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Nordwesten 2017 – Rückreise

In 3 Tagen vom Mount Rainier nach Aachen – mit Tochterverlust ;-)

Diesmal war deutlich mehr zu organisieren als sonst: Wohnmobil-Rückgabe am Samstag, Meilenflüge aber nur Freitag oder Sonntag, und der genaue Beginn des Auslandshalbjahres von Karla klärte sich erst im späten Frühjahr. Die Zusatzübernachtung von Samstag auf Sonntag war uns deshalb ganz recht, so hatten wir ein bisschen Flexibilität für Karlas Weiterreise nach Vancouver.

Zunächst hatten wir geplant, Karla mit dem Auto nach Vancouver zu bringen. Das verwarfen wir aber, weil Karla nicht als einzige von den Eltern gebracht werden wollte … und sowohl Automiete (>500€) als auch Fahrzeit (2x 4-5 Stunden) waren abschreckend. Der Flug kostet inklusive Übergepäck nur 200$.

So haben wir am Samstag 2x Abgabe (Karla und Wohnmobil) und den Rest des Tages verbringen wir mit Sightseeing.

Fazit:

  • Die Fahrt mit dem Link (Schnellbahn) vom Flughafen nach Downtown ist bequem, schnell (35 min) und günstig (3$).
  • Die Gegend vom Pioneer Square bis Chinatown ist schön und gut zu Fuß zu erkunden.
  • Das Marriott SeaTac liegt ideal, wenn man eine Übernachtung direkt vor/nach dem Flug möchte.
  • Und – Premium Economy ist sehr entspannend :-)
 

Rückreise:

 
Freitag, 25.8.: Ausklang am Mount Rainier, Fahrt zum SeaTac KOA

Der Plan heute morgen ist, am Longmire Shop zu schauen, ob Luis die Kette für eine Freundin kaufen kann, die er gestern im Paradise Shop gesehen hat. Wenn nicht, fährt Michael mit ihm noch einmal die 14 mls zurück nach Paradise. Die Kette ist da … und so haben wir jetzt auf einmal ganz viel Freiraum. Gar nicht gut für die Stimmung und eine laaange Diskussion entspannt sich:

  • Wanderung mit Blick auf den Mount Rainier oder zum Wasserfall?
  • Ein oder zwei Stunden Wanderung?
  • Aber um 15:00 Uhr müssen wir im KOA sein!
  • Noch zur Hängebrücke gehen?
  • Junior Ranger fertigstellen!?
  • Oder lieber im Wohnmobil chillen?

Am Ende einigen wir uns: Karla macht ihre Junior Ranger Aufgaben fertig, Karin hilft. Die Männer spazieren derweil zur historischen Nisqually Suspension Bridge (1923 gebaut, 1952 verstärkt) mit Blick auf den Mount Rainier. Anschließend wandern wir zu den Carter Falls und Madcap Falls, ca. 1 mls oneway. Dabei queren wir den Nisqually River (der sehr breite Abfluss des Nisqually Gletschers, mit viiiiel Wasser im Frühjahr) mit tollem Blick auf den Mount Rainier.

Um 13:15 Uhr machen wir uns auf die Rückfahrt, über #7, #161 und #167 nach Kent zum SeaTac KOA, wo wir gegen 16:00 Uhr ankommen – etwas verspätet, aber Karla ist gnädig . Unterwegs fotografieren wir eines der vielen Volcano Evacuation Route-Schilder, die Mount Rainier Historical Railroad und immer wieder den Mount Rainier.

Abends packt Karla ihre zwei Koffer (um), Karin wäscht alle dreckigen Sachen von Karla, wir anderen gehen in den Pool, schreiben Postkarten.

 

 
Sa. 26.8. Karla->Kanada, Wohnmobil-Rückgabe, Chinatown

26.8.2017 - Seattle Chinatown

Wir stehen um 7:00 Uhr alle auf (sogar Luis ;-) und sind um 8:20 Uhr wie geplant startklar; Dumpen und Abfahrt zum Flughafen. Karin und Luis steigen mit Karla aus und regeln den Gepäck-Check-in (75$ für 6 kg Übergewicht beim Koffer, 25$ für das Snowboard), Michael und Robert bringen das Wohnmobil zurück. Für die  Probleme mit Batterie, Generator und Markise bekommen wir die Generatorstunden und das Propan erlassen (oops – völlig vergessen, das auch nachzutanken), so dass wir nur die 174 Mehrmeilen zahlen müssen (92,16$).

Gegen 10:30 Uhr sind wir alle am Flughafen wieder vereint und verabschieden Karla in ihren Kanada-Austausch. Michael ist (wie immer) aufgeregt, dass auch alles mit Ausreise und Immigration klappt, Karla hat Abschiedstränen. Sie kommt aber 2 Stunden später gut bei ihrer Gastmutter an und findet alle sehr nett.

Wir vier checken im SeaTac Marriott ein, essen dort zu Mittag. Wir haben ein Vierbettzimmer, recht groß und das Hotel gefällt uns auf Anhieb: eine große Pool-Landschaft mit Whirlpools, eine großzügige Lobby und ein wirklich gutes Restaurant. Dazu liegt es fußläufig zur Link-Station und (wenn man nicht viel Gepäck hat) auch zum Flughafen.

Die Jungs chillen etwas und gehen dann in die Southside Mall ins Kino. Es gibt sogar einen kostenlosen Shuttle zwischen Hotel und Mall.

