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Nordwesten 2017 – Oregon Coast

Oregon Coast: in 5 Tagen von Kalaloch bis zu den Oregon Sand Dunes

Wir verbringen 5½ Tage an der Oregon-Küste (wenn wir das Cape Disappointment zu „Oregon ehrenhalber“ erklären – es liegt ja auch direkt gegenüber Oregon an der Mündung des Columbia River).

Zwischen Astoria und den Sand Dunes sind es nur 230 mls (inkl. einigem Hin- und Herfahren), allerdings zzgl. des „Anlaufs“ von 150 mls von Kalaloch bis Cape Disappointment.

Die Etappen zwischen den fünf Stationen sind jeweils sehr kurz (30-70 mls), so dass wir hauptsächlich über Mittag fahren und jeweils den Nachmittag und den folgenden Vormittag vor Ort bleiben. Dadurch haben wir nirgends das Gefühl, etwas zu verpassen, und vermissen auch nicht die Doppelübernachtungen, die wir sonst gerne einstreuen. Kandidaten dafür wären Nehalem Bay (Wandern, Reiten, Junior Ranger), Cape Kiwanda (Bootsausflug, Sand Boarding, Wandern, Baden) und die Oregon Dunes (Baden, Kanu, Wandern, Dune Buggies).

Die Oregon-Küste hat uns stellenweise an die holländische Nordseeküste erinnert: Dünen, große Sandstrände, viele Familien mit Kindern. Etwas ganz anderes als die wilde, mit ihrem Treibholz urwaldartige Washington-Küste – aber ebenfalls wunderschön. Aber man findet auch dramatische Steilküste und wilde Brandung, die an die Felsen donnert. Die Abwechslung macht’s :-)

Das Wetter hat es prima mit uns gemeint: Bis auf die erste Nacht im Cape Disappointment (Starkregen) war es immer sonnig und warm.

 

Fazit:

  • Die Küste ist abwechslungsreich – von Dünen über Steilküste bis Felsen reicht das Angebot. Mehr Meer findet man woanders kaum.
  • Ein äußerst beliebtes Ferienziel, entsprechend muss man früh, sehr früh reservieren. Im Sommer ist es stellenweise richtig rummelig, wirklich einsam nirgendwo. Aber okay.
  • Dafür findet man ein tolles Freizeitangebot: Baden, Tide Pooling, Wandern, Kayak, Sand Boarding, Dune Buggies, Reiten und vieles mehr …
  • Wenn man hier einfach nur durchfährt (unsere Teilstrecke kann man in 2 Etappen bequem fahren), verpasst eigentlich alles, was man hier sehen und erleben kann.
 

Best of Oregon Coast:

 
Samstag, 12.8.: Cape Disappointment State Park
12.8.2017 - Cape Disappointment SP, Benson Beach
12.8.2017 – Cape Disappointment SP, Benson Beach
12.8.2017 - Cape Disappointment SP, Visitor Center
12.8.2017 – Cape Disappointment SP, Visitor Center

Heute ist der längste Fahrtag der Wohnmobiltour, 150 mls. Um trotzdem den Nachmittag noch am Ziel zu verbringen, brechen wir schon kurz vor 9:00 Uhr auf – allerdings muss an der Ranger Station noch schnell der Doppelpack (Junior Ranger und Ocean Steward) fertig gestellt werden.

Wir fahren in zwei Etappen – 2 Stunden bis Aberdeen, eine super hässliche Industriestadt, aber mit großem Safeway zum Einkaufen – dann noch 1:45 Stunden bis zum Cape Disappointment State Park. Heiß begehrt: die ersten Duschen seit 7 Tagen :-).

Nach einem kleinen Mittagssnack besuchen wir ausführlich das interessante Lewis&Clark Interpretive Center. Von der Aussichtsterrasse sehen wir einige Weißkopfseeadler, Unmengen von Pelikanen und viele Kormorane.

Am Campground, der fast 3 mls abseits liegt, kommen wir um 18:30 Uhr erst an. Alles voll, aber wir haben ja reserviert. Der Tag klingt mit Strandspaziergang, Strand-Football, Lesen und leckeren Nudeln aus.

 
Sonntag, 13.8.: Nehalem Bay State Park

13.8.2017 - Nehalem Bay SP

Wir kommen erst gegen 10:45 Uhr vom Campground weg, diesmal bekommen wir die träge Masse nicht beschleunigt. Nach Karlas Junior Ranger No. 4 geht es via Astoria-Megler-Bridge nach Astoria. Die Brücke ist 4,1 mls (= 6,6 km) lang und hat bis 60 m Durchfahrtshöhe. Sie wurde erst 1966 fertig gestellt, vorher musste man 110 mls Umweg fahren bis zur nächsten Brücke stromaufwärts. Im Welcome Visitor Center kaufen wir den 5-day-Pass, mit dem man alle State Parks an der Küste besuchen kann.

Den Nachmittag verbringen wir in Astoria, das uns gut gefällt. Für die Mittagspause stellen wir uns ans Maritime Museum, anschließend suchen wir Pier 38 mit den Seelöwen. Gegen 15:30 Uhr geht es auf die letzten 40 mls, nach einem langen Stau in Seaside kommen wir gegen 17:00 Uhr im Nehalem Bay State Park an.

Der Campground ist groß, sauber und schön. Jubel: es gibt Strom, alle Handies und Power Banks können geladen werden.
Wir sind uns einig: Dieser Nehalem Bay Campground gefällt uns bisher am besten – friedlich, schöne Sites, Dünen, Meer, Strand. Und Horse Camp Sites, mit jeweils eigenen Corrals für die Pferde. Und sogar, für alle Fälle, ein eigener Flugplatz mit „Primitive Fly-in Camp“.

Wir gehen sofort an den tollen Strand, die Kids baden in der Brandung. Duschen, Kaffee, Lesen, Spielen. Karla besorgt sich sogar noch ein Junior Ranger Booklet, das vierte (oder fünfte?). Zum Abendessen gibt es selbst gemachte Chicken Teriyaki und Curry-Gemüse. Lagerfeuer, Lesen. Ein schöner, sonniger Tag geht zu Ende :-).

 
Montag, 14.8.: Cape Kiwanda

Karla vervollständigt ihr Junior Ranger Abzeichen, die drei Männer machen das Wohnmobil klar Schiff. Gegen 11:45 Uhr fahren wir los und sind um 13:45 Uhr am Ziel in Pacific City, ein winziges Örtchen mit ein paar Hotels, 2 Campgrounds, 2 Restaurants und einigen Lädchen und Imbissbuden.

Der private Cape Kiwanda RV Resort ist entgegen der letzten Reviews im Internet doch proper und wir bekommen tatsächlich die vorher per Google Map ausgesuchte Site 101: Am Rand, also keine Nachbarn auf der Türseite, wir blicken auf die Tent Sites, mit Wiese und vielen Bäumen. Es gibt viele niedliche Kaninchen – aber auch einen kreisenden Adler in der Luft 😳.

Wir fühlen uns wie in Holland am Meer … und genießen die Abwechslung: Kleiner Taco-Sandwich-Imbiss an der Strandbude (Ben and Jeff’s Burgers & Tacos), die Kids gehen Sand Board’en, Karla ist so unermüdlich, dass ein paar Amerikaner sagen „Wow – look this Crazy German girl, she climbs up again“. Karin kümmert sich um zwei große Wäschen, Michael fotografiert. (Oder wie Karin in WhatsApp schreibt: Karin hat Urlaub: gerade hat sie die Wäsche gewaschen, während die anderen am Strand sind … Endlich Ruhe 😎“).

Der Strandtag endet mit einem kleinen Klippen- und Strandspaziergang, wir sammeln die Kids an der Sand Boarding Düne ein. Duschen, Pool, Kaffee, Tagebuch. Abends gehen wir lecker Essen in Doryland Pizza. Michael gelingen noch ein paar gute Sonnenuntergangsbilder, abends müssen die Kids ins Internet, die anderen schreiben Tagebuch und lesen.

 
Dienstag, 15.8.: Cape Perpetua

Den Vormittag verbringen wir noch in Pacific City, mit Lesen, Strand und Indoor-Pool, wir Eltern machen das Schiff startklar, Abfahrt um 12:30 Uhr. Großeinkauf im Safeway in Lincoln City, späte Mittagspause im Gleneden Beach State Park, ca. 7 mls südlich von Lincoln City. Die gesamte Küste ist dicht bewohnt, erst hinter Waldport wird es einsamer und auch steiler. Gegen 17:00 Uhr sind wir am Ziel, Cape Perpetua.

Wir gehen 2 Stunden noch ans Meer: Wellen, Blow Holes, Chasms, Devil’s Churn. Abends grillen wir.

Viel los ist hier nicht – gut für eine Nacht, falls man hier eine Etappe machen will oder muss. Ansonsten reicht ein Nachmittag oder Vormittag vollkommen aus für Visitor Center und die paar kurzen Trails.

 
Mittwoch, 16.8.: Oregon Dunes

Um 10:00 Uhr geht’s schon los, erst zum „most beautiful outlook of the Oregon Coast“, der Cape Perpetua Day Use Area, oben auf dem Cape. Okay, ist schön, aber nicht wirklich beeindruckend … aber die Amis lieben ja Superlative …

Das Perpetua Visitor Center ist dafür nett und informativ, Karla macht in Rekordzeit (30 min?) ihren 6. Junior Ranger. Dann geht es 40 kurze Meilen zu den Oregon Dunes.

