punkte zu stören:

    • die geringe Lichtstärke, d.h. Innenaufnahmen ohne Blitz oder Nachtbilder sind problematisch,
    • der fehlende Bildstabilisator, d.h. Verwackelungen bei hoher Brennweite und/oder wenig Licht,
    • 200 mm Brennweite waren manchmal doch zu wenig

    Dazu kam das Studium von Objektivtests bei Photozone, Digital Picture, Fred Miranda und die Übersicht im DSLR-Forum. Ich kämpfte lange mit mir, weil eigentlich (und immer noch!) hasse ich Objektivwechsel unterwegs.

    Mein Fazit war: ich bleibe bei „ein Objektiv muss reichen“, aber nicht eins insgesamt, sondern „eins pro Trip“. Also eins für Ausflüge, eins für Wanderungen, eins für Sport, eins fürs Museum. (Das habe ich bis heute auch so gehalten: vor jeden Ausflug, Wanderung, Spaziergang entscheide ich mich für eins der Objektive. Die anderen bleiben zuhause bzw. im Fahrzeug.)

    Auswahlkriterien sollten weniger der Preis sondern Qualität und Gewicht sein. (Ja – Gewicht. Siehe meine prägende Erfahrung mit dem Canon 100-400L ;-). Daneben haben sich für mich mittlerweile als wichtigste Kriterien herausgestellt:

    • Qualität in Auflösung, Kontrast und Farbe,
    • Autofokus-Genauigkeit und -Geschwindigkeit,
    • Bildstabilisator.

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    [wptab name=’ab 2022: Fuji GF (Mittelformat)‘][newline]

    Fuji-GF-Objektive, seit Ende 2022

    Als Grundausstattung habe ich mir die drei Zooms zugelegt, die für meine Landschaftsaufnahmen quasi Standard sind: Ultraweitwinkel (16-35 mm), Standardzoom (+-50 mm) und Telezoom (70-200 mm), alles umgerechnet auf Vollformat. Die Analyse meiner Bilder aus 6 Jahren Fuji hat ergeben, dass ich bei Brennweiten <300mm zu 90% diese Zoomobjekte einsetze. Die häufigste Festbrennweite war das 16 mm f/1.4 (das ich als XF-Objektiv für die X-H2S ja auch behalte).

    Ehe ich in eine Festbrennweite noch zusätzlich investiere, müsste ich erstmal einmal rausfinden, ob und mit welcher Brennweite ich diese nutzen würde.

    Die Qualität der Fuji-Mittelformat-Objektive ist hervorragend, ich halte sie sogar für besser als die Canon-L-Objektive. Insbesondere die Farbwiedergabe begeistert mich.

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    Fuji GF 20-35 f/4 R WR
    16-28 mm
    12/2022 –Fuji GF 20-35 f/4 R WR
    [metaslider title=“fot-obj-gf1″]

    Ein lichtstarkes Ultraweitwinkel, entspricht dem XF 10-24 bei Fuji-X bzw. Canons 16-35 mm Objektiv. Lichtstärke f/4 ist mehr als ausreichend für Landscape, bei Cityscape in der Nacht zusammen mit den rauscharmen GFX 100S sehr gut.

    • Für (Langzeit-) Landschaftsaufnahmen bei Fotoreisen …
    • … oder für Städtereisen.
    • Innenzoom, WR (water-resistant) und nur leicht gewölbte Frontlinse mit 82 mm Filtergewinde sind perfekte Voraussetzungen für Aufnahmen bei Wind- und Wetter sowie die Verwendung von Filtern.

    Die Tests sagen natürlich alle „super“, die Feuertaufe hat es bei den Fotoreisen 2023 bestanden: für Landschaftsaufnahmen vom Stativ das ideale Superweitwinkel.

    Fuji GF 35-70 f/4.5-5.6 WR
    28-56 mm
    10/2022 –Fuji GF 35-70 f/4.5-5.6 WR
    [metaslider title=“fot-obj-gf2″]

    Das Standard-Zoom für die GFX 100S, nur 390 g und damit problemlos auch als „Immerdabei“-Kombination geeignet. Etwas störend ist die geringe – und zudem variable – Lichtstärke. Aber das nominal bessere GF 32-64 f/4 soll für Landschaftsaufnahmen nicht so geeignet sein (wegen sehr großer Field Curvature), und wiegt zudem mehr als doppelt so viel.

    • Wenn mir iPhone-Bilder nicht reichen (meistens ☺️), nehme ich diese Kombination auf Städtetrips oder kleinen Wanderungen gerne mit.
    • Wetterfest, leider kein Innenzoom. Aber das Objektiv ist klein und fährt nur wenig aus, so dass die Handlichkeit okay ist. (Die Fuji XF 18-55 bzw. 16-55 und das Canon 24-105 fahren auch aus.)
    • Optisch 1a: kein Flair, wenig Verzeichnung, scharf und auch keine Farbsäume.

    Besonders nachts sind mir bereits tolle Aufnahmen gelungen. Aber auch für Landschaftsaufnahmen vom Stativ die ideale Brennweite.

    Fuji GF 100-200 f/5.6 R LM OIS WR
    80-160 mm
    11/2022 –Fuji GF 100-200 f/5.6 R LM OIS WR
    [metaslider title=“fot-obj-gf3″]

    Das Telezoom der GFX-Reihe, entsprechend dem 50-140 f/4 der Fuji-X und den Vollformat 70-200 mm Objektiven. Nicht ganz so viel Brennweite (160 mm vs. 200 mm), aber mit 100 MPixel hat man ja einige Reserve. Die durchgehende Lichtstärke von f/5.6 ist manchmal etwas wenig (bzw. muss mit 1 Blende mehr ISO kompensiert werden), aber f/4 würde die jetzt schon 1050 g sicher verdoppeln.

    • Bei Mittelformat ist die Freistellung auch bei f/5.6 sehr hoch und das Bokeh wunderschön.
    • Innenzoom, water-resistant, optisch wie alle GF-Objektive 1a.

    Ein wunderbares Zoo-Objektiv. Für Landschaftsaufnahmen nutze ich es vor allem in den Bergen gerne.