Wir Eltern fahren mit dem Link (Schnellbahn) nach Chinatown und verbringen bei sonnigem Wetter eine entspannten Nachmittag:

  • Wing Luke Museum of the Asian Pacific American Experience mit sehr interessanter Führung in einen Laden von 1910 und ein Originalhotel für die Immigranten auch von 1910.
    Die Ausstellung ist gleichzeitig interessant (moderne Kunst, Informationen zu prominente Immigranten aus Asien) und erschütternd (Fakten und Geschichte zum seit mehr als 200 Jahren kultivierten und immer noch gelebten Rassismus der weißen Amerikaner). Wir wissen jetzt, auf welchen und wie breiten Wurzeln Trump entstanden und fest verankert ist. Man schüttelt sich …
    Aber gleichzeitig wird klar, welche Vorreiterrolle der Westen der USA hinsichtlich Menschenrechten und Abschaffung der Apartheid in USA auch heute noch spielt.
  • Anschließend spazieren wir zum Pioneer Square, machen eine leckere Kaffee-und-Kuchen-Pause am Occidental Square. Wie auf vielen anderen Plätzen in Seattle gibt es kostenlose Einrichtungen (Sport, Sitzgelegenheiten, Kunst, Lesen) für alle Einwohner. Auch für Obdachlose, die in Seattle zum nicht nur geduldeten, sondern sogar gewollten Stadtbild gehören. Sie werden versorgt, nicht kriminalisiert und verhalten sich (v)erträglich.
  • Wieder in Chinatown erleben wir das Nachbarschaftsfest im Hing Hay Park, mit Musik, Cosplay-Darstellern, einer Filmvorführung und interessanter Kunst.

Luis und Robert kommen abends nach und wir lassen den Urlaub beim Japaner ausklingen.

 

Seattle Chinatown & Pioneer Square District:

 
So./Mo. 27./28.8. Rückflug

Nach dem Aufwachen gehen wir noch in den Pool und anschließend genießen wir das reichhaltige, frische und leckere Frühstücksbüffet im Marriott (mit 22$ pP ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis).

Um 11:15 Uhr nehmen wir ohne Hektik den Shuttle zum Airport, schnelles Check-in der Koffer, auch wenig Wartezeit an der Sicherheitskontrolle (viel weniger Heckmeck als in Frankfurt). Wir vertreiben uns die Wartezeit mit Lesen, Massieren und Herumalbern.

Mit 30 Minuten Verspätung startet der Flug, aber wir haben nur 8:50 Stunden Flugzeit, so dass wir pünktlich um 8:45 Uhr landen. Der ICE bringt uns direkt nach Aachen, wo wir um kurz nach Mittag ankommen.

Eine recht entspannte Rückreise, auch wenn keiner geschlafen hat. Abends geht Luis noch auf eine Party, wir anderen sind um 22:00 Uhr k.o., nach 27 Stunden auf den Beinen.

 

Nordwesten 2017 – Columbia River, Mount St. Helens, Mount Rainier

4 Tage Rückfahrt durch Washington: Mount St. Helens und Mount Rainier

21.8.2017 - #197 von Madras nach Norden
21.8.2017 – #197 von Madras nach Norden

Für die letzten 5 Tage bis zur Rückgabe hatten wir geplant (und vorgebucht), noch 1 Nacht in Madras zu bleiben und dann in 4 Etappen (Columbia River, Mount St. Helens, Randle und Mount Rainier) zur Rückgabe des Wohnmobils am Samstagmorgen am Flughafen zu fahren.

Mittlerweile hatte sich aber ergeben, dass Karla am Samstag um 11:30 Uhr von Seattle nach Vancouver fliegt (das ist – mit großem Abstand – die schnellste und billigste Möglichkeit). Bei unserer üblichen Reserve heißt das also, gegen 9:00 Uhr am Flughafen zu sein.

Dafür sollten wir die letzte Nacht besser in Flughafennähe statt am Mount Rainier verbringen und beschließen, die Nacht in Randle wegzulassen, direkt vom Mount St. Helens zum Mount Rainier durchzufahren und dafür die Zeit an der Ostseite des Mount St. Helens zu kürzen.

Wir erkunden die Ostseite des Mount St. Helens (Ape Cave und Windy Ridge), und verbringen 1 ½ Tage im Mount Rainier National Park, hauptsächlich wollen wir wandern. Von dort fahren wir spät abends zum KOA am Flughafen, nur 7 mls Fahrstrecke. Leider sind der KOA und auch die anderen Stadtplätze in SeaTac zunächst ausgebucht … wir haben aber ein paar Tage später Glück mit einem Storno.

Fazit:

  • Die Columbia River Gorge gefällt uns diesmal ausnehmend gut (anders als 2004, wo uns der Regen wohl negativ beeinflusst hat).
  • Der Ostteil des Mount St. Helens ist sehr einsam, landschaftlich wunderschön – aber mit wenig bis keiner Infrastruktur und atemberaubend schlechten Straßen.
  • „Mount Rainier is a mixed bag“, wie uns ein Local sagte:
    – Einerseits extrem voll (an Wochenenden ab ca. 11:00 kommt man nicht mehr rein), auch auf den Wanderwegen.
    – Auf der anderen Seite landschaftlich eine Wucht :-)
  • Der 4.392 m hohe Klotz ist überwältigend groß und selbst aus 100 km präsent.
  • Hinweis: Die Karte rechts zeigt nur im Sommer die Route östlich der Berge. In der kalten Jahreszeit routet Google über die Interstate im Westen.
 

Best of central Washington:

 
Montag, 21.8.: Fahrt von Madras zum Horsethief Lake
22.8.2017 - Horsethief Lake SP, Overflow Area
Horsethief Lake SP, Overflow Area

Nach der Sonnenfinsternis planen wir spontan um und fahren schon direkt zum Horsethief Lake und versuchen dort, schon einen Tag eher einen Platz zu bekommen. Wir essen kurz etwas und fahren gegen 13:00 Uhr los, d.h. genauer: Wir reihen uns in den Riesenstau ein – 2 ½ std für die ersten 18 mls … dabei haben wir noch die günstigste Route nach Nordosten über #97 North, mit vergleichsweise wenig Verkehr, wir brauchen nicht erst durch Madras hindurch und auch nicht die Hauptstrecke Richtung Portland, den #26 West.

Eine kurze Pause machen wir in Maupin (wo wir ein Vermögen für 2 Milchshakes und 2 Burger ausgeben) und fahren ansonsten durch tolle, weite Landschaft zügig bis zum Horsethief Lake im Columbia Hills State Park. Gegen 18:00 Uhr sind wir am Ziel, es ist leider alles ausgebucht, aber wir dürfen in die Overflow Area, die uns sehr gut gefällt.

Der State Park liegt direkt am Columbia River, der hier aufgestaut ist und nur langsam fließt. Der Damm, über den die Eisenbahntrasse führt, trennt den See vom Fluss – dadurch ist der See ruhig und schön warm. Die wenigen Sites des Campgrounds liegen schön unter Bäumen, selbst die Electric-Sites sind recht großzügig. Alles eingebettet in einen schönen Park, mit Wiese, vielen Bäumen, umgeben von großen Felsen. Sogar die Overflow-Area hat Wiese und Bänke – schöner als auf manchen anderen Campgrounds die regulären Sites.

22.8.2017 - Horsethief Butte
22.8.2017 – Horsethief Butte

Hier war eines der Lewis&Clark-Camps, das aber jetzt unter dem aufgestauten Wasser liegt. Ebenso versunken sind tausende von Felsmalereien und -ritzungen, von denen einige Dutzend gerettet wurden und in der Petroglyph-Area des Parks ausgestellt sind. Viele Tiere sind hier, wir sehen Geier und Raubvögel, Rehe, Schlangen und viele Fischschwärme im See.

Wir ruhen uns aus, baden im See, duschen nach 5 Tagen wieder, essen leckere selbst gemachte Fajitas, quatschen noch etwas mit einem Nachbarn, der auch in Madras war.

Ein schöner Ausklang dieses ereignisreichen Tages.

 

Columbia Hill Petroglyphs:

 
Dienstag, 22.8.: The Dalles, Horsethief Lake

Nachts „unterhalten“ uns diverse Züge, die vor dem Bahnübergang des State Parks pflichtschuldig tuten – dabei fährt an dieser Zufahrt nachts garantiert keiner.

Geruhsames Frühstück, wir Eltern spazieren zu den Petroglyphs. Die Landschaft ist sehr schön, eigentlich ein versunkener Canyon. Man kann sich vorstellen, wie es vor dem Aufstauen des Columbia River aussah.

Als Attraktion heute ist Shopping im Safeway vereinbart. Die Kids machen hochmotiviert alles startklar, inklusive spülen, fegen, aufräumen, und gegen Mittag fahren wir nach The Dallas, ca. 9 mls entfernt, das WLAN im Safeway ist das Ziel. Während die anderen einkaufen, gelingt es Michael derweil, doch eine Site für Freitag im SeaTac KOA zu ergattern. Denn wir haben umgeplant und wollen am Samstagmorgen nicht 2 Stunden vom Mt. Rainier aus nach SeaTac fahren, um Karla am Flughafen zu verabschieden und das Wohnmobil abzugeben.

Der Rest des Tags vergeht mit Relaxing pur: Lesen, Baden, Kayak und Paddle Board, nochmal ein Spaziergang zu den Petroglyphs. Abends kommen ein Turkey Vulture und auch ein Zug im Sonnenuntergang vor die Linse :-)

Ja – wir lieben es, zwei Übernachtungen zu haben!

 
Mittwoch, 23.8.: Columbia River, lange Fahrt zum Eagle Cliff Store

Um 10:15 Uhr geht’s los, auf die – wegen der engen Straßen – zeitmäßig längste Etappe der Tour. Wir fahren ca. 1 Stunde am Columbia River vorbei, den Scenic Highway 14. Danach geht es die Forest Road 30 Richtung Mount St. Helens. Direkt zu Beginn kommt das nette The Grind Café, mit Café Latte und WLAN, was nach vielen Tagen WLAN-Abstinenz zu 50 min Pause führt ?.

Am McClellan Viewpoint gibt es Mittagessen mit tollem Blick auf den Mount St. Helens.

Gegen 15:00 Uhr sind wir am Tagesziel, dem Eagle Cliff Camp. Zwar sind die Hosts hier sehr nett mit einigen Tipps zu Wanderungen, aber der Campground ist alt und verbraucht, sehr dreckig und voller Müll. Kurze Kaffeepause,  die Ladies dringen darauf, alles wieder einzupacken und noch eine Meile zum Visitor Center zu fahren.

Das Pine Creek Work Center of the Mount St. Helens National Volcanic Monument ist sehr schön, mit Filmen,  einer kleinen Ausstellung und Shop. Der Ranger ist Gary Rosenquist, wir haben ihn – 37 Jahre jünger – im Film erkannt. Das ist derjenige, der die weltberühmten Fotos vom Ausbruch gemacht hat, aus nur 10 mls Entfernung (Bear Meadows an FR 99), ganz knapp außerhalb der Lahar-Zone. Später kaufe ich mir bei eBay die Originalausgabe der National Geographic von Jan. 1981, mit der großen Reportage über den Ausbruch.

