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Südafrika 2013: Überblick

18.10. – 3.11.2013: Je eine Woche auf Ant’s Hill und in/bei Kapstadt

Die Idee entstand Anfang 2012: Karla & Michael gaben in Google „Afrika Reiten Safari” ein … und Ant’s Nest & Hill kamen als erster Treffer. 2012 war dort schon ausgebucht, für Sommer 2013 war Cornwall geplant, wir nahmen uns diese Reise für Herbst 2013 vor :)

Im Oktober 2012 wurden Flüge und Lodge gebucht, der Reiseplan stand fest:

  • Nachtflug nach Johannesburg
  • 1 Woche Reitferien in Ant’s Hill
  • Flug von Johannesburg nach Kapstadt
  • 2 Tage Kapstadt
  • 4,5 Tage Südküste mit dem Mietwagen:
    • Kap der guten Hoffnung, Übernachtung in Hout Bay
    • Fahrt durch’s Landesinnere nach Struisbaai, Cape Agulhas
    • Küste und Hermanus zur Walbeobachtung
    • Rückflug von Kapstadt am Nachmittag

Es war noch viel, viel schöner als erhofft: die Lodge ein Traum (freundlich, Reiten, Natur, Tiere), das Land ist weltoffen und eine interessante Mischung aus erster und dritter Welt, die Menge und Nähe der Tiere muss man selber erleben (Fotos und Erzählen reichen nicht). Aber am beeindruckendsten war für uns die Freundlichkeit der Menschen, überall!


 

 

ToDo’s, rauszufinden …

ToDo’s, rauszufinden …

Zu erledigen:
  • Bildkategorien setzen –> immer wieder dran denken ;-)
  • Ebenso: In Media Library Assistent –> Title = Caption setzen.
  • Nach und nach für Reisebericht-Beiträge
    • Schlagworte  setzen
    • Exzerpts schreiben
  • Unsichtbaren Login machen?!
Fehler, Probleme:
  • Envira Gallery: Seit der Version 1.4.x ist der Wurm drin:
    • Seit 1.5.0 ist es besser geworden.
    • Das Addon Dynamic Album funktioniert aber immer noch nicht mit Paginierung: Es werden auf jeder Seite die Galerien der ersten Seite wiederholt.
    • Seit (spätestens) Version 1.5.3 vom Dynamic Addon funktioniert es wieder :-)
    • Aber (seit 1.8.5.1, evtl. schon vorher) ist die Lightbox, falls aus Dynamic Album angeklickt, unten zu groß. Es fehlen ein Teil des Bilds und der Text (Bildtitel).
  • Doppelte Lightbox bei Envira Galerien. Anfrage bei Envira läuft.
    ==> Gelöst durch Abschalten der Envira Lightbox.
  • Textbreite auf breiten Screens zu gering, wenn rechte Seitenleiste da ist.
  • Reise-Menü (Sidebar links) per Widget ist sehr mühsam, weil ich je Reisebericht ein eigenes Menü pflegen muss.
  • Aktiven Link im Sidebar links: farbig markieren. Wie macht man das?
  • “Sticky Sidebar” stört das Dropdown-Menü auf dem iPad. Gelöst, siehe hier.
Konzept zu finden:
  • Wie setze ich den Titel der Bilder direkt beim Upload auf Caption? Erforderlich, weil Easy FancyBox “Title” anzeigt.
  • Wie viele Bilder kann WP/LR-Sync ?  ==> Beliebig
  • News auf der Startseite ==> Gelöst, mit Kategorie “show-on-home”
  • Ideen für die linke Leiste bei den Nicht-Reiseseiten.
  • Bilder aus Lightroom: Entscheiden, welche Bilder in welcher Größe hochgeladen werden. ==> alle in maximal 1920×1080 (je nach Format eingepasst).