Erster Programmpunkt heute: die Kids fahren Dune Buggy – 60$ pro Stunde, jeder gibt die Hälfte vom Taschengeld dazu. Wir Eltern gehen zu Fuß in die Dünen, schauen zu und machen ein paar Fotos. Alle 3 Kids sind voll begeistert, am wildesten fahren Luis und Karla, die auf der Rückfahrt sogar frontal ein Schild rammt. (Sie legt aber großen Wert darauf, dass gar nichts gerammt wurde, sondern nur die Kurve und der darin urplötzlich liegende Hügel etwas unglücklich ihren Vorwärtsdrang gebremst haben und auf einmal der Pfahl von dem Schild einfach vor ihr lag 😳😎😴😎).

Gegen 15:00 Uhr sind wir im Jessie M. Honeyman State Park, fahren direkt zum Strand. Robert geht spazieren und fotografiert, wir anderen vier baden, balgen und schwimmen. Wir sehen einige Wassertiere: Molche, Wasserwurm, Schnecke, Fische, Wasserhüpfer und Michael hat sogar einen River Otter gesehen, evtl. war es auch was anderes. Ein toller State Park.

Um 17:30 Uhr sind wir auf unserer Site, Chillen, Junior Ranger, Ranger Abend, Lesen, Tagebuch, Sonnenuntergangfotos, Pizza zum Abendessen, Karla bombardiert ihre Umgebung mit Fragen aus dem Junior Ranger Booklet … das Übliche halt …

Seit heute gilt in ganz Oregon Fire Ban, und zwar wegen der Sonnenfinsternis. Weil überall sehr viel los ist, besteht die Gefahr, dass bei Feuerausbruch die Feuerwehr nicht durchkommt. Der Ranger erzählt, dass ca. 1 Mio. Besucher zusätzlich für die Sonnenfinsternis nach Oregon kommen. Alleine in Madras seien es 500.000 … ab Freitag soll man damit rechnen, für 50 mls 8 Stunden zu brauchen … oops …

 

 

Nordwesten 2017

27.7.-28.8.2017: Seattle – Kayaktour – Washington&Oregon – Sonnenfinsternis

Der Auslöser für diese Reise war die totale Sonnenfinsternis am 21.8.2017, die von Oregon bis South Carolina quer über die USA zieht: Etwas ganz besonderes, Sommerferien, außerdem war ein Wohnmobilurlaub mal wieder dran … also konnte mit der Planung begonnen werden.

Wie 2012 (Rim2Rim) und 2014 (Rafting) ist ein Outdoor-Erlebnis wieder der einhellige Wunsch. Über Besteigung des Mount Rainier (nein – man braucht Gletschererfahrung und -ausrüstung), Mehrtageswanderung im Regenwald (nein – eventuell zu nass), Gebirgswanderung in den Cascades (wir fanden nichts, was uns ansprach) liefert uns die Google-Suche nach „Outdoor Activity Washington, Oregon” schließlich den Treffer: eine Seekayaktour in den San Juan Islands. Nach intensiver Recherche entscheiden wir uns für die 5-Tages-Tour.

Und schließlich als drittes: Genügend Meilen für vier Freiflüge in der Premium Economy :-)

Also: Die drei Buchungen (Wohnmobil, Meilenflüge, Kayaktour) sind unter einen Hut zu bringen. Mit Geduld, Hartnäckigkeit, vielen Telefonaten und ein bisschen Kompromissen gelingt es … und wir stellen uns diese unvergessliche Reise zusammen :-)

Im Frühjahr entscheidet sich Robert, unser Neffe/Cousin, mit zu fahren. Alle freuen sich :-)

Fazit:

  • Die Kayaktour ist anspruchsvoll, erlebnisreich, Spaß und Abenteuer zugleich. Dazu Adler, Delfine, Robben, Waschbären … und Anstrengung und Muße.
  • Seattle gefällt uns ausgesprochen gut: tolle Lage, weltoffen, liberal, relaxed, friedlich. 
  • Die Vielfalt der Olympic Peninsula: Küste&Meer, Berge, Regenwald, Waldwirtschaft, Gletscher – abwechslungsreich und interessant.
  • Die Oregonküste ist Sand, Fels, Wasser, Luft – irgendwie ist alles immer gleichzeitig.
  • Die Vulkane sind gigantisch, noch aus 100-150 km überwältigend präsent, ehrfurchtgebietend und schön.
  • Und ja – die Sonnenfinsternis ist das erwartete Once-in-a-Lifetime Erlebnis. Wir staunen, sind begeistert und irgendwie ergriffen.

 

 

Nordwesten 2004 – Portland, Oregon Dunes

11.8.-14.8.2004: Vom Lassen NP nach Portland “geflogen”
  • McArthur Burney Falls State Park
    McArthur Burney Falls State Park

    Zum Abholen von Karin+Luis mussten wir nun den Schlenker nach Portland machen. 3 Tagesetappen erschienen uns nicht zu stressig. Die Route: #89, dann via I-5 nach Norden.