Michael hat Family Overflow und geht, mit Kamera und iPad zum Lesen bewaffnet, die 1,5 mls zurück zum Campground. Die anderen vier besuchen noch die Ape Cave, ca. 15 mls entfernt.

McClellan Overlook FR 30 am Eagle Cliff Ape Cave

Die vier kommen nach 3,5 Stunden zurück, die Höhle war interessant. Karin und Michael gehen noch hoch zum Eagle Cliff, im Eilschritt gerade noch rechtzeitig, um den Mount St. Helens im letzten Abendrot zu sehen. Es ist spektakulär schön. Gegen 21:00 Uhr sind wir zurück, ein etwas abenteuerlicher Weg im Stockdunklen. Die Kids kommen „plötzlich“ auf die Idee, noch zu grillen und Feuer zu machen: S’mores (Keks, Schokolade, Marshmellow, Keks) sind zu grillen.

Sonnenuntergang auf der Eagle Cliff:

Am späten Abend planen wir dann noch die letzten zwei Tage, um alle Wünsche unter einen Hut zu bringen.

  • Michael möchte die Windy Ridge sehen … also: um 5:45 Uhr aufstehen, die kurvige Straße zur Windy Ridge fahren, dort wird gefrühstückt.
  • Alle wollen im Mount Rainier National Park wandern, wir haben aber dort morgen nicht reserviert … also: gegen 14:00 Uhr am Cougar Rock Campground sein und auf einen fcfs Platz hoffen. Wenn es klappt, fein, wenn nicht halten wir uns den Nachmittag auf und fahren spät abends aus dem Nationalpark Richtung Seattle raus und suchen irgendeinen Campground.
  • Karla „muss“ für Kanada noch Wäsche waschen und packen … also: Am Freitag werden wir um 15:00 Uhr auf dem KOA SeaTac sein.
 
Donnerstag, 24.8.: (Windy Ridge), Mount Rainier

Wie geplant stehen wir Eltern früh auf, machen Kaffee für unterwegs und um 6:10 Uhr geht’s los. Die FR 25 ist atemberaubend … schlecht, einen großen Teil schaffen wir nur mit 10 mph. Das Problem sind nicht Schlaglöcher oder enge Kurven (beides gibt es auch en masse), sondern abgesenkte oder abgerutschte Fahrbahnteile, die man nur mit Schrittgeschwindigkeit nehmen kann (sonst fällt alles, aber wirklich alles aus den Schränken), So fahren wir halt langsam.

Die Windy Ridge Road (FR 99) ist offen, wir freuen uns … aber ab Bear Meadows ist sie dann doch gesperrt, wegen großer Fahrbahnschäden. So frühstücken wir zwei hier mit einem tollen Blick auf den Mount St. Helens, die Kids schlafen noch. Trotzdem schade – diese Aussicht auf den Vulkan und die Spuren des Ausbruchs war ein großer Wunsch. Noch 25 weitere mls auf unglaublich schlechte Straße, so was hatten wir noch nie. Ab #12 wird es dann wieder normal. Aber für diese 53 mls auf FR 25/99 brauchen wir 2:35 Stunden reine Fahrzeit.

In Packwood, einem Ort am #12, der ersichtlich unter der Schließung des einzigen Arbeitgebers, der Holzfabrik, leidet, finden wir das Mountain Goat Café, mit eigener Kaffeerösterei und super leckerem Gebäck. Gegen 10 Uhr, also noch richtig früh, geht es weiter, durch diverse Baustellen und viele enge Kurven in den Mount Rainier National Park, direkt zum Cougar Rock Campground, wo wir gegen 13:00 Uhr ankommen. Voll im Zeitplan :-)

Dort gibt es tatsächlich noch ein paar freie Sites, der Camp Host empfiehlt uns Site A13 und schreibt uns sogar unsere Reservierung vom 25. auf den 24.8. um.

So geht es wieder 2700 ft bergauf, zum Paradise Visitor Center. Wir sehen uns die kleine Ausstellung an, shoppen ein bisschen und ziehen uns Tacos, Pizza, Salat und Nudeln als Mittagessen rein.

Danach wollen wir eine Wanderung machen und beginnen gegen 16:00 Uhr den Skyline Trail,  ca. 5,5 mls mit 1750 Höhenfuß (~530 m) auf 2.100m hoch. Es ist atemberaubend: Landschaft, Ausblicke, die Luft. Wir sehen Mount Adams (70 km Luftlinie), Mount St. Helens (auch 70 km), dann lichtet sich sogar kurz der Nebel über dem Mount Rainier Gipfel. Riesig sieht dieser Fels-und Eisklotz aus, noch 2300 m höher als wir in nur 6 km Entfernung. Später sehen wir in der Ferne dann auch noch Mount Hood, 160 km Luftlinie entfernt, irre, die Fernsicht. 4 Vulkane auf einer Wanderung, grandios.

Außerdem sehen wir Murmeltiere, Blumenwiesen, Gletscher, Wasserfälle. Wir alle sind hin+weg ?.

Michael und Robert kürzen über den Golden Gate Trail ab (1 mls weniger) und fahren zum Campground vor. Dort liefern sie ein Meisterstück im Leveln ab ?.

Die anderen drei wandern den Skyline Trail weiter, dann aber doch nicht bis zum Campground (das wären 9 mls über die Straße, 6 mls auf dem Wonderland Trail), es ist mittlerweile 19:00 Uhr und würde zu dunkel werden. Sie trampen und sind gegen 19:30 Uhr auch am Campground.

Zum Abendessen machen die Ladies Kartoffeln und Salat, Robert grillt, Michael schreibt Tagebuch und Luis gibt wertvolle Hinweise („Das Tofu brennt“ ?) und spendet Lob („Zuhause ist es nie so lecker“ ?).

 

Wanderung auf dem Skyline Trail:

 

Nordwesten 2017 – Olympic National Park

1 Woche Olympic Peninsula

Wir haben Glück und können unser Wohnmobil schon um 8:00 Uhr abholen. Nach einer kleinen Enttäuschung dürfen wir tauschen und bekommen das „gleiche Modell wie immer“, vor allem die Kids freuen sich ?. Nach 2 Stunden sind wir fertig mit Checkliste, Umpacken, fetter Beute aus dem Resteregal (inkl. 5 Bündel Holz) und fahren in Kolonne zurück zu Alamo, den Mietwagen zurückgeben. Gegen 11:00 Uhr wird Luis im Hotel eingesammelt (für ihn war es zu früh, er musste noch ausruhen ;-) und wir fahren 68 mls bis zum Safeway in Silverdale. 2½  Stunden Einkauf und Koffer ausräumen, dann geht es weiter noch ein paar Meilen zum Scenic Beach State Park.

Spätes Mittagessen bzw. frühes Abendessen, wir genießen die schöne Site, spazieren zum Strand und nehmen auf dem Rückweg den Urwaldpfad rund um den Campground. Gemütlicher Abend. Die Kids wandern später auch noch den Urwaldpfad.

Die nächsten 6 Tage bummeln wir gegen den Uhrzeigersinn um die Olympic Halbinsel, immer abwechselnd an der Küste und im bergigen Inland. Das Wetter meint es mehr als gut mit uns: warm, sonnig, ab und zu Nebel an der Küste.

Fazit zur Olympic Peninsula:

  • Eine unglaublich schöne Vielfalt findet man hier: Hochgebirge mit Gletschern, Regenwald, Tide Pools, wilder Ozeanstrand, Badeseen, Hot Springs, Urwald.
  • Wanderungen, Strand, Tide Pooling, Tiersichtungen waren unsere Highlights.
  • Die 7 Tage passen für uns gut: genug Muße und nicht zu lang.
  • Einen Verbesserungsvorschlag haben wir: Klare Sicht auf der Hurricane Ridge ;-)
 

Best of Olympic Peninsula:

 
 

Nordwesten 2017 – Kayaktour

5 Tage Kayaktour von San Juan Island nach Anacortes


Nach der Buchung der 5-Tages-Tourim Herbst 2016 brauchen wir zur Vorbereitung nicht mehr viel zu organisieren: Die Packliste unterscheidet sich kaum von der Raftingtour – eigentlich kaufen wir nur Sonnenhüte und Kayakhandschuhe zusätzlich.

Ein wichtige Entscheidung war noch zu treffen: Nehmen wir zu fünft 1 Zweier + 1 Dreier oder 2 Zweier und 1 Einer? Die beiden kräftigen Jungs plädieren energisch für die Variante mit dem Einer – und da wir alle sehr fit sind, sind auch wir Erwachsenen einverstanden.  Fast forward: Es hat wunderbar geklappt, abwechselnd paddeln wir jeweils zwei halbe Tagesetappen im Einer.

Fazit:

  • Sportlich, anstrengend, Naturerlebnis, Spaß, Relaxing … alles, was wir erwartet hatten, wurde erfüllt.
  • Die Tour ist perfekt organisiert, unser Führer passte wunderbar zu uns: genau die richtige Mischung aus Guide und Kumpel.
  • Wir hatten Einsamkeit erwartet … aber in einem Ballungsgebiet von 4,5 Mio. Einwohnern, die alle Freizeit-verrückt sind, gibt es keine einsame Inselwelt. Viele Schiffe, Ferienhäuser, große Campgrounds, aber trotzdem noch genügend Meer, Ruhe, Natur.
  • Man ist und fühlt sich klein und langsam mit dem Kayak. Aber das ist auch der große Reiz einer solchen Tour: Tief Eintauchen in eine Welt, in der man sich mit eigener Kraft fortbewegt und jede Menge Tiere sieht. 
 
 

 

 

Nordwesten 2017 – Seattle

Donnerstag, 27.7.: Hinflug, direkt mit Lufthansa

Früh geht es heute los, mit dem Zug um 4:51 Uhr via Köln nach Frankfurt. Die Lufthansa hatte uns informiert, dass man wegen der zusätzlichen Sicherheitskontrollen eine Stunde zusätzlich einplanen muss. Um 6:49 Uhr sind wir ohne Hektik am Flughafen, mit genügend Reserve für den Abflug um 10:45 Uhr mit LH 490. Und … nullkommanull Schlangen bei Gepäck und Sicherheitskontrolle, ganz relaxed frühstücken wir, bummeln und warten. Wir alle sind aber heute Gutelaunebären :-).

Die Premium Economy ist super, der Flug dauert 10:05 std, die Immigration ist superschnell, wir sind direkt dran. Die Koffer dauern etwas länger, sie werden am Zoll noch Mal durchleuchtet (“Wurst, Fleisch, Obst, Samen?”). Mit dem Light Trail Link geht es in die Innenstadt (viel schneller und vor allem billiger als mit Shuttle, Taxi oder Mietwagen), noch 2 min Fußweg zum Marriott Courtyard Downtown – um 14:30 Uhr sind wir in unserer 1-Bedroom-Suite im 12. Stock mit Sicht auf die Elliott Bay. Schlafzimmer für die Eltern, Wohnzimmer für die Kids, ein großes Bad für alle.

Die Kids verschwinden blitzartig in Gym und Pool, Michael holt Bargeld und Latte von Starbucks, Karin ruht sich auch. Um 16:00 Uhr ziehen wir in zwei Gruppen los: Luis zeigt Robert Amerika, wir anderen drei spazieren gemütlich an der Waterfront entlang und essen lecker (Delicatus am Pioneer Square). Um 18:15 Uhr treffen wir uns alle wieder im Hotel … und schaffen es tatsächlich, die träge Masse noch einmal zum Aufbruch zu kriegen: Anti-Jetlag-Fähre-fahren. ?

Wir nehmen die 19:20-Uhr-Fähre nach Bainbridge Island (wie schon 2004 ;-), eine schöne Fahrt mit Blick auf Skyline in der Abendsonne, Mount Rainier (97 km Luftlinie entfernt!) und das Meer. Um 21:00 Uhr sind wir wieder im Hotel. Schicht für heute!

 

27.7.2017 - Seattle Harbour mit Mt.Rainier (97 km!) im Hintergrund
27.7.2017 – Seattle Harbour mit Mt.Rainier (97 km!) im Hintergrund
 
Donnerstag – Sonntag, 27.-30.7.: Seattle

Wir alle sind nach dem 26-Stunden-Tag so erschöpft, dass wir erst zwischen 5 und 7 Uhr aufwachen. Wir frühstücken  im Cherry Street Coffee Shop, und um 9:00 Uhr startet die sehr interessante Seattle Underground Tour. Den Nachmittag verbringen wir getrennt – die Kids sind ja schon groß und gehen ins Kino (War for the Planet of the Apes) – wir Eltern bummeln durch Downtown, gehen ins Seattle Art Museum und haben ein lustiges Erlebnis in einem Supermarkt mit Kamera- und Brillenabteilung: „Do you have Solar Eclipse glasses“ – „What the hack is this?“ – „Special glasses for …“ – „No, I mean Solar something“ – „This is, when then moon is shading the sun“ – „THIS can happen?? Didn’t know this … must be interesting, and you need glasses for this?“

Am nächsten Morgen sind alle gegen 6 Uhr wach … es ist Luis Geburtstag :-). Ein kleines Frühstück im Hotelzimmer mit Kerze, Kuchen, Starbucks-Kaffee und -Kakao.  Anschließend Gym, Pool und Aufbruch via Monorail zur Space Needle – der Geburtstags-Brunch ruft. Das Essen ist sehr lecker, die Aussicht spektakulär. Wunderschön. Nach zwei Stunden chillen wir noch ein bisschen auf dem Spielplatz mit vielen Bildern von Monorail und MoPoP. Über den Olympic Sculpture Park (tolle Blicke aufs Meer, die Stadt und die Olympic Mountains) geht es 21 Blocks an der Sea Front entlang zurück zum Hotel. Unterwegs eine erholsame Kaffeepause in Paddy Coyne’s Irish Pub mit lustiger Wasser- und Eiswürfelschlacht. Der Tag klingt mit Abendessen beim Türken, La Paloma, aus.

Nach 2 ½  erlebnisreichen Tagen geht es am dritten Morgen 100 mls nach Norden: Anacortes, dem Startort unserer Kayaktour. Aber zunächst besuchen Luis und Michael um 6 Uhr den Pikes Place Market, aber viel zu früh, es wird gerade erst aufgebaut. Nach dem full-american Breakfast im Arctic Club holen Luis und Michael den Mietwagen bei Alamo, einen Dodge Van 7-Sitzer. Via Meredith’ House (wer rät, was das ist? ;-) und REI (es werden noch Schuhe gebraucht) geht es mit der Whidbey Island Ferry über Deception Pass zu unserem Hotel, dem Ship Harbor Inn (tolle Zimmer, nette Leute und schöner Ausblick auf’s Meer). Leckeres Abendessen im Rockfish Grill & Brewery,  schöner Abendspaziergang mit Sonnenuntergang, Herons, Kormoranen und Rehen, alles für die Kayaktour in die wasserdichten Säcke umpacken … vor Aufregung bleiben wir alle viel zu lange auf, Aufstehen um 5:15 Uhr ist angesagt …

 

 

Fazit:
  • Seattle landet zu recht immer in den Top 10 der lebenswertesten Städte: Meer, Freizeit, Kultur, weltoffen, Aktivitäten en masse.
  • Der Downtown-Bereich rund um den Pioneer Square ist ideal, um Seattle zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.
  • Das Marriott Courtyard Pioneer Square liegt perfekt, hat 1-Bedroom-Suites, ist schon etwas älter, aber gepflegt. 
  • Am besten haben uns gefallen: Space Needle, Fähren & Sea Front, die vielen Museen. Und die relaxte Atmosphäre.
 
 

Nordwesten 2017

27.7.-28.8.2017: Seattle – Kayaktour – Washington&Oregon – Sonnenfinsternis

Der Auslöser für diese Reise war die totale Sonnenfinsternis am 21.8.2017, die von Oregon bis South Carolina quer über die USA zieht: Etwas ganz besonderes, Sommerferien, außerdem war ein Wohnmobilurlaub mal wieder dran … also konnte mit der Planung begonnen werden.

Wie 2012 (Rim2Rim) und 2014 (Rafting) ist ein Outdoor-Erlebnis wieder der einhellige Wunsch. Über Besteigung des Mount Rainier (nein – man braucht Gletschererfahrung und -ausrüstung), Mehrtageswanderung im Regenwald (nein – eventuell zu nass), Gebirgswanderung in den Cascades (wir fanden nichts, was uns ansprach) liefert uns die Google-Suche nach „Outdoor Activity Washington, Oregon” schließlich den Treffer: eine Seekayaktour in den San Juan Islands. Nach intensiver Recherche entscheiden wir uns für die 5-Tages-Tour.

Und schließlich als drittes: Genügend Meilen für vier Freiflüge in der Premium Economy :-)

Also: Die drei Buchungen (Wohnmobil, Meilenflüge, Kayaktour) sind unter einen Hut zu bringen. Mit Geduld, Hartnäckigkeit, vielen Telefonaten und ein bisschen Kompromissen gelingt es … und wir stellen uns diese unvergessliche Reise zusammen :-)

Im Frühjahr entscheidet sich Robert, unser Neffe/Cousin, mit zu fahren. Alle freuen sich :-)

Fazit:

  • Die Kayaktour ist anspruchsvoll, erlebnisreich, Spaß und Abenteuer zugleich. Dazu Adler, Delfine, Robben, Waschbären … und Anstrengung und Muße.
  • Seattle gefällt uns ausgesprochen gut: tolle Lage, weltoffen, liberal, relaxed, friedlich. 
  • Die Vielfalt der Olympic Peninsula: Küste&Meer, Berge, Regenwald, Waldwirtschaft, Gletscher – abwechslungsreich und interessant.
  • Die Oregonküste ist Sand, Fels, Wasser, Luft – irgendwie ist alles immer gleichzeitig.
  • Die Vulkane sind gigantisch, noch aus 100-150 km überwältigend präsent, ehrfurchtgebietend und schön.
  • Und ja – die Sonnenfinsternis ist das erwartete Once-in-a-Lifetime Erlebnis. Wir staunen, sind begeistert und irgendwie ergriffen.

 

 

Nordwesten 2017 – Reiseroute

Reiseroute:
USA 2017 Wohnmobiltour: 5.-26.8.2017 ( © Google, 2017 )

Wir waren insgesamt 32 Tage unterwegs, aufgeteilt in folgende Etappen:

  • 3 Tage Seattle: Seafront, Museen, Space Needle, Downtown
  • Fahrt nach Anacortes via Deception Pass, Übernachtung an der Fähre
  • 5 Tage Kayaktour, von San Juan Island zurück nach Anacortes
  • Übernahme des Wohnmobils, bei Roadbear am SeaTac Airport
  • 6 Tage Olympic Peninsula: Hurricane Ridge, Salt Creek, Sol Duc, Rialto Beach, Hot Rain Forest und Ruby&Kalaloch Beach
  • 5 Tage Oregon Coast, von Cape Disappointment / Astoria bis zu den Oregon Dunes
  • 5 Tage Central Oregon: Newberry Crater, Madras mit der Sonnenfinsternis, Columbia River
  • 3 Tage Mount St. Helens und Mount Rainier
  • … und dann noch 3 Tage für Wohnmobilrückgabe, Abflug der Tochter in das Auslandshalbjahr nach Vancouver, noch einmal Seattle Downtown und Chinatown und den Rückflug
31.7.-4.8.2017 - Kayaktour auf den San Juan Islands (87 km in 5 Tagen)
31.7.-4.8.2017 – Kayaktour auf den San Juan Islands (87 km in 5 Tagen, © Google, 2017)

Die Kayaktour startet im Westen von San Juan Island. In 5 Tagen (mit Übernachtungen auf den Inseln Stuart Island, Jones Island, Blind Island und James Island) paddeln wir zurück nach Anacortes.

Die Wohnmobiltour ist betont geruhsam, insgesamt nur 1674 mls an 19 Fahrtagen, ein Durchschnitt von 88 mls. Dadurch haben wir viel Zeit für Wanderungen, Strand, Hot Springs und Action.

Die drei Doppelübernachtungen (Kalaloch, Newberry und Horsethief Lake) sind erholsam. Davon hätten wir gerne mehr gehabt – aber das geruhsame Umrunden der Olympic Peninsula und natürlich der Schlenker zur Sonnenfinsternis in Madras wiegen dies auf.

Wir fliegen diesmal wieder direkt,  Meilenflüge mit Lufthansa in der Premium Economy – sehr angenehm.

 
Tag Datum von nach Highlights mls
1 27.7. Aachen Seattle Direktflug mit Premium Economy :-)
2 28.7. Seattle (Marriott Courtyard) Underground Tour, SAM
3 29.7. Geburtstag auf der Space Needle
4 30.7. Seattle Anacortes Deception Pass, Packen für die Kayaktour
5 31.7. Kayaktour  13 mls bis Stuart Island
6 1.8.  11 mls bis Jones Island
7 2.8.  10 mls bis Blind Island
8 3.8.  13 mls bis James Island
9 4.8.  Grand Crossing, 8 mls bis akt
10 5.8.  SeaTac Scenic Beach SP  Übernahme des Wohnmobils, Großeinkauf 77
11 6.8.  Scenic Beach SP Heart o‘ the Hills  Hurricane Ridge, Wanderung 108
12 7.8.  Heart o’the Hills Salt Creek RA  Tide Pooling :-) 62
13 8.8.  Salt Creek RA Sol Duc  Hot Spring, Wanderung 38
14 9.8. Sol Duc Mora  Hoh Rain ForestRialto Beach 55
15 10.8. Mora Kalaloch  Hoh Rain Forest, Hochzeitstag :-) 84
16 11.8. Kalaloch  Wale, Ruby Beach 16
17 12.8.  Kalaloch Cape Disapp. SP  Fahrtag, Lewis&Clark Center 151
18 13.8. Cape Disapp. SP Nehalem Bay SP  Strand, Baden 67
19 14.8.  Nehalem Bay SP Cape Kiwanda  Sand Boarding, Strand, Sonnenuntergang 52
20 15.8.  Cape Kiwanda Cape Perpetua  nix besonderes heute, schöne Küste 75
21 16.8.  Cape Perpetua Jessie M. Honeyman SP  Dune Buggies, Lake Cleawox 39
22 17.8. Jessie M. Honeyman SP Paradise in Oregon  Hot Springs, Waldwanderung 137
23 18.8.  Paradise in Oregon Newberry Crater  Hot Springs, Paddle Boards, Relaxing 120
24 19.8.  Newberry Crater  Mehrere Wanderungen 15
25 20.8.  Newberry Crater Madras  Solar-Rummel, viele Fans 104
26 21.8. Madras Columbia Hills SP  Sonnenfinsternis, Stau, Baden&Duschen 97
27 22.8. Columbia Hills State Park  Ausspannen, Kayak, Baden 22
28 23.8. Columbia Hills SP Eagle Cliff  Gary Rosenquist, Ape Cave 126
29 24.8.  Eagle Cliff  Mt. Rainier  Windy Ridge, 4-Vulkane-Wanderung 132
30 25.8. Mt. Rainier SeaTac KOA  Wanderung, Waschen&Packen auf dem KOA 84
31 26.8.  SeaTac KOA SeaTac Marriott  Abschied, Chinatown 13
32 27.8.  SeaTac Marriott  …  Keine Hektik, schöner Rückflug …
33 28.8.  …  Aachen  … alles pünktlich, um 12:30 Uhr sind wir zuhause :-)

 

 

Nordwesten 2006

Vancouver – Yellowstone – Denver – New York

Unser erster Amerika-Urlaub zu sechst :) . Yellowstone stand fest, nach Detailplanung auch die Strecke (Denver-Bellingham, oder umgekehrt), der Familienrat musste entscheiden, welche Städte noch zusätzlich besucht werden. Diesmal gewann New York, knapp vor Chicago. Bzw. um es genauer zu sagen: Die Kinder wollten Vancouver, New York und Chicago – aber da haben wir Eltern Veto eingelegt ;-)

  • 3 Tage Vancouver zu Beginn.
  • 18 Tage Wohnmobil, von Bellingham nach Denver, siehe Karte (©DeLorme).
  • Abschließend 4 Tage New York.
 

 

Fazit:

Das Highlight der Reise ist natürlich der Yellowstone National Park – mit seinen atemberaubenden Landschaften, den Geysiren, vulkanischen Feldern (irre) und vielen Tieren.

Die anderen Landschaften im Nordwesten (North Cascades National Park, Idaho Scenic Byways, Shoshone Canyon, Wind River Canyon) sind dem Yellowstone aber durchaus ebenbürtig – und bei weitem nicht so voll.

Vancouver ist die Reise auf jeden Fall wert (Stanley Park :),  New York ist sicher schön, aber mit 6 Leuten in drei Altersstufen vielleicht etwas zu anstrengend.

 

Nordwesten 2004

Chicago – California Zephyr – San Francisco – Redwoods – Lassen – Oregon – Seattle

Oregon - malerische Badestelle am Umpqua River
Oregon – malerische Badestelle am Umpqua River

Diese lang geplante Reise (ein Versprechen an die beiden Großen, die im Gegensatz zum Rest der Familie noch nie in USA waren) haben wir nach langem Überlegen ohne unsere Jüngste gemacht: wir wollten ihr (und uns) die Strapazen von Flug und täglichem Fahren nicht zumuten.

Andererseits wollten wir sie nicht 5 Wochen ohne Eltern in Aachen lassen.

Wir haben uns deshalb zu der etwas ungewöhnlichen Zweiteilung der Reise entschlossen:

Teil 1:

Vater und die beiden Großen starteten alleine: Hinflug nach Chicago (2 Tage), dann mit Amtrak (2 Tage) nach San Francisco (3 Tage).  Siehe Karte 1.
Von dort geht es mit dem Wohnmobil durch Nordkalifornien: Pazifik, Redwoods, Lassen NP.
Siehe Karte 2.

Teil 2:

Karin und Luis stoßen in Portland zu uns. Dieser Schlenker ist “flugtechnisch” bedingt, weil wir einerseits direkt fliegen wollen, andererseits den Nordwesten nicht hoch und runter fahren möchten.
Zu fünft geht es dann noch durch Oregon und Washington: Oregon Coast, Crater Lake, High Desert, Columbia Gorge, Seattle.
Siehe Karte 3.

Fazit:

Lange geplant, viel Vorfreude … und es war dann auch super.
Am besten hat gefallen: Chicago und San Francisco, Lassen Park, Crater Lake, Puget Sound + Seattle, und die Badetage in den Flüssen.
Die Fahrerei war aber zuviel, man hätte sich für Oregon oder Washington entscheiden sollen.