 

Installierte Plugins

Installierte Plugins

System:
  • Styles, Styles Fourteen, Fourteen Colors –> zum Anpassen des Theme
  • UpdraftPlus –> Backup/Restore
  • WPDBSpringClean –> Clean-Up der SQL-Datenbank
  • Optimize Database after Deleting Revisions –> löscht Änderungshistorie etc.
  • [Simple Custom CSS -> derzeit nicht gebraucht]
  • Für den Editor: [Native Emoji -> doof]
  • Brauche ich W3 Total Cache?
  • Broken Link Checker -> Überprüft regelmäßig (bei mir alle 750 Stunden) alle Verweise, die ich verwende.
  • 404 Error Logger -> Hilft mir, alte bzw. fehlerhafte Verweise zu finden, so dass ich die entsprechenden Redirects einrichten kann.
    Zeigt aber auch, wenn es Bot-Angriffe gibt. Dadurch habe ich schon entdeckt, dass/welche Sicherheitsmaßnahmen ich ergreifen muss.
  • YARPP – Yet Another Related Posts Plugin -> Zeigt auf jeder Seite verwandte Beiträge an.
Steuerung:
  • Display Widgets –> individuelle Menues in der Seitenleiste
    [Hier suche ich noch etwas dynamisches, damit ich nicht jedes Reise-Menü manuell machen muss.]
  • Recent Posts Widget Extended –> Anzeige der letzten Beiträge/Seiten.
  • Widget für „Photo of the Day“, Zufallsbilder > Geht super mit Meta Slider :-)
  • List Category Posts, mit unendlich vielen, nützlichen Einstellungen.
  • Sticky Menu on Scroll -> Sidebar bleibt stehen, auch wenn man scrollt :) .
    Es gibt aber Konflikte mit dem mobilen Layout, muss man frickeln, bis “Hover” dort wieder klappt.
  • WordPress Post Tabs -> Klickbare Tabs, wie bei Einstellungen in Software-Optionen.
    Aber: Carousel-Slider von Meta Slider funktionieren nicht richtig, werden beim Öffnen eines Tabs nicht initialisiert.
    Also: In Tabs keine Slider, oder keine Tabs bei Slidern ;) .
  • Contextual Related Posts -> Mal schauen, ob das genügend vom Text nimmt, statt nur den Titel. => Deaktiviert, nur Titel ist zu wenig und die Textanalyse erzeugt unsinnige Kontexte.
    Yet Another Related Posts Plugin (YARPP) -> Scheint besser zu sein, berücksichtigt neben dem Titel auch Stichwörter und Kategorien.
  • Top 10 Popular Posts -> Mal schauen, ob das bzgl. Performance okay ist. Update: Sieht gut aus.
  • Und ein paar kleine Helferlein wie MCE Table Buttons, Float to Top Button.
Bilderdatenbank:
  • Nach langer Recherche habe ich mich für die WordPress Mediathek entschieden:
    • Contra war und ist: „Flat File“ ohne Ordner-Struktur. Dadurch Risiko, ob große Bildmengen gehen.
    • Pro: Standard, einfache Bedienung, viele Tools
  • Media Library Assistent –> Sortieren, Suchen, Kategorien (die von WordPress) und vor allem Tags (meine Lightroom-Stichworte :) )
  • WP/LR-Sync (28$) –> Sync von Lightroom-Publish-Service mit WordPress-Mediathek. Inklusive IPTC-Mapping. Super :-)
Bilddarstellung:
  • Meta Slider Pro (19$, 1 Jahr) –> Slider, Filmstreifen, kleine Galerien. Sehr einfach zu bedienen
    Dazu Meta Slider Lightbox –> aktiviert ein „kompatibles“ Lightbox-Plugin.
    Alternative war Soliloquy Slider (99$). War mir aber zu teuer und ich fand den Meta Slider schöner.
  • Easy FancyBox Pro (10€) –> einfache, aber schöne Lightbox.
    Leider zwei Probleme:

    • Im Title des Bildes muss die Beschreibung stehen, oder er muss leer sein.
      –> In WP/LR Snyc: Title=blank setzen.
      –> Oder mit Einstellungen -> Media Library Assistent: Title=Caption setzen
    • Verträgt sich nicht mit Envira-Lightbox.
      –> Envira Lightbox abschalten, Achtung: bei “lightbox” und bei “mobile”.
  • Envira Gallery (19-99$, es gibt aber oft Coupons) –> Einfache Bedienung, sehr schnell, schönes Aussehen der Galerien.
    • Envira Lightbox für alle nutzen –> funktioniert irgendwie nicht
      Aber EasyFancyBox geht auch für Envira Galerien, wenn man in den Optionen die Sections „div.envira-gallery-wrap, div.gallery“ aufnimmt.
      Achtung: nur eine Lightbox nehmen! Das heißt, alle Envira-Galerien ohne Lightbox, auch ohne mobile Lightbox konfigurieren.
    • Seit der Envira-Version 1.6 werden bei Mobilgeräten die Image Links weggelassen, wenn man die mobile Lightbox deaktiviert.
      –> Abhilfe: Das kleine Plugin Lightbox Linking („return true“ in allen Fällen), installieren und aktivieren:

      • <?php
        /*
        * Plugin Name: Envira Gallery – Lightbox Linking
        * Plugin URI: https://enviragallery.com
        * Version: 1.0.0
        * Author: Envira Gallery Team –> modified by M.B.
        * Author URI: https://enviragallery.com
        * Description: This plugin will never ignore the image links
        */
        add_filter(‘envira_gallery_create_link’, ‘example_envira_gallery_create_link’, 10, 6 );
        function example_envira_gallery_create_link( $created_link, $data, $id, $item, $i, $is_mobile ) {
        return true;
        }
    • Alternative war NextGEN. Aber sehr komplex und ich habe keine bequeme Anbindung an Lightroom gefunden. Das K.O. war aber, dass die Bilder in genau der Größe angezeigt werden, wie sie abgespeichert sind.
      Interessant ist, dass Envira seit 2014 auch zu Photocrati gehört, dem Hersteller von NextGEN. Falls die Envira einstellen, wird es aber wohl ein Transfer-Tool geben.
  • [Gesucht: Plugin für Bilder mit Mouseover] -> Nein, ist doof für Tablets, iPhone.
  • Twenty20 Image Before-After -> Zwei Bilder werden über-/nebeneinander gelegt, der Benutzer kann die Anzeige verschieben.

 

Anpassungen Twenty Fourteen

Anpassungen Twenty Fourteen

Full screen
  • Diverse Änderungen in style.css, aber nur im Child-Theme !
  • Änderungen in editor-style.css: mceContentBody max-width:100%, muss im Haupt-Theme kopiert werden.
    • Dies war bisher (13.4.2016, WordPress 4.5 und Twenty Fourteen 1.7) die einzige Änderung im Haupt-Theme.
    • Alles andere ging automatisch :-)))
  • Bei Update von Tentyfourteen –> check editor-style.css, functions.php, header.php.
Child Theme „2014 felbec“ eingerichtet, dort alle Änderungen gemacht.
Schriftgrößen, Farbe, Anzeigen:
  • für alles mögliche, siehe Editor für style.css
  • Farbe:
    – Hintergrund auf #7c7c7c
    – hover/active für Links: #127bcc
    –> Design –> Anpassen –> Farben
    –> Design –> Anpassen –> Editor –> style.css: Diesen Code.
  • Anzeigen unterdrückt, in style.css
    • Gesamte Kopf- und Fußzeile der Posts und Pages
    • Such-Masken
    • Seitenbeschreibung
  • Seitentitel per folgenden Trick in die Navigationsleiste gebracht:
    • In header.php den “Home-Link” auf “#” gesetzt –> bleibt bei Klick auf der Seite.
    • Hinter diesen Link als “Link-Text” gesetzt: <?php get_title(‘ ‘,’ ‘); ?>
Diverses:
  • Bilder nicht über die Ränder gehen lassen. Siehe style.css
  • In header.php: Statt Link auf sich Home steht da jetzt der Seitentitel.
  • Zwei Shortcodes: (in functions.php)
    – (newline): Tabelle mit Randfarbe weiß –> sorgt dafür, dass Bilder eines Absatzes nicht in den Folgeabsatz ragen.
    – (Anker name): Erzeugt Anker mit (p id=”name”)(/p) –> Darauf kann ich verlinken.
  • [Gesucht: Wie vergrößert man die Text-Breite, wenn rechte Menüleiste da ist? –> Textbeginn weiter links, wie bei Seite ohne Menüleiste.]
  • Untermenüs auf Tablets (und Smartphone mit vielen Pixeln) aufklappbar machen:
    – Der Menü-Oberpunkt darf keinen Inhalt enthalten, nur die Unterpunkte
    – Das geht mit dem Trick, den Oberpunkt zu einem Link auf sich selbst (“#”) zu machen.

 

Südafrika 2013: Wildlife II

Zebras

Wunderschöne Tiere, in freier Wildbahn noch viel beeindruckender als im Zoo.

Die Hengste sind die Aufpasser der Herde – Menschen, Autos, Reiter werden misstrauisch beäugt (gut für Fotos ;) ) – die Stuten und die Kleinen halten deutlich mehr Abstand. Gleichzeitig sind Zebras sehr neugierig, so dass man die überall trifft.


 

Antilopen

Zuerst dachte ich: Antilopen, wie langweilig, sind doch auch nichts anderes als Rehe bei uns.

Aber die Vielfalt ist schon toll, dazu noch die schiere Größe von z.B. Elands. Und so seltsame Gestalten wie die Kuhantilope oder die Säbelantilope. Lustig auch die Afrikaans-Namen … ihr könnt ja mal raten, was Wildebiest, Hartebiest, Bleesbok oder Bontebok sind ;) .


 

Vögel


 

Details und kleine Tiere

Zahlreiche Termitenhügel, z.T. 50 m im Durchmesser, mit Millionen Bewohnern, sind in der Buschlandschaft verteilt. 90% des Hügels sind unter der Erde. Die Lüftungen sind ausgeklügelt, manche an der Sonne ausgerichtet zum Heizen, manche im Schatten zur Kühlung. Insgesamt wird ein konstantes Klima erzeugt, und genug Sauerstoffzufuhr.

Mistkäfer-Männchen rollen jede Menge Mistkugeln: innen Dung als Nahrung für die Larven, außen Stroh und Lehm für Kühlung und Stabilität. Die Weibchen inspizieren jede Kugel – und die schlechten werden energisch zerstört, die guten werden mit Eiern befüllt und verschlossen ;-)

Südafrika 2013: Tiere am Kap

Tiere am Kap

Protea - Nationalblume Südafrikas
Protea – Nationalblume Südafrikas
30.10. Struisbaai - vom Wind erzeugte Zirkel !
30.10. Struisbaai – vom Wind erzeugte Zirkel !

Die Tierwelt am Kap ist natürlich nicht so „wild” wie in einem Game Reserve, aber trotzdem kein Vergleich mit Deutschland – die Tiere sind mehr, näher, und natürlich exotischer.

Die Robbe beim Baden, der Pavian auf der Straße, große und farbenprächtige Eidechsen … nach eine Weile hat man sich dran gewöhnt. Aber irgendwie doch nicht: die Präsenz von „Wildlife” ist eines der Erlebnisse in Afrika.

 


 

Pinguine, Wale, Haie, Robben …

… und Delphine sind die „Big Ocean Five”, in Anlehnung an die „Big Five” Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel.

Wir haben alle Ocean Five an der Kapküste gesehen:

    • Pinguine am Strand von Boulders Beach – dort ist die nördlichste Kolonie von Eselspinguinen. Die heißen so, weil sich ihr Schrei genauso anhört.
    • Robben sieht man an (fast) jedem Strand. Sie haben keine Scheu vor Menschen.
    • Wale in der Walhauptstadt der Welt – in Hermanus.
    • Haie, genauer den Großen Weißen Hai, auf unserer Shark Cage Diving Tour.
    • Delphine nur einmal, von weitem, in Hermanus.

 

  • 29.10. Pinguine am Boulders Beach
    29.10. Pinguine am Boulders Beach

Software: User Manual ;-)

… ein kurzes How-To für unsere Webseiten …

Eigentlich – sollte dies für eine solche Seite gar nicht erforderlich sein.

Aber für die Bilder gibt es ein paar verborgene Features, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind:

  • Lightbox:
    Bei jedem Bild öffnet ein Klick (z.B. links, auf das „Picture of the Day“) das Bild in groß, in der sogenannten Lightbox.
    Die Lightbox schließt man durch Klick neben die Box, oder auf das kleine Kreuz in der rechten oberen Lightbox-Ecke.
    Bei Bilderserien oder Galerien kommt nach 6 sek automatisch das nächste Bild. Fährt man mit dem Cursor in das Bild (einfach nur reinfahren, nicht klicken), dann stoppt das Weiterschalten.
  • „Hover“ auf Slider oder Galerien:
    Fährt man mit dem Cursor ins Bild (oder mit dem Finger bei Tablets und Smartphones), dann erscheinen bei Serien links und rechts kleine Pfeile, mit denen man auf das nächste oder vorherige Bild kommt. Das  Weiterschalten ist dann manuell statt automatisch, d.h. durch dieses „Maus reinfahren“ bliebt man beim gerade angezeigten Bild.

Die Reiseberichte enthalten am Ende der Seite einen Verweis auf “related Posts” – diese “verwandten Beiträge” werden von einer magischen Software automatisch anhand von Titel, Text und Kategorien ermittelt. Zum Teil auch mit Zufallseffekten, so dass man manchmal einen recht fantasievollen Verweis erhält.

 

 

Südafrika 2013: Hermanus

31.10.-1.11.: Hermanus

Noch einmal zum Struisbaai Harbour, ob die Stachelrochen doch da sind (nein), dann fahren wir über Gravel Roads durch den Agulhas National Park nach Hermanus, 159 km. Hermanus ist eine überraschend große Stadt, viele Touristen, es kommt uns voller vor als Kapstadt. Unser Hotel, das Quarters Hermanus (Update 12/2020: jetzt) Harbour House Hotel, liegt zentral und ist gut, mit sehr großen Zimmern.

Die Damen nutzen die Gelegenheit, dass wir wieder zurück in der Zivilisation sind, zum Shopping ;-)

Dann der Ruf „Wale”: Direkt am Hafen, wenige Meter vom Ufer entfernt. Es ist atemberaubend, zum Teil nur 20 m von uns entfernt schwimmen eine Walmutter mit ihrem Baby. Na ja – das „Baby” ist ein Jahr alt und schon 9 m lang. Und sehr übermütig, immer wieder springt es. Weiter draußen sind noch mehr Wale, von denen wir aber nur den Blas sehen. Es sind Südkaper, die vor 50 Jahren fast schon ausgerottet waren, sich aber wieder erholt haben.

Abends holen die Kinder sich Pizza aufs Zimmer, wir Eltern gehen fein Essen.

 

 

 


 

1.11.: Shark Cage Diving

Am nächsten Morgen rufen wir noch einmal beim Shark Cage Diving … und … es findet statt, das Wetter ist nicht mehr so stürmisch :-) . Luis springt vor Freude aus dem Bett ;-) .

Kurz vor Mittag fahren wir nach Gansbaai, ca. 40 km östlich von Hermanus. Nach einem kleinen Snack, einer kurzen Unterweisung und der Ausgabe von Schwimmwesten, Neo und Regenjacke starten wir für 3,5 Stunden auf’s Meer. Man steigt an Land ein, dann wird der Katamaran mit dem Trecker ins Wasser geschoben …
… und die Schaukelei geht los, es sind sicher noch 2 m Wellengang vom gestrigen Sturm. Die Kids haben kein Problem, ich halte mich durch festen Blick auf den Horizont ganz gut, aber Karin leidet ziemlich.

Wir sind etwas spät in der Saison, die meisten Hai-Sichtungen hat man bis September, da kommen auch ausgewachsene Exemplare bis 9 m. „Unsere” Haie waren ca. 4-5 m lang – immer noch extrem beeindruckend.

Insgesamt finden wir die Tour sehr gut – das liegt aber vor allem am Anbieter Marine Dynamics Shark Tours , der nicht nur das größte Boot hat, sondern eine anerkannte Hai- und Wal/Delfin/Pinguin-Forschungs- und Schutzorganisation ist. Bei jeder Tour sind 1-2 Biologen dabei, die äußerst kundig sind.

 

 

 


 

2.11.: Rückflug

2.11. Abschied von Hermanus
2.11. Abschied von Hermanus
28.10. Curio Market
28.10. Curio Market

Wir bummeln am Vormittag durch Hermanus – letzte Souvenirs, Walmuseum, Haimuseum. Dann gehts über den Küsten-Highway geruhsam zum Flughafen. Unterwegs machen wir immer mal Stopps. Da wir bis zum Check-in noch Zeit haben, legen wir einen Badestopp am Bikini-Beach ein.

Am Flughafen ist nicht viel los, nur am Lufthansa-Schalter drängeln sich all die Herbstferien-Rückreiser mit Schulkindern ;-)
Wir gehen noch gemütlich essen – und es ist wie überall in Südafrika: freundlich und super-lecker, sogar am Flughafen.

Der Nachtflug ist okay, diesmal in einem neuen A-340 nach München. Von dort noch den Anschlussflug nach Düsseldorf, und mit dem Zug nach Aachen, wo wir am späten Vormittag eintreffen. Uns geht’s gut ! ! !

 

 

 

Südafrika 2013: Struisbaai

30.10.: Struisbaai

Heute steht die längste Etappe an, ca. 250 km durch den Großraum Kapstadt, durch Farmland bis zum kleinen Badeort Struisbaai.

Erste Etappe unterwegs ist Cheetah Outreach. Auf dieser Farm werden gar nicht Geparden gezüchtet … sondern Anatolische Hirtenhunde!

Diese werden Tierfarmern geschenkt und schützen deren Herden. Die Farmer haben durch Raubwild (Hyänen, Wildhunde, Leoparden, Geparden etc.) fast 40% Verlust pro Jahr … geschossen werden aber fast nur Geparden, weil die als einzige tagaktiv sind.

Die anatolischen Hirdenhunde schützen die Herde … angeblich nur noch 1% Verluste pro Jahr.

 

 

Struisbaai hatten wir uns ausgesucht, weil wir zum Cape Agulhas, dem wirklich südlichsten Punkt Afrikas wollten und wegen der halbzahmen Stachelrochen (Video). Aber leider ist seit Tagen ein Sturm, zu viel Wellengang – die Stachelrochen waren nicht im Hafen.

Der kleine Badeort gefällt uns sofort – Strand, Muscheln, Schwämme, ein kleiner Hafen mit einem einfachen Restaurant, frische Luft, Wind, Wellen – solchen Orte außerhalb der Massen mögen wir :). Auch das Mermaid Guesthouse ist wunderbar: einfach, sauber, große und helle Zimmer – und eine tolle Aussicht.

Das Cape Agulhas ist der wirklich südlichste Punkt von Afrika. Hier ist im Gegensatz zum Kap der guten Hoffnung nichts los, wir finden es wild, mit traumhaftem Licht und leckerem Essen im südlichsten Restaurant Afrikas.

Am Abend kommt dann leider ein Anruf vom Veranstalter des schon vor Wochen gebuchten White Shark Cage Diving: Wegen des Sturms sind die Wellen zu hoch, alle Touren fallen die nächsten Tage aus. Luis ist untröstlich ;-(

 


 

Südafrika 2013: Cape Hope

29.10.: Tagestour zum Kap der guten Hoffnung

Michael holt morgens den Wagen ab – ein riesiger, recht neuer Ford Ranger Pickup. Der Papierkram dauert ewig … so kommen wir erst um 11:30 los. Wir liefern unser Gepäck schon in der für den Abend gebuchten Brightwater Lodge ab (sicher ist sicher: niemals mit Gepäck parken, sagt man). Das B&B ist gut, sehr zu empfehlen, freundliche Gastgeber, aber nicht so „stunning views” wie in Kapstadt oder das folgende in Struisbaai.

Über den Chapman’s Peak Drive geht es zur ersten Station, dem Boulders Beach mit seiner berühmten Pinguin-Kolonie. Eine schöne Bucht mit großen Felsbrocken („Boulders”) zum Baden. Die eigentliche Pinguin-Kolonie ist abgetrennt, es gibt ein kleines Museum … und jede Menge Reisebusse mit Hunderten von Touristen. Trotzdem einen Besuch wert – wann sieht man schon mal Pinguine in freier Wildbahn. Das Baden mit den Pinguinen (es gibt einen kleinen Strand) fällt leider aus: im Oktober sind die Pinguine in der Mauser und gehen 4 Wochen nicht ins Wasser (2-3 waren wohl schon raus aus der Mauser), außerdem war das Wasser eiskalt.

Nach einem leckeren Mittagessen im Boulders Beach Guest House fahren wir weiter zum Cape of Good Hope. Wir kommen spät an, gegen 16:00 Uhr, die Busladungen fahren gerade weg. Museum, Restaurant etc. schließen nämlich gerade … und es ist wunderschön, das Cape fast für sich zu haben. Außerdem machen sowieso nur die wenigsten die 1,5-Stunden-Wanderung zum Cape, sondern die Busladungen fahren alle mit der Bahn hoch zum Leuchtturm.

Wir verbringen fast 3 Stunden in dieser wilden Gegend, die Kinder toben in den Dünen des Dias Beach, wir sehen ein paar Paviane und eine beeindruckende „Kap-Eidechse” (Black Girdled Lizard, gibt’s nur hier).

Abends kommen wir spät in Houts Bay wieder an, und finden einen gemütlichen Italiener mit leckerem Rotwein ;-)
Ein schöner erster Tag unserer Autorundfahrt.