  • Nach der Lassen-Peak-Besteigung war’s nur noch kurz bis zum McArthur Burney Falls SP. Hoch angepriesen in diversen Reiseführern, aber eine relative Enttäuschung: kaum Infrastruktur, See moddrig, Wasserfall (übertrieben angepriesen mit “possibly the most beautiful”) ganz nett, das ganze der übliche Ami-Weekend-Rummel mit Booten, Krach und voll.
  • So war der Ort Old Station (“pop 32 elev ?”) kurz hinter dem Lassen Park der Hit des Tages: ein absolut uriges, authentisches Restaurant (für Einheimische), mit richtig gutem Essen.
  • Entschädigung am nächsten Tag: eine Stunde schnurstracks auf den Mt.Shasta zufahren.
  • Dann wurde es aber doch lang+stressig, kein schöner Campground tauchte auf. Durch Zufall, kurz vor einem “Anfall”, fanden wir den Griffin County Park, direkt am Rogue River. Traumhaft, groß, sauber, full hook-up, Schwimmen, Fußballwiese, grillen …
  • Schlenker am Rogue River entlang: vom Griffin Park erst nach Norden (Riverbanks Rd), dann nach Osten (Robertson Bridge Rd, Pleasant Valley Rd) bis zum Exit 66 der I-5. Schöne Schlucht, immer wieder Rafting, plus eine 12mls one-lane-road (schwitz, keine Ahnung, was ich gemacht hätte mit dem Riesenschiff, wenn einer gekommen wäre). Die restlichen ca. 300mls bis Portland blieben wir auf der I-5, mit Übernachtungsstop in Eugene (Good Sam: eng, supersauber, Waschmaschinen+Trockner)
14.8.-16.8.2004: “Pick-up”, Pazifikküste
  • Die Landung mit LH 468 war pünktlich, Immigration nur 1h. Karin+Luis waren top-fit, aber um 17:30 fällt Luis dann doch um.
  • Die Fahrt bis zum vorgebuchten Cape Lookout SP (Wochenende, bis auf den letzten Platz voll!) zieht sich. Aber der Pazifik entschädigt Karin+mich, selbstgegrillte Burger die 3 Jungs.
  • #101 Richtung Süden, d.h. auf der richtigen Straßenseite (man sieht besser). Devils’ Punchbowl, Wale, Oregon Coast Aquarium (lohnt sich nicht), Heceta Lighthouse, Wale … alles super, wir (Karin+ich) hätten gerne mehr+länger gehabt – nur die Kinder interessiert’s nicht. Der Tag war einfach zu lang, kein Austoben, zu viel Fahren / Aussteigen / Fahren / Aussteigen.
 
17.8.2004: Oregon Dunes
  • Die nördlichsten Dünen der Welt, 100km lang, bis 10km breit, von Seen durchsetzt … wir fanden’s schön. Erster Programmpunkt: Dune Buggy fahren. Wir haben für 1h gemietet – ein Einer zum Abwechseln für Daniel und Florian, ein Zweier für Luis und Karin/mich. Auf ging’s, bald waren wir weit und breit alleine –  und nach exakt 7 min saßen Luis+ich fest, und wurden erst nach Ablauf der Stunde gerettet. Daniel fand’s toll, aber anschließend blieb auch Florian stecken. Florian und ich waren der Verzweiflung nah, nur Luis nahm’s gelassen und baute Sandburgen.
  • Nach dem Stress entschieden wir uns, statt direkt weiter zu fahren, noch eine Bade-Mittag am Lake Cleawox einzulegen: Kanu fahren, schwimmen, Picknick. Schön.
  • Am späten Nachmittag ging’s weiter Richtung Landesinnere: noch ca. 60mls am wunderschönen Umpqua-River entlang, bis zu einem Glückstreffer (im AAA-Guide gefunden): Umpqua RV Resort, am #138, MM8, 16 Sites auf der Wiese hinterm Haus der Eigner (nett!), direkt am Fluss, full Hook-up. Und wieder ab in den Fluss ;-)

(Komisch: ein absoluter Mammut-Tag, noch mehr als die Fahrt gestern am Pazifik entlang, aber diesmal sind die Kinder super, nicht kaputt zu kriegen. Muss halt mehr Action sein …)

 

Was würden wir beim nächsten Mal anders machen:
  • Weniger Fahren an der Pazifikküste, jeweils einen halben Tag für Strand- / Tide-Pool-Stop vorsehen.
  • Mit Dune-Buggies immer nur bergab halten. Sonst sitzt man nämlich fest, und die schweren Dinger kriegt man nicht alleine ‘raus.
 
Jede Menge Action ;-) :