     

    Stand 04/2023: Nach knapp 5 Monaten mit Fuji-Mittelformat bin ich mit der Bildqualität hochzufrieden. Für Spaziergänge sind halbe-halbe die beiden Objektive 35-70 und 100-200 drauf. Gespannt bin ich auf die Resultate des ersten Fotoworkshops im Sommer.

    Update 11/2023: Ich bin super zufrieden, 1a, siehe bei den Fotoworkshops.

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    [wptab name=’ab 2016: Fuji XF (APS-C)‘][newline]

    Canon vs. Fuji: Specs, Preis, Gewicht
    Canon vs. Fuji: Specs, Preis, Gewicht

    Fuji-XF-Objektive, seit 2016

    Bei der Entscheidung zum Systemwechsel war neben der Kamera-Qualität das wichtigste Kriterium, dass es sowohl exzellente Objektive gibt als auch die richtigen Brennweiten, d.h. Weitwinkel, Allrounder, Telezoom und Supertele.

    Um es vorweg zu nehmen: Die Fuji-Objektive sind den L-Objektiven von Canon mindestens ebenbürtig – mechanisch nicht ganz so exzellent, aber meiner Meinung nach optisch besser als die einfachen („1000€-Klasse“) und mittleren („3000€-Klasse“) L-Objektive. Im Internet liest man sogar, dass Fuji mit den Canon-L-Festbrennweiten („10.000€-Klasse“) mithalten kann, aber das kann ich – mangels Masse 😉 – nicht selbst beurteilen. (Update 01/2021: Das Fuji 200mm/2.0 hält mit. 👍)

    Als Checklisten-Freak habe ich Specs, Preise und Bewertungen für alle in Frage kommenden Kombinationen aus dem Internet zusammengestellt. Das Fazit ist:

    • Die Qualität wird unisono als mindestens ebenbürtig beurteilt: die Bildqualität oft als (deutlich) besser, vor allem die Schärfe wird gelobt, das Bokeh als leicht unruhiger (kein Vollformat eben), Autofokus als leicht schlechter.
    • Dafür kostet alles „nur“ noch Zweidrittel. Ich habe für mein gebrauchtes Canon-Equipment bei Ebay sogar (fast) so viel erhalten wie der Fuji-Neupreis beim Händler.
    • Ebenso erfreulich: Das jeweilige Fuji-Äquivalent wiegt nur 45%-50% der Canon-Kombination. Super 🙂

    Update 12/2022: Nach der Anschaffung von Fuji GFX 100S (für Landschaft) und Fuji X-H2S (für Tiere) behalte ich nur noch die XF-Objektive 16/1.4, 200/2.0 und 150-600/5.6-8.0.

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    Fuji FX 16 f/1.4 R WR
    24 mm
    07/2016 –Fuji 16mm f/1.4 WR
    [metaslider title=“fot-obj-f3″]

    Ein richtig lichtstarkes Weitwinkel war immer mein Traum, aber bei Canon schlicht nicht bezahlbar.

    • Für die Nordlichter auf den Lofoten, die Milchstraße in Südafrika oder die Nachtbilder auf den Workshops in Teneriffa und Lissabon …
    • … hätte ich es gut gebrauchen können.
    • Blende 1.4 (oder Blende 2) ist ideal für Sternenbilder.

    Für Nachtaufnahmen und Sternbilder habe ich dieses Objektiv gekauft. Selten genutzt, aber super, wenn man die Lichtstärke für Nachtaufnahmen braucht.

    Fuji XF 200 f/2.0 R LM OIS WR
    300/420 mm
    01/2021 –
    Fuji 200mm f/2 R LM OIS WR
    [metaslider title=“fot-obj-f9″]

    Ein Corona-Kompensationskauf ☺️ … alles ist geschlossen, keine Reisen … aus „Verzweiflung“ wurden die Gartenvögel fotografiert … es machte Spaß, auch in Deutschland gibt es tolle Vögel. Dann kam zu Jahresbeginn eine Fuji-Sonderaktion (./. 1000€ für Vorführmodelle, zusätzlich 500€ Cashback) und ich konnte nicht widerstehen.

    Dieses erste Fuji-Monster ist ein Traum, was Bildqualität, Fokusgenauigkeit und -geschwindigkeit und Bokeh angeht … aber ein Alptraum, wenn man aus der Hand fotografieren möchte.

    Auf Stativ oder kurze Zeit aus der Hand komme ich gut zurecht. Es ist das am seltensten genutzte Objektiv, aber wenn … genieße ich die grandiose Bildqualität und den Super-Fokus.

    Fuji XF 150-600 f/5.6-8 R LM OIS WR
    225-900 mm
    08/2022 –
    Fuji 150-600mm f/5.6-8 R LM OIS WR
    [metaslider title=“fot-obj-f10″]

    Zeitgleich mit der Fuji X-H2S erscheint dieses „Safari-Objektiv“ mit schnellem Autofokus und sehr guter Bildqualität. Es ist zwar etwas größer als das 100-400 mm Objektiv, aber nicht schwerer und durch den Innenzoom wesentlich handlicher – kein „Creeping“ mehr und besser gegen Staub und Wasser geschützt.

    Die Kehrseite der Handlichkeit ist die geringe Lichtstärke: bei 600 mm nur Blende 8. Dadurch ist man in der Dämmerung schnell bei ISO 4000 und mehr. Dann ist das Objektiv weniger geeignet. Über Tag sind ISO und Belichtungszeiten sehr gut brauchbar.

    Bei Tag mein ideales Tier-Objektiv. Auf Wanderungen kann ich mit dem Peak Design Slide die ca. 2.3 kg (zusammen mit der X-H2S) gut tragen. Für mich hat sich der Umstieg vom 100-400 gelohnt.

    Fuji XF 18-55 f/2.8-4 R LM OIS
    27-83mm
    06/2016 -12/2022
    Fuji 18-55mm f/2.8-4 OIS
    [metaslider title=“fot-obj-f1″]

    Das Set-Objektiv für die Fuji X-T1 und X-T2 liegt bzgl. Brennweite und Blende in der Mitte zwischen den beiden Canon-Set-Objektiven 24-105/4 L IS und 24-70/2,8 L.

    • In allen Belangen ist das Fuji 18-55 besser als das Canon 24-105 L.
    • Ein bisschen fehlt mir der Brennweitenbereich bis 105 mm.
    • Zwar ohne „WR“ (Weather Resistent), aber Nieselregen war bisher immer problemlos.

    Ein gutes Standardobjektiv. In den ersten Monaten war dies mein „Immerdrauf“, mittlerweile nutze ich für Ausflüge meistens das 50-140 oder 100-400, bei Landschaftsaufnahmen kommt das iPhone oder das 10-24/4 bzw. 16-55/2.8 zum Einsatz.

    Fuji XF 10-24 f/4 R OIS
    15-36 mm

    07/2016 – 07/2021
    Fuji 10-24mm f/4 OIS
    [metaslider title=“fot-obj-f2″]

    Dieses Ultraweitwinkelobjektiv hat zwar nur Offenblende 4, ist aber der perfekte Ersatz für eines meiner Lieblingsobjektive bei Canon, das 16-35/2.8 L.

    • Blende 4 statt 2.8 ist dank der immer besseren Hi-Iso-Fähigkeiten der heutigen Kameras gut zu verkraften.
    • Einen Fuji-Canon-Vergleich habe ich gefunden: bereits für die Fuji X-E1 schneidet das Fuji 10-24 besser ab. Und die Fuji X-T2 ist noch einmal deutlich besser als die X-E1!
    • 1 mm mehr Weitwinkel hört sich wenig an, ist aber sichtbar und sehr willkommen.
    • Ein Minuspunkt ist, dass es wegen Blende 4 wenig geeignet für Sternenbilder ist.

    Wurde ersetzt durch den Nachfolger.

    Fuji XF 10-24 f/4 R OIS WR (MK II)
    15-36 mm

    07/2021 -12/2022Fuji 10-24mm f/4 R OIS WR
    [metaslider title=“fot-obj-f2a“]

    Ein kleines Upgrade von Fuji mit der gleichen guten Optik und

    • „WR“, d.h. wetterfest – hat sich bereits beim ersten Fotoworkshop ausgezahlt,
    • einem Blendenring (wie das 16-55/2.8 und das 50-140) – gerade auf dem Stativ sehr angenehm.

    Mein Ultraweitwinkel für Landschaft, Langzeitbelichtungen und enge Innenräume.

    Fuji 50-140 f/2.8 R LM OIS WR
    75-210 mm

    07/2016 -12/2022
    Fuji 50-140mm f/2.8 WR OIS
    [metaslider title=“fot-obj-f4″]

    Eines der 70-200er von Canon habe ich mir nie gekauft, weil ich bereits das 70-300L hatte. Bei Fuji gibt es mit dieser Brennweite nur das nicht ganz so gute 55-200. In Kombination mit dem 1.4x TC ist das 50-140 ein 75-210 und ein 105-300 gleichzeitig.

    • Plus: Überragende Bildqualität und IS. (Luminous Landscape schwärmt 😉
    • Dazu wetterfest, Lichtstärke 2.8 und gute mechanische Qualität.
    • Minus: Etwas langsamerer Autofokus als das Canon L-Objektiv.

    Das lichtstarke „70-200“ für Fuji mit überragender Bild- und Bauqualität. Bei Actionfotos mein Favorit, ich nehme es aber auch gerne bei Spaziergängen und Langzeitbelichtungen.

    Fuji 100-400 f/4.5-5.6 R LM OIS WR
    150-600 mm

    07/2016 -08/2022
    Fuji 100-400mm f/4.5-5.6 WR OIS
    [metaslider title=“fot-obj-f5″]

    Trotz des hohen Gewichts wollte ich das Sigma 150-600 S (4,3 kg für Kamera und Objektiv) nicht mehr missen. Darum musste ein Objektiv mit diesem Brennweitenbereich dabei sein. Dieses Fuji-Zoom ist sogar besser:

    • Kamera und Objektiv wiegen zusammen nur 2 kg 🙂
    • Sogar schärfer als das Sigma, schneller Autofokus mit der X-T2 und wetterfest.
    • Siehe auch diesen ausführlichen Test zur Tierfotografie.

    Das „Afrika-Tele“ spielt fast auf Augenhöhe mit den großen Canon L-Objektiven.
    –> Ersetzt durch das 150-600/5.6-8.0

    Fuji XF 1.4x TC WR
    07/2016 -12/2022
    Fuji Konverter 1.4x
    [metaslider title=“fot-obj-f7″]

    Für 100€ Aufpreis zum Fuji 100-400 muss man den 1.4-Teleconverter einfach dazu nehmen.

    • Nur 129 g und 1.5 cm zusätzlich.
    • Sehr gute Bildqualität, wetterfest.
    • Minus: Passt nur auf Fuji 50-140 und Fuji 100-400.
    • Verlängert die Brennweite um den Faktor 1.4 auf Kosten einer Blende. Das 50-140/2.8 wird also zu einem 70-196/4.0, das 100-400/4.5-5.6 zu einem 140-560/6.3-8.
    • Achtung: Bei Blende 8 (also „560/8“ beim 100-400 mit TC) braucht man schon die X-T2 oder X-Pro2 für einen akzeptablen Autofokus. Die X-T1 ist dann recht langsam und trifft auch nicht immer.

    Noch mehr Reichweite, umgerechnet bis 800 mm Brennweite. Im Tierpark und auf Wanderungen habe ich es immer dabei … just in case 😉

    Fuji XF 27 f/2.8
    40 mm
    10/2016 -12/2022
    [metaslider title=“fot-obj-f6″]

    Das Canon 35/2.0 habe ich fast nie benutzt. Ein Kollege schwärmte, wie attraktiv ein leichtgewichtiges und gutes Pancake ist … dann kam ein Sonderangebot bei Ebay („kann man ja ohne Wertverlust weiter verkaufen“ ;-).

    Ich schlage also zu und probiere die Kombination ein paar Tage aus.

    Sofort war ich begeistert: Dieses Pancake-Objektiv wiegt nur 78 g, samt Kamera nur 580 g. Die Bildqualität ist super und besser als das Canon 35/2.0. Dazu kommt die intuitive Bedienung der Fuji-Kameras. Insgesamt ein bequemes, leichtes Paket, dass ich anders als die Kombi Canon 5D III mit 35/2.0 gerne mitnehme.

     

    Mit diesem Objektiv ist die X-T2 fast eine Pocketkamera … und deshalb war dieses Objektiv bei Spaziergängen meist dabei.
    Mittlerweile nehme ich allerdings nur noch das iPhone, die Bildqualität ist gut (genug) und es ist noch kleiner.

    Fuji XF 16-55 f/2.8 R LM WR
    24-82 mm
    09/2017 -12/2022
    Fuji 16-55mm f/2.8 R LM WR
    [metaslider title=“fot-obj-f8″]

    Das Kitobjektiv 18-55 f/2.8-4 ist leicht, mit Bildstabilisator und wirklich gut. Aber …
    … an die Brillanz des 50-140 f/2.8 kommt es nicht heran.

    Für den Workshop in Duisburg habe ich mir das Pendant zum 50-140 ausgeliehen und war – im Vergleich zum Kitobjektiv 18-55 – von der Farbbrillanz, der durchgehenden Blende 2.8 und dem Handling begeistert. Insbesondere die durchgehende Schärfe bei allen Brennweiten und die Farbbrillanz haben mich überzeugt.

    Für Fotoworkshops bin ich jetzt optimal gerüstet bzgl. Blende und Brennweite: 10-24 mm f/4, 16 mm f/1.4, 16-55 f/2.8 und 50-140 mm ebenfalls f/2.8.

     

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Wechsel von Canon: Die Bildqualität ist auf jeden Fall nicht schlechter geworden, alle meine Anforderungen bzgl. Objektivauswahl und „Semiprofession“ (Fotokurse, Langzeitbelichtungen etc.) sind abgedeckt. Tierfotos gelingen meiner Meinung nach sogar besser, siehe auch diesen Review.

    Am häufigsten benutzte ich das Pancake 27 und das 50-140. Die anderen Objektive waren mehr für Sonderaufgaben wie Landschaft, Nachtaufnahmen und Tiere. Weitere Objektiv-Wünsche habe ich momentan nicht.
    Nachtrag 08/2019: Die Qualität der Smartphone-Kameras ist mittlerweile kaum noch zu übertreffen, solange man keine Langzeitbelichtungen oder hohen Brennweiten braucht. Seit dem iPhone 11 habe ich das Pancake 27 nie mehr benutzt. Das 50-140 ist praktisch mit der Kamera verwachsen … den 1.4x Konverter habe ich meist auch dabei. Die anderen Objektive kommen auf Fotoworkshops oder für Tierfotos zum Einsatz.
    Nachtrag 12/2022: Durch den Umstieg auf Mittelformat (Fuji GFX 100S) habe ich alle Landschaftsobjektive verkauft. Behalten habe ich das lichtstarke 16 mm Objektiv (Blende 1.4 ist manchmal durch nichts zu ersetzen 😉 und die beiden „Tier-Objektive“ 200/2 und 150-600.

    Die X-H2S ist quasi mit dem XF 150-600 verheiratet … und liegt griffbereit für Vogelfotografie oder Wanderungen, wo ich Tierbegegnungen plane oder erwarte.

    [/wptab]

    [wptab name=’2005-2016: Canon‘][newline]

    Canon 35/2, Tamron 28-75, Canon 24-105 L und Canon 70-300 DO
    Canon 35/2, Tamron 28-75, Canon 24-105 L und Canon 70-300 DO

    Objektive für Canon, 2005-2016

    Mit diesen Kriterien landet man irgendwann zwangsläufig bei den L-Objektiven von Canon, die sich durch überragende mechanische Qualität und gute bis ausgezeichnete optische Eigenschaften auszeichnen.

    Hier ist mein Objektiv-Werdegang, in chronologischer Reihenfolge:

    • 2005-2008: Tamron und Canon EF-S-Objektive
    • 2006-2012: Canon L-Objektive statt der Tamron- und EF-S-Linsen
    • 2015: Das Safari-Objektiv 150-600 S von Sigma
    • 2016: Umstieg auf Fujifilm X.
    Tamron 18-200/3.5-6.3 Di II
    4/2005 – 6/2006
    Tamron 18-200/3.5-6.3 XR
     

    [metaslider title=“fot-obj-1″]

    Für gut 1 Jahr ein treuer Begleiter – verglichen mit den damaligen Kompaktkameras (meiner Minolta Z2) von guter Qualität.

    • Plus: toller Brennweitenbereich, kompakt.
    • Minus: sehr lichtschwach (insb. bei 200mm: Blende 6.3 nur), weich, Farben/Kontrast „blass“, langsamer und vergleichsweise unsicherer Autofokus.

    Siehe oben – im Frühjahr 2006 musste es der Kombination 70-300 DO und 17-85 IS weichen. 2008 (mit 50% Verlust) bei Ebay verkauft.

    Canon EF 50/1.84/2005 – 2/2008 „Alle“ sagen, diese Festbrennweite „müsse man haben„ – für 80€ gäbe es weit und breit kein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

    • Plus: klein, sehr lichtstark, scharf.
    • Minus: langsamer Autofokus, laut. Brennweite lag mir nicht.

    Fast nie benutzt und Anfang 2008 (ohne Verlust 😉 bei Ebay verkauft.

    Tamron 28-75/2.85/2006-09/2016Tamron 28-75/2.8 XR [metaslider title=“fot-obj-2″]

    Ein Judo-Objektiv musste her – lichtstark und guter Autofokus. Das vom Profi empfohlene Canon 24-70/2.8 L war mir zu teuer.

    Ich suchte deshalb Rat im DSLR Forum … und die Judo-Profis dort empfahlen mir das Tamron:

    • Plus: Bildqualität, lichtstark, genauer Autofokus,
      Brennweitenbereich von (umgerechnet) 45-125mm ist ideal.
    • Minus: Langsamer Autofokus (kein USM).

    Für Sport war ich ganz zufrieden. Aber seit es die Canon 5D Mark III mit den hohen ISO-Werten gibt, reichen auch die lichtschwächeren Objektive mit schnellem Autofokus. Insgesamt das am seltensten benutzte Objektiv.

    Canon EF 100-400/4.5-5.6 L IS USM5/2006 – 6/2006 100-400L: Pfau

    200mm Brennweite ist für Tiere recht wenig (siehe unsere USA-Urlaube – da kann man viel Wildlife sehen). Also: ab ins Internet, lesen, lesen … und das 100-400L wird überall empfohlen.

    Dann der Schock: 1.4 kg, 5x größer als die Kamera, und w e i ß – ich wurde überall und dauernd darauf angesprochen. Nix für mich – zu groß, zu schwer, zu auffällig. Da half auch die wirklich gute Bildqualität nicht.

    Nach 2 Wochen ging’s via Ebay wieder weg (zum Glück nur 60€ Verlust).

    Canon EF 70-300/4.5-5.6 DO IS USM5/2006-03/2011Canon 70-300/4-5.6 DO IS [metaslider title=“fot-obj-3″]

    Ein sehr umstrittenes Objektiv (siehe diesen Forumsbeitrag) – recht lichtschwach (Blende 4.5-5.6), durch die DO-Technologie kann es zu unschönen Lichteffekten kommen.

    Aber wunderbar handlich, mit sehr gutem IS, deutlich besser als das Tamron 18-200. Am Ende überzeugte mich dieser Erfahrungsbericht und Luminous Landscape (sowieso eine tolle Seite).

    • Plus: handlich, Bildqualität, sehr guter Bildstabilisator, sehr schneller Autofokus.
    • Minus: recht lichtschwach, bei 300mm weich.

    Anfang 2011 musste es dem neuen 70-300 L weichen.

    Canon EF-S 17-85/4-5.6 IS USM6/2006 – 10/2008Canon 17-85/4-5.6 IS [metaslider title=“fot-obj-4″]

    Der IS („Image Stabilisation“, also Bildstabilisator) des 70-300DO hatte mich derart überzeugt, dass ich auch als „Immerdrauf“ ein Objektiv mit Bildstabilisator wollte.

    Die naheliegende Wahl war dieses Set-Objektiv der 40D. Nicht besonders renommiert in der Forenwelt – aber Bildstabilisator und der Brennweitenbereich von 27-136mm (umgerechnet) sind ideal. Die Lichtstärke von 4.0-5.6 reicht meistens aus, auch dank des IS.

    • Plus: Brennweitenbereich, schneller Autofokus, ganz gute Bildqualität, IS, kompakt.
    • Minus: Randschwächen, recht lichtschwach.

    2.5 Jahre war das 17-85 das meistbenutzte (ca. 70%) Objektiv. 2009 (mit hohem Verlust) verkauft.

    Canon EF 35/2.011/2006-07/2016Canon 35/2.0 [metaslider title=“fot-obj-5″]

    Ein Stadtbummel in New York, Sightseeing beim Fotomekka B&H, Sonderangebot und günstiger Dollarkurs …
    … und das 50/1.8 war als Festbrennweite abgelöst.

    • Plus: klein, scharf, sehr lichtstark, gute Bildqualität,
      Brennweite (umgerechnet 56mm) passt mir gut.
    • Minus: Für zuhause/Parties nicht weitwinklig genug.

    Ob die zwei Blenden höhere Lichtstärke gegenüber dem 17-85 IS oder 24-105L aber mehr wert sind als deren Bildstabilisator?

    Sehr selten genutzt – wenn dann im Museum für Fotos ohne Blitz, um ab und zu ein „Festbrennweite-Feeling“ zu bekommen.

    Canon EF 24-105/4 L IS USM10/2008-09/2016Canon 24-105/4 L IS [metaslider title=“fot-obj-6″]

    Das Bessere ist des Guten Feind … als ich dieses Objektiv mal von einem Kollegen geliehen hatte, hat der Bauch sofort entschieden. Der Kopf musste nur noch die Argumente im Vergleich zum 17-85 liefern 😉

    • Plus: gute Bildqualität (klarere Farben / Kontraste), „L-Feeling“ (Qualität), sehr guter IS, sehr schneller und genauer Autofokus.
    • Minus: an den Rändern etwas „weich“.

    Mein „Immerdrauf“ für draußen, besonders nach Umstieg auf Vollformat. 2015 gab es nach 7 Jahren den Geist auf – ich habe mich nach kurzer Recherche für das gleiche entschieden und es neu gekauft.

    Canon EF 16-35/2.8 L II USM04/2009-09/2016 [metaslider title=“fot-obj-7″]

    Der neueste Schritt für meine Available-Light-Träume: lichtstark und Weitwinkel. Ein erstes Fazit:

    • Hinsichtlich Farben und Kontrast noch etwas besser als das 24-105L.
    • An der 40D mit der umgerechneten Brennweite von 26-56mm eine Alternative als „Immerdrauf“ für Stadt und Wanderungen.
    • Für Innenfotos ist die Brennweite auf jeden Fall besser geeignet als das 24-105L, auch die höhere Lichtstärke ist hier besser.

    Für Innenaufnahmen die erste Wahl, dann – mit Vollformat – für „richtige“ Weitwinkelaufnahmen.

    Canon EF 70-300/4-5.6 L IS USM01/2010-09/2016Canon 70-300/4-5.6 L IS [metaslider title=“fot-obj-8″]

    Hochgelobt in allen Tests – ein neues „Non-plus-ultra“-Objektiv von Canon.

    • 300g schwerer als das DO-Objektiv, weiß (also auffällig), länger (so dass es nicht in die Umhängetasche passt, nur in den Rucksack).
    • Dafür sichtbar bessere Bildqualität, Stabilisator bis zu 4 Blendenstufen, noch schnellerer Autofokus.

    Für Sport, Tiere optimal, aber auch auf Wanderungen nahm ich das 70-300L gerne mit.

    Canon EF 400/5.6 L USM05/2012-11/2015Canon EF 400/5.6 L [metaslider title=“fot-obj-9″]

    Vollformat … weniger (scheinbare) Brennweite. 300mm waren mir deshalb manchmal zu wenig.
    Ein Sonderangebot, die immer höheren ISO-Werte der neuen Kameras …

    • Das „Rohr“ ist vergleichsweise klein und vor allem leicht.
    • Leider kein Bildstabilisator, aber mit 1/1000-1/2000 s gelingen Tierbilder ausgezeichnet.
    • Auch mit Konverter noch sehr akzeptable Qualität.

    Für Tiere in freier Wildbahn ein  Objektiv mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Aber für Afrika und Vollformat nicht genug Brennweite. Darum musste es im Frühjahr 2015 dem Sigma 150-600 Sport weichen.

    Sigma 150-600/5-6.3 DG OS HSM
    04/2015-07/2016Sigma 150-600/5-6.3 DG OS Sport
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    Um den Jahreswechsel 2014/15 kamen Tamron und Sigma mit zwei „Boliden“ heraus – Zooms bis 600 mm Brennweite weit unterhalb der Kleinwagenpreise von Canon-Objektiven ähnlicher Brennweite.

    • Die Tests waren sensationell gut.
    • Mit kleinem Abstand ist das Sigma Sport das beste der drei 150-600er – vor allem aber ist es gegen Wasser und Staub abgedichtet.
    • Der Hammer allerdings ist das Gewicht von fast 3 kg – aus der Hand schaffe ich das nur wenige Minuten. Aber auf Bohnensack oder Stativ (mit Wimberley Sidekick) ist das Handling wunderbar.

    Für Afrika war es genau das richtige – viele Bilder wären ohne dieses Objektiv nicht entstanden.

    Mit den beiden hauptsächlich benutzten Objektiven 16-35L und 24-105L war ich bestens ausgerüstet, auch nach dem Wechsel auf Vollformat. Das 24-105L ist auf der Canon 5D III das häufigste Objektiv, einfach wegen des idealen Brennweitenbereichs. Das 70-300L kommt zum Einsatz, wenn ich (auch) mit Tieren rechne, das 16-35L bei Landschaft oder innen. Das schwere Sigma 150-600S speziell bei Tieren in freier Natur.

    [/wptab]

    [wptab name=’Accessoires‘][newline]

    Filter, Taschen, Stativ & Co

    Ehe ich es vergesse …
    … mit der Zeit haben sich noch dazu gesellt:

    • Batteriegriff nutzte ich bei X-T2 und X-T3. Bei den neuen X-H2S und GFX 100S arbeite ich ohne, dank der größeren Akkus ist das okay.
    • L-Winkel sind ideal für das Arbeiten vom Stativ, weil man so die Einstellung von Stativ/Kopf nicht beim Wechsel der Orientierung ändern muss.
    • Stative und Stativköpfe:
      • Karbonstativ Gitzo Systematic, 3er Serie (GT3542LS). Dies war mein zweites Stativ – das erste (ein Velbon-Stativ, günstige Mittelklasse) hat den Fotoalltag auf den Lofoten nicht bestanden: windempfindlich (Schwingungen), insgesamt eher ein „Wackeldackel“.
      • Mit dem Fuji 200mm – immerhin wiegt es mit Kamera fast 3 kg – ist ein Kugelkopf zu instabil, das schwere Objektiv kippt sofort nach oben oder unten. Ein Gimbal hält zwar perfekt die Waage, ist mir aber zu klobig. So probierte ich den Manfrotto Fluid Head MVH500AH, mit der Gitzo-Halbschale. Ich kam auf Anhieb wunderbar zurecht … und beim Fotoworkshop ist die Ausrichtung auch für kleinere Objektive viel besser als mit dem Kugelkopf: Ein Handgriff und alles ist in der Waage 👍.
      • Einbeinstativ Gitzo GM3551 mit dem Markins Q3t Kugelkopf. Wer sich fragt, wofür ein Einbeinstativ gut ist … bei mir hilft es, das Gewicht der schweren langen Objektive längere Zeit zu (er-)tragen.
    • Filter: Polfilter von B+W, Lee 100×150 Filterset, und die Big und Super Stopper (10 bzw. 15 Blenden) mit IR-Blocker, die ich mir wegen der deutlich besseren Farbtreue zugelegt habe.
      Polfilter setze ich nur noch selten bei Weitwinkel ein, dort gibt es oft unnatürlich dunklen Himmel. Aber bei Aufnahmen mit hohen Brennweiten und Sonne, damit eventuell vorhandener Dunst weg gefiltert wird. Oder wenn ich bei Wasser keine Spiegelungen möchte.
      Sehr schön, das die 100×150-Serie auch für GFX-Mittelformat passt.
    • Fernauslöser: Hähnel Giga T Pro II. Brauche ich aber nur noch selten, weil bei den neuen Kameras bis 60 sec die Zeit in Drittelblenden einstellbar ist, darüber jeweils in 2x-Schritten.
    • Der Rucksack (Jack Wolfskin ACS Photopack) ist mittlerweile ersetzt durch ThinkTank FirstLight 35L+
      • mehr Platz für Kamera(s), Objektive, Zubehör
      • schneller und sicherer Zugriff (das Hauptproblem des ACS Photopack)
      • Tragekomfort recht gut für eine reine Fototasche (der ist der große Vorteil des ACS Photopack)
    • Kameragurt: Der Peak Design Slide Lite ist einerseits bequem und andererseits äußerst flexibel und vielseitig. Mit wenigen Klicks hat man Kamera/Objektiv/Stativ jeweils optimal „ge- oder entgurtet“. Für die schwerere Kombi X-H2S und XF 150-600 nehme ich den breiteren Peak Design Slide (ohne Lite). Dieser Gurt wird diagonal getragen, so dass ein großer Anteil des Gewichts per Haftreibung von Bauch und Rücken getragen wird.
    • Farbtreuer, selbstkalibrierender Bildschirm: Apple Studio Display.

    Die Ausstattung für den Fotokurs passt jetzt komplett in den Rucksack und kann im Handgepäck mit reisen. Klar, die Stative kommen in den Koffer, aber bei Canon mussten dort auch die Ersatzkamera und das Sigma 150-600S rein. Jetzt, bei Fuji, passen alle Objektive samt Ersatzkamera in den Rucksack und er wiegt trotzdem nur ca. 11 kg statt 14 kg bei Canon.

    [/wptab]

    [end_wptabset]

    [newline]

    [greyline]

  • Fotografie: Canon

    Fotografie: Canon

    Bereits ein Jahr nach dem Einstieg in die Digitalfotografie (Minolta Z2) wechselte ich zu Canon.
    Drei Kamera-Generationen begleiteten mich bis zum Wechsel auf Fuji im Sommer 2016.

    [newline]

    [wptab name=’Canon 350D‘][newline]

    Canon 350D (2005-2008)

    Canon 350D mit EF 17-/4-5.6 IS
    Im Februar 2005 schrieb ich:
    „Meine Wunschkamera gibt es derzeit noch nicht: ich hätte gerne die Bildqualität und Auslösegeschwindigkeit einer DSLR (Canon 20D), aber mit Videomode (wie bei Minolta oder Sony), und ohne Wechselobjektiv. Aber für den Kameramarkt gelten ja jetzt auch die PC-Gesetze – also höchstens noch 1 Jahr, und zum halben Preis der heutigen DSLRs ;-)“
    Gut 2 Monate später habe ich zugeschlagen: der neuen Canon 350D konnte ich nicht wiederstehen!
    Tamron 18-200/3.5-6.3 XR

    • Bildqualität und Auslösegeschwindigkeit: alle Tests sagen „wie Canon 20D“.
    • Kein Videomode, doch Wechselobjektiv: in den sauren Apfel habe ich gebissen – die unscharfen Bilder und die Auslöseverzögerung der Minolta Z2 nervten immer mehr.
    • Halber Preis: fast. Und das nach nur 2 Monaten – was wird es da erst in 2006 zu kaufen geben!?
    • Zusätzlich überzeugte mich der ISO-1600-Mode – die Judo-Fotos sind seitdem noch besser.
    • Als Zoom-Objektiv habe ich das Tamron 18-200 (an dieser Kamera sind das reale 28-320 Brennweite)
    • Ein paar Tage später folgte dann noch das Canon 50/1.8 – sehr lichtstark, für noch bessere Fotos vom Judo.

    „Halber Preis“ wurde es dann doch nicht ganz – mit Speicherkarten, zweitem Objektiv, neuer Fototasche, Polfilter, Ersatzakku kam doch ein „ganzer“ raus …
    … Und weil ich Nachtfotos so toll finde, denk ich jetzt ernsthaft über ein Stativ nach 😉

    [newline]

    EIne Katze? Super! (Karla) Oooooh ... eine Katze!?!? (Luis)
    Die ersten Bilder mit „Bokeh“ Autofokus in einer neuen Liga 🙂

    [newline]

    Die Bilder sind auf Anhieb gut. Zum ersten Mal gelingen mir Fotos mit absichtlich kleiner Tiefenschärfe – bei Kompaktdigitalkameras ja unmöglich, und es sieht wirklich viel besser aus. Hallensportfotos gelingen dank ISO 1600 jetzt ohne Blitz – siehe die neueren Judo-Fotos. Mit dem lichtstärkeren 50mm-Objektiv hoffe ich auf noch bessere Ergebnisse.

    Hier noch ein Beispiel, was man mit Weitwinkel (das Tamron bietet umgerechnet 28mm Brennweite) und PanoramaStudio schafft: (Links die drei Einzelbilder, rechts das zusammengesetzte Panorama)

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    [/wptab]

    [wptab name=’Canon 40D‘][newline]

    Canon 40D (2008-2012)

    [metaslider id=6595]

    Als die 40D im Herbst 2007 vorgestellt wurde, war mir klar: die muss es sein 😉

    ISO 3200, weniger Rauschen, besserer Autofokus und Sensorreinigung. Leider teuer und schwerer als die 350D.

    Nach dem Lesen der Testberichte setzte ich mir eine Preisobergrenze … und dank Cashback war es im Februar 2008 so weit.

    Die wichtigsten Unterschiede zur 350D sind:

    • [metaslider id=6597]Rauschen: ISO 1600 an der 40D ist wie ISO 400 an der 350D. Ein ganz wichtiges Argument für mich …
      … zum einen wegen meiner Vorliebe für Available Light,
      … zum anderen wegen meiner kompakten, aber deshalb nicht wirklich lichstarken Objektive.
    • Außerdem gibt’s ISO 3200: nicht perfekt, aber für Web und kleine Papierabzüge ausreichend. Zu schlecht für DIN A4 und größer.
    • Autofokus: die 40D hat 9 Kreuzsensoren und einen für Blende 2.8 empfindlichen Zentralsensor. Die 350D nur einen zentralen Kreuzsensor (für Blende 5.6) und der Rest sind horizontale oder vertikale Sensoren.
      Die Papierform spricht also bereits für die 40D, auch alle Tests …
      … mein Ausschuss wegen Autofokusproblemen hat sich drastisch reduziert. (Ich zähle nicht mehr 😉
    • Größe und Gewicht: rundum (jeweils) 1-2 cm größer und 250g schwerer als die 350D. Hmmm – ganz wohl war mir dabei nicht. Im Laden kam es mir dann nicht so schlimm vor – und mit Objektiv ist der Unterschied auch „nur“ ca. 1550g versus 1300g.
      Nach kurzer Zeit fand ich aber, dass die 40D wesentlich besser in der Hand liegt. Das sagen viele, dass eine etwas schwerere Kamera besser ist, ich konnte mir das nicht so richtig vorstellen, aber es ist bei mir auch so.
    • [metaslider id=6603]Ein paar Aspekte, die sich erst bei längerem Benutzen raus stellten:
      • Die Bedienung ist einfacher und schneller: 2 Drehräder, 3 Custom-Modi.
      • Die automatische Sensorreinigung macht (bisher) eine manuelle überflüssig.
      • Serienbildgeschwindigkeit: ganz hilfreich, aber die brauche ich nicht wirklich.
      • Live View habe ich noch nie benutzt.
      • Der Sucher ist größer und wesentlich heller. Das macht viel aus, hätte ich nicht gedacht.
      • Größeres und farb-besseres Display.
      • RAW hat 14 statt 12 Bit. Hilft sehr, wenn man Tiefen aufhellen muss.
      • Gehäuse ist 1a.
    • Und nicht zu vergessen: die 40D passt mit jedem meiner Objektive in die gleiche Tasche, den Lowepro Topload Zoom 1. Das war mir wichtig, wegen der Reisetauglichkeit.

    Nachbemerkungen:

    • Gegenüber der 450D reduzieren sich die Vorteile auf ISO 3200, (etwas) weniger Rauschen, einen (wegen der 9 Kreuzsensoren) etwas besseren Autofokus und das „wertigere“ Gehäuse.
    • Der Nachfolger 50D scheint kaum besser zu sein – siehe z.B. den Test bei Trusted Reviews.

    [newline]

    [/wptab]

    [wptab name=’Canon 5D III‘][newline]

    Canon 5D Mark III (2012-2016)

    Canon 5D mark III mit EF 24-104/4 L IS

    Bereits die Canon 5D Mark II hatte mich immer gereizt wegen des guten Suchers, Vollformat und der hervorragenden Bildqualität. Die gerade erst angeschaffte 40D und der schlechte Autofokus der 5D Mark II hielten mich jedoch ab. Gespannt verfolgte ich aber die Ankündigungen auf canonrumors 😉 …

    Um den Jahreswechsel 2011/12 die ersten Gerüchte: noch höhere ISO, ein neues Profi-Autofokus-Modul von Canon. Ich war überzeugt … und einer der ersten, der bestellte. Die Testberichte (siehe auch bei Digital Picture) sagen: ein „ISO-Monster“ und einer der besten AF-Systeme, die es derzeit gibt :-).

     

    • [metaslider id=6641]Das niedrige Rauschen ist phänomenal: bis ISO 1600 denke ich gar nicht mehr nach, bis ISO 6400 ist Ausbelichtung in DIN A4 einwandfrei, für Webbilder oder 10×15-Abzüge kann man problemlos bis ISO 12.800 gehen.
    • Innen geht bei Beleuchtung praktisch alles aus der Hand, auch ohne Blitz. Wenn auch ein Blitz (im Modus AV) oft die besser ausgeleuchteten Bilder gibt. (Dafür musste ein 270 EX her ;-).
    • Nachtaufnahmen aus der Hand sind ein Traum. Aber IS und/oder gute Offenblend-Objektive sind weiterhin hilfreich.
      Die nebenstehenden Bilder sind von einem Schiff aus der Hand fotografiert, 1/10-1/30 s, ISO 6400-16.000, mit IS. Keine Posterqualität, aber als Erinnerung, für Fotoalben oder Internet bin ich mehr als zufrieden!
    • Besonders hilfreich ist der helle Sucher. Im direkten Vergleich mit APS-C-Kameras fällt auf, wie viel heller der Sucher ist und wie viel besser man – besonders bei Dunkelheit – den Bildausschnitt wählen kann.

    [newline]

    • [metaslider id=6628]Bei meinem ersten Fotoworkshop (Mai 2012 – Köln bei Nacht) war ich auf den Geschmack gekommen, Langzeitbelichtungen zu machen. Um genauer zu sein: ich habe die ersten Schritte gelernt 😉
    • Auch wenn diese meistens bei ISO 100 gemacht werden – die niedrigen ISO-Werte brauchen bei Langzeitbelichtungen ebenfalls rauscharme Sensoren.
    • Und Nordlichter erfordern das Beste von allem:
      – hohe ISO,
      – Langzeitbelichtung,
      – lichtstarke Weitwinkelobjektive,
      – und ein gutes Stativ.

    [newline]

    • [metaslider id=6645]Das Autofokus-System wurde vollständig neu eintwickelt, es ist dem der Canon-1DX-Highend-Kamera nahezu identisch (siehe das gemeinsame Manual).
    • Die Highlights sind
      – 61 AF-Punkte, davon 41 empfindliche Kreuzsensoren
      – Autofokus bis f/8 möglich (wichtig bei Konvertern)
      – Autofokus bis runter zu EV 1 (weniger als Kerzenlicht)
      Anmerkung März 2023: Heute ist EV -4 Standard, High-End Kameras (Fuji GFX, Fuji X-H2x) gehen bis EV -6,-7 😊
      – Tracking von bewegten Motiven
      – „Predictive AF“: bei schnellen Objekten wird auf den Ort fokussiert, den das Objekt bei Auslösung erreicht haben wird.
    • Die Autofokus-Leistung ist phänomenal, hinsichtlich Geschwindigkeit, Treffsicherheit bei Dunkelheit, bei „wirren“ Motiven, beim Verfolgen von Bewegungen, beim Nutzen von Teleobjektiven mit Konvertern.

    [newline]

    [metaslider id=6647]Weitere Eigenschaften habe ich nach und nach kennen- und manche auch schätzen gelernt:

    • Full HD Video: nutze ich nur äußerst selten. Bin kein Video-Fan.
    • Ein sehr angenehmer „Silent Mode“ – der Spiegelschlag ist sehr dezent.
    • Eingebautes HDR: recht unkompliziert und nicht schlecht.
    • Das neue Menuekonzept gefällt mir gut, die Bedienung geht schnell.
    • Spritzwasser- und Staubschutz: das Gehäuse ist wirklich robust.
    • Spielereien wie Mehrfachbelichtung (siehe rechts) … zum Spaß ganz nett.

    Es gibt aber auch Nachteile:

    • Das Gewicht: mit Objektiv schleppt man 1,5 kg mit.
    • Kein eingebauter Blitz: manchmal vermisse ich den. (Dafür kam dann der Canon 270 EX dazu 😉

    [newline]

    [/wptab]

    [end_wptabset]