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Afrika 2015: Wie alles begann …

 12.7. – 9.8.2015: Viktoriafälle – Chobe – Caprivi – Etosha – Damaraland – Kambaku
17./18.7. Chobe NP, Ihaha Camp
17./18.7. Chobe NP, Ihaha Camp

Direkt nach unserer Südafrika-Reise war klar, dass wir noch einmal nach Afrika “müssen”.  Über den Winter wurden Reiseführer gewälzt, wir kamen schnell zu der Überzeugung, dass wir einen Jeep mit Dachzelten mieten werden, und unterwegs eine Mischung aus Camping und Lodges nutzen wollen.

Botswana war als Ziel ausgewählt, wegen der berühmten Tierwelt, des Okavango-Deltas … bis wir die ersten Preise angeboten bekamen :( . Aber DriveBotswana, unsere Self-Drive-Safari-Agency, hat uns gut beraten und eine Mischung aus wenig Botswana, viel Namibia und weniger Lodges empfohlen. Mit einigen Telefonaten, vielen Emails und jeder Menge Internet-Recherche entstand unsere Tour.

Im April 2014 buchten wir das Auto und die Campgrounds/Lodges. Hört sich früh an, aber wenn man in der Hauptsaison im Chobe- oder Etosha-Nationalpark übernachten möchte, sollte man mit 12-15 Monaten Vorlauf buchen. Aber kein Problem – wir (ich ;) ) sind ja sowieso Frühbucher. Die Flüge (mit SAA über Windhoek nach Livingstone, zurück mit Condor von Windhoek) kamen dann im Sommer dazu … und dann hieß es einfach nur noch, ein Jahr zu warten.

  • Wir starten mit 3 Tagen in Livingstone, Sambia.
  • Den Wagen übernehmen wir in Kasane, Botswana. Dann geht es in 18 Tagen durch den Chobe Nationalpark, den Caprivi-Streifen, Etosha-Nationalpark und das Damaraland.
  • Zum Ausbaumeln verbringen wir noch 5 Tage auf der Kambaku-Lodge: Reiten & Relaxing :-)

Wir fanden am schönsten:

 

Die Löwenfamilie am Okondeka-Wasserloch, Etosha: 

 

Afrika 2015: Impressionen

Afrika 2015: Chobe

16.7.: Transfer nach Kasane

Packen geht ganz schnell, ist ja fast noch alles in den Reisetaschen. Bis auf Töchterleins Regenjacke und Fleecejacke … die sind, wie wir jetzt merken, auf dem Hinflug verloren gegangen. Um 10:00 Uhr werden wir abgeholt, ca. eine Stunde Fahrt bis Kazungula, der Grenze zu Botswana am Sambesi. Wir werden etappenweise weiter gereicht: Unser Fahrer bringt uns zur Ausreisekontrolle, geht schnell, dann übergibt er uns an ein kleines Speedboot. Das fährt sofort los, keine Warteschlange für die Fähre. Auf der Botswana-Seite werden wir von unserem nächsten Fahrer mit einem fröhlichen “Welcome to Angola” empfangen. Der bringt uns zur Ebola-Kontrolle, zur Desinfektion der Schuhe und dann zur Einreisekontrolle. Alles superschnell, wir werden an allem(n) vorbei geleitet. Wir sehen die km-lange LKW-Schlange und erfahren, dass die Lastwagen 2-3 Wochen(!) für die Grenzkontrolle und Fähre warten!

Um 12:00 Uhr sind wir in der Pension Kasane Self Catering, dürfen schon in eins der Zimmer. Sehr schön, die Zimmer und der Garten. Wir buchen die Abendtour auf dem Chobe-River, gehen einkaufen, Essen (indisch) und gehen noch in den Pool. Wir sind k.o., die Kids lustlos, doofe Stimmung.

 

16.7.: Chobe River Tour:

Die Rivertour hellt aber wieder die Stimmung auf, es ist wunderschön, die Landschaft, die Tiere. Krokodile, Elefanten, Giraffen, jede Menge Vögel und Antilopen. Toller Sonnenuntergang.


 

17.7.: Übernahme des Mietautos, Chobe National Park, Ihaha Campsite

Der Wagen sollte um 8:00 Uhr gebracht werden, um 9:00 versuchen wir erfolglos, jemanden zu erreichen. Zum Glück kennt John, unser Gastgeber, den Manager der lokalen Bushlore-Vertretung und erreicht ihn auch: “Oh, wir dachten 11:50 … wir kommen sofort”. Sofort – das ist dann doch 13:30 Uhr, es fehlen ein paar Sachen, vor allem die Stühle. Und: die Windschutzscheibe hat einen großen Sprung, das geht gar nicht. Ein Ersatzauto ist erst für morgen verfügbar, also heißt es, nach dem Chobe Nationalpark noch einmal zurück nach Kasungula und Auto tauschen. Aber Mann hat sich schon angepasst, ist afrikanisch gelassen ;-) .

Einkaufen, für’s Tanken noch einmal 20 km zum nächsten Ort fahren (“you are late, Diesel is out in the afternoon”), ein kleiner Fertigimbiss vom Spar (lecker) und um 15:00 Uhr fahren wir endlich in den Chobe Nationalpark ein und nehmen noch den ca. 30 km langen River Drive zum Ihaha Campground. Atemberaubend, in der Abendsonne, Unmengen von Tieren, ganz nah, manchmal sind die Elefanten oder Giraffen direkt neben dem Auto. Um 17:15 Uhr sind wir in Ihaha, Campsite 1, wunderschön gelegen. Die Kids machen die Dachzelte, Frau kocht, Mann sucht Feuerholz (was aber rar ist). Toller Sonnenuntergang, Abendessen im Dunklen, idyllisch.

Die Ranger kommen, warum wir kein Feuer haben, das geht nicht, wegen der wilden Tiere, ohne Feuer müssen wir sofort ins Zelt. Sie bieten uns Feuerholz an, aber wir haben keine botswanischen Pula …. nach ein bisschen Diskussion nehmen sie eine Mischung aus ZAR und USD, 2$ für ein Bündel Holz. Gemütliches Lagerfeuer. Später kommt noch die Polizei vorbei, stellt sich freundlich vor und begrüßt uns. Sie werden nachts Streife fahren, denn in den vergangenen Monaten ist es hier ein paar Mal zu Überfällen gekommen, durch Räuber, die über den Fluss aus Namibia gekommen sind. Ooops … nachts hören wir immer mal ein Auto fahren …. und hoffen, dass es die Polizei ist.

Aber wir hören auch jede Menge Tiere, am lustigsten (und sehr merkwürdig) sind die lachenden Hyänen. Aber auch Baboons und – erstaunlich – ganz laut: Frösche.

 

 

18.7.: Geburtstag, Autotausch, Fahrt nach Namibia

Schönes Geburtstagsfrühstück auf dem Ihaha Campground, es gibt Lesenachschub und Gutscheine für Hausarbeit von den Kids.

Wir fahren den River Drive weiter Richtung Ngoma (23 km). Die letzten 2 km sind tiefe Sandpiste, zum ersten Mal mit dem Jeep, Luft rauslassen ist bestimmt nicht nötig, dachten wir, und Mann kämpft mit Piste und Nerven, die anderen halten das Gottseidank aus. Danach haben wir bei Sandpisten immer Luft aus den Reifen gelassen … und der Wagen fährt dann auch wie ein Trecker problemlos durch tiefsten Sand.

Dann 65 km zurück nach Kazungula (der gleichnamige Ort in Botswana, es gibt den Ort zweimal), das andere Auto ist fertig, es müssen jetzt alle Sachen umgeräumt werden, inkl. des ganzen Board-Equipments wie Küchensachen, Werkzeug etc. Im neuen Auto ist sogar mehr Stauraum, für Lebensmittel, weil der 2. Ersatzreifen nicht im Kofferraum liegt (und Platz wegnimmt), sondern außen an der Kofferraumklappe hängt. Wir haben einen Toyota Hilux Double Cab 4×4 mit zwei Dachzelten, ausgestattet mit allem, was man zum Camping braucht.

Zurück in Kasane kaufen wir Biernachschub, Feuerholz und wieder einen Imbiss bei Spar (nicht zum letzten Mal ;- ) … um 14:00 Uhr geht es wieder in den Chobe Nationalpark. Wir entscheiden uns gegen den River Drive, aus Zeitmangel, was zwar schade ist, aber wegen der späten Zeit eine gute Entscheidung. Die Grenze zwischen Botswana und Namibia ist eigentlich problemlos, aber … wir haben ja keine Pula oder namibischen Dollar, um die Fahrzeuggebühr zu bezahlen (242 NAD ~ 20$). Der Officer ist gnädig, und wir dürfen mit einem Sonderpermit zum Camp Chobe fahren, sind ja nur 5 km, um dort Geld zu tauschen. Schnell wieder zurück zur Grenze, bezahlen und wieder raus aus der Sicherheitszone. Es geht schnell, weil alle sich noch an uns erinnern. Um 16:00  Uhr sind wir im Chobe River Camp (früher: Camp Chobe), bzw. es ist 15:00 Uhr, in Namibia ist es eine Stunde früher.

Die Kids sind ausgehungert … und zwar nach WLAN ;-) und bleiben an der Rezeption.

Wir Eltern fahren zur Campsite, bauen alles auf. Wir sind k.o. und brauchen Erholung. Später kommen die Kids angerannt: “Löwen”! Karin geht mit, Michael schreibt bei einem Kaffee gemütlich Tagebuch. Aber jetzt kommen die Mücken … also duschen, einsprühen mit Mückenzeug. Die Ladies kommen auch noch zum Duschen, Luis setzt Prioritäten (ratet mal … WLAN oder duschen ???). Aber plötzlich bricht Hektik aus … weil hier im Caprivi-Strip doch noch keine Zeitumstellung ist, falsch gedacht bei der Ankunft. Erst ab Rundu ist Windhoek-Zeit. So fehlt ganz plötzlich eine Stunde und wir kommen etwas zu spät zum Essen …

Das Dinner ist fein, 3 Gänge, als Überraschung ein Geburtstagsständchen für Michael. Zum Abschluss singen die Angestellten ein paar afrikanische Lieder. Auf dem Rückweg (ca. 1 km bis zur Campsite) machen wir Krach, damit die wilden Tiere uns hören. In der Ferne trompeten Elefanten.

Morgen wollen wir um 7:00 Uhr aufstehen. Genauer gesagt: alle bis auf Luis … er will maximal lange schlafen und will erst geweckt werden, wenn das Aufräumen anfängt.

 

18./19.7. Camp Chobe
18./19.7. Camp Chobe
Fazit:
  • Kasane ist der Touristen-Hub für den Chobe Nationalpark, dafür aber noch recht überschaubar und geruhsam. Einkaufen, Tanken, Restaurants, Mietwagen, sogar ein kleiner Flughafen mit Verbindungen nach Windhoek und Johannesburg.
  • Die Chobe River Tour ist ein Muss …
  • … und der Chobe Nationalpark ein Traum.
  • Mit mehr Zeit würden wir die Tour Richtung Maun / Okawangodelta ausdehnen.

 

Afrika 2015: Reiseroute

 Die Route, durch den Norden von Namibia
12.7.-9.8. Victoria Falls, Chobe, Caprivi, Etosha, Damaraland, Kambaku
12.7.-9.8. Victoria Falls, Chobe, Caprivi, Etosha, Damaraland, Kambaku

Die beiden Eckpunkte waren durch konkrete Wünsche vorgegeben: Die Eltern wollten zu den Viktoriafällen und zum Chobe-Nationalpark, für die Kids waren Tiere und eine Reitfarm ein Muss ;-) . Da wir ausgeprägte Wenigfahrer sind, kam damit nur eine Tour in Botswana oder im Nordteil von Namibia in Frage. Es wurde dann aus den genannten (Kosten-)Gründen eine Tour durch Namibias Norden, mit Abschluss auf der Kambaku Lodge, ca. 80 km nordöstlich von Otjiwarongo.

  1. Start in Livingstone, Sambia.
    Hier verbringen wir 3 Tage, an und um die Viktoriafälle.
  2. Kasane, Botswana.
    Transfer (ca. 60 km) mit Taxis und Boot über die Grenze bei Kazungula nach Kasane. Dort verbringen wir den Nachmittag und übernehmen am nächsten Morgen das Mietauto.
  3. Ihaha Camp, 90 km.
    Wagenübernahme, Tanken (“Diesel? Gibt es nur morgens!”), Stühle holen … alles dauert etwas länger. Nachmittags dann ein schöner Game Drive an der Chobe-River-Front.
  4. Camp Chobe, 171 km. [Update Jan. 2018: wurde von Gondwana übernommen und heißt jetzt Chobe River Camp.]
    Ein ungeplanter Fahrtag: Wir müssen noch einmal nach Kazungula, wegen defekter Windschutzscheibe wird der Wagen getauscht.
  5. Nambwa Camp, 204 km.
    Durch den einsamen Caprivi-Strip in den Bwabwata Nationalpark.
  6. River Dance Lodge, 240 km.
    2 Tage Entspannung und ein paar Activities.
  7. Tambuti Lodge, 194 km; 90 km.
    Rundu ist ein Erlebnis: bunter Trubel, gleichzeitig Leben und Müll, afrikanisch. 2 Tage verbringen wir hier.
  8. Roys Restcamp, 285 km.
    Ein Abstecher zum Mangetti Nationalpark, ansonsten viel Fahren auf der schnurgeraden B9.
  9. Onguma Camp, 233 km.
    Noch ein Fahrtag, Austoben am Pool.
  10. Halali, 181 km.
    Fisher  Pan, Fort Namutomi, jede Menge Wasserlöcher. Ein schöner, langer Game Drive. Und abends das Halali Waterhole.
  11. Okaukuejo, 109 km.
    Etosha Pan Outlook, wieder viele Wasserlöcher ;) . Wir verbringen Stunden am Wasserloch. Viele Nachtaufnahmen.
  12. Dolomite, 194 km.
    Okondeka – unser Höhepunkt im Etosha mit hunderten von Tieren und einem Rudel mit 7 Löwen. Lange, aber interessante Fahrt durch den Westteil des Etosha.
    Luis hatte sich zum Geburtstag einen vollen Tag Nichtstun gewünscht – das geht perfekt im Dolomite Camp – die Chalets haben einen traumhaften Ausblick, die Leute sind nett, das Essen lecker.
  13. Hoada Camp, 183 km; 38 km.
    Wir dachten, dass Etosha trocken ist … aber das Damaraland ist richtig trocken. Hier hat es seit 3 Jahren nicht geregnet.
    2 Tage genießen wir Ruhe, Ausblicke, Landschaft in und um Hoada. Der Besuch des Himba-Dorfs ist ein Offroad-Abenteuer.
  14. Ugab Terrace Lodge, 287 km.
    Lange, anstrengende Fahrt. Ugab ist okay … aber kann landschaftlich und “tierlich” dem Vergleich mit den bisherigen Gegenden und Camps nicht standhalten.
    Eine statt zwei Nächte hätte gereicht, die Wanderung am zweiten Tag hat außer Bewegung nicht viel gebracht.
  15. Otjiwarongo, 166 km.
    Noch ein bisschen fahren, um 13:00 Uhr geben wir den Wagen zurück, alles problemlos. Kurzer Transfer (ca. 80 km) zur Kambaku Lodge, die Family geht direkt reiten, Michael läuft und macht Fotos.
  16. Kambaku
    Wir kommen langsam in der Zivilisation wieder an … fein gedeckter Tisch, wie werden bedient, wir lassen waschen und haben wieder saubere Sachen zum Anziehen. Meine Füße werden nach drei Tagen wieder sauber ;) .
    Wir baumeln aus, genießen und relaxen. Am Samstagnachmittag, 8.8., werden wir zum Flughafen Windhoek gebracht (ca. 390 km), Nachtflug mit Condor in der Premium Economy (das Upgrade war sehr günstig, nur 70€ p.P.), Sonntagmittag kommen wir wieder zuhause an.
    Um viele Erlebnisse und Erinnerungen reicher.

Insgesamt ca. 2000 Google-km – aber mit Umwegen, Wagentausch, Fahren an den Ruhetagen etc. wurden es dann 30 % mehr. Wir fanden es trotzdem entspannend, zum einen wegen der Ruhetage, zum anderen weil die “Game-Drive-Kilometer” in Chobe und Etosha nicht so anstrengend / langweilig sind.

 

 

Camps und Lodges
Bewertung
13.-15.7. Maramba River Lodge
13.-15.7. Maramba River Lodge

Schön gelegen am Maramba River, einem Nebenfluss des Sambesi, ca. 4 km von den Viktoriafällen entfernt.

Die Bar und das Restaurant haben einen tollen Blick auf den Maramba River. Man sieht mehrmals am Tag  Hippos, Krokodile und Elefanten. Dazu kommen Vögel, Warane und ab und zu auch Paviane.

Wir hatten zwei Twin Chalets, die einfach aber gut ausgestattet sind.
Die Anlage ist gepflegt, das Essen gut bis befriedigend, die Angestellten sehr freundlich und hilfsbereit.

Jede Menge Aktivitäten werden angeboten, man kann aber auch auf eigene Faust mit dem Taxi los.
Unsere Aktivitäten: Viktoriafälle, Gorge Swing, Livingstone, Kanutour.

=> Eine gute Ausgangsbasis für die Viktoriafälle, nicht so teuer wie die anderen Lodges oder Hotels.

****
16./17.7. Kasane Self Catering
16./17.7. Kasane Self Catering

Zwei schöne Zimmer im Garten der Eigentümer, ideal gelegen in Kasane, man kann alles zu Fuß erreichen.
Selbstverpflegung, die Zimmer sind gut ausgestattet, mit Küche. Sehr nette Gastgeber.

Ausflüge bucht man gut in der benachbarten Waterlily Lodge.

Ein Erlebnis ist die Sunset Boat Tour auf dem Chobe River.

=> Guter Start, um das Mietauto zu übernehmen.

****
17./18.7. Chobe NP, Ihaha Camp
17./18.7. Chobe NP, Ihaha Camp

Traumhaft gelegen am Ufer des Chobe-Rivers, einsam, 30 km in jede Richtung vom nächsten Ort entfernt.

Hier gibt es zehn Sites, alle sehr groß, so dass man vom Nachbarn nichts mitbekommt, aber es auch weit zum Waschhaus hat. Dafür sind Ruhe und Ausblick fantastisch :) .

Nachts hört man viele Tiere, Hyänen streiften um unser Auto.

=> Wildnis pur, hier kann man auch gut zwei Nächte verbringen.

*****
18./19.7. Camp Chobe, Site 3
18./19.7. Chobe River Camp, Site 3

Vier Campsites hat das Camp Chobe (eine Tent Lodge), jede mit eigener Küche, WC und Dusche.

Es liegt quasi gegenüber von Ihaha, auf der Namibia-Seite des Chobe River. Alles ist wunderbar gepflegt, der Camp Host feuert den Donkey (Holzofen) am Nachmittag und früh morgens an, so dass man jeweils zur Badezimmerzeit warmes Wasser hat.

In der Lodge kann man sehr gut essen, wir hatten dort Michaels Geburtstagsdinner :)

=> Gut geeignet, um nach einem langen Game Drive im Chobe Nationalpark nicht mehr so weit fahren zu müssen.

****
19./20.7. Bwabwata NP, Nambwa Camp, Site 4
19./20.7. Bwabwata NP, Nambwa Camp, Site 4

Das war früber der Top-Campground im Caprivi-Streifen … leider wurde nebenan eine Lodge gebaut, die mit Generatoren und Unfreundlichkeit die Idylle zerstört.

Am besten ist noch Site 1, da hört man die Generatoren nicht.

Tiere sind hier so nah, wie sonst nirgendwo: Elefanten besuchten uns auf der Site, Krokodile schwammen vorbei. Nachts dachten wir, dass die Hippos und Elefanten direkt neben unserem Wagen fraßen.

=> Mit etwas Abstand: wegen der tollen Natur und Tiere doch eine Reise wert.

 *

oder

*****

20.-22.7. River Dance Lodge
20.-22.7. RiverDance Lodge

Gastfreundlichkeit pur in der RiverDance Lodge.
Die vier Campsites sind super gepflegt, jede mit Rasen, Grillplatz, eigenem Küchen- und Waschhaus. Unsere Campsite hat sogar einen eigenen Steg.

In der Lodge sind auch Camp-Gäste willkommen – Softdrinks und Kaffee waren sogar gratis. Abendessen und Frühstück sind ausgesprochen lecker, viele der Zutaten werden im eigenen Garten angebaut.

Empfehlenswert die Aktivitäten: River Touren, Village Visit, Kanu, Angeln. Wir besuchten das nah gelegene Dorf und die Biro Primary School. Wunderschön die Sunrise River Tour auf dem Kavango.

=> Eine Oase, die für zwei Tage zum Entspannen einlädt :-)

*****
22.-24.7. Tambuti Lodge
22.-24.7. Tambuti Lodge

Ein ordentliches kleines Hotel, mit schönem Garten, stadtnah, 100 m vom Kavango River entfernt.

Die Zimmer sind sehr groß, das Bad ist riesig, mit Dusche und Wanne. Der Garten ist schön, mit Pool und kleiner Frühstücksterrasse mit Blick auf den Kavango.

Man ist hier aber in der Großstadt Rundu (80.000 quirlige Einwohner), nicht in der Natur. Also keine Tiere.
Wir hatten zwei Zimmer für zwei Nächte, haben den Ruhetag mit dem Besuch des Mbunza Living Museum, etwas Shopping und einem Café-Ausflug zur Kaisosi-Lodge verbracht. Und einem Bad im Kavango River, am Stadtstrand, der ca. 100m vom Hotel entfernt ist.

=> Wer einmal eine quirlige afrikanische Stadt erleben möchte, ist hier gut aufgehoben.

***
24./25.7. Roy's Restcamp
24./25.7. Roy’s Restcamp

Eine urige Lodge mit angeschlossenem Campground, sehr leckeres Abendessen-Buffet.

Lodge und Campgrounds sind mit alten Autos, Schrott und Selbstgebasteltem liebe- und fantasievoll eingerichtet. Ruhig, saubere, schöne Campsites, einfache, aber saubere Sanitäranlage, zentral für alle.

Man kann kleine Wanderungen (ca. 30-60 min) rund um den Campground machen. In der Hauptsaison gibt es auch längere geführte Wanderungen.

=> Gut für einen Zwischenstopp auf der Fahrt vom/zum Caprivi-Strip.

****
25./26.7. Onguma, Tamboti Camp - Site 2
25./26.7. Onguma, Tamboti Camp – Site 2

Der Campground liegt ideal direkt am Osteingang des Etosha Nationalparks.

Jede Campsite hat ein eigenes, fast schon luxuriöses Häuschen mit Spüle, Stromanschluss und WC/Dusche.
Am Empfangsgebäude liegen Pool, das Restaurant und ein kleiner Shop.

Sehr gepflegt, aber landschaftlich nichts besonderes. Tiere sieht man am Campground nicht.

=> Gut als Start für den Besuch des Etosha Nationalparks.

***
26./27.7. Halali Restcamp - Site 36
26./27.7. Halali Restcamp – Site 36

Großes Camp mit ca. 60 Stellplätzen, staubig, vergleichsweise eng.

Das Camp ist aber sehr  ordentlich und ausgesprochen sauber, dafür dass es so groß ist. Restaurant und Pool der Lodge darf man mitbenutzen.

Aber die Attraktion der Camps im Etosha Nationalpark sind ja die Wasserlöcher: Kino pur, rund um die Uhr. Wir sahen Nashörner, Löwen, Giraffen, Zebras und ein paar Antilopen.

=> Allein wegen des Wasserlochs muss man hier 1x übernachten.

***
27./28.7. Okaukuejo - Reste-Kochen vor dem Chalet
27./28.7. Okaukuejo – Reste-Kochen vor dem Chalet

Okaukuejo fanden wir viel besser als der Ruf, den wir im Internet gesehen hatten. Schöne und gepflegte Infrastruktur, ganz gutes Essen im Restaurant, schöner Pool … und vor allem das Wasserloch, 30 m von unserem Chalet entfernt.

Wir hatten 2 Waterhole Chalets, die frisch renoviert waren. Nicht besonders groß, aber sauber und praktisch eingerichtet. Der Pool ist schön, das Frühstück im Restaurant sehr gut.

Nachmittags und abends verbringen wir viel Zeit am Wasserloch. Elefanten, Nashörner, Giraffen waren abends und nachts da, ansonsten viele Antilopen, Schakale und kleinere Tiere. Nachts brüllte ein Löwe.

=> Das Wasserloch in Okaukuejo ist ein “Muss” :-)

****
28.-30.7. Dolomite Lodge - Chalet 20
28.-30.7. Dolomite Lodge – Chalet 20

Ein ganzer Tag Entspannung … wir haben die Zeit hier genossen :)

Der Blick von den Dolomite-Hügeln in die Ebene ist Kino pur. Elefanten, Paviane, Giraffen, Zebra, Antilopen … den ganzen Tag ziehen Tiere zum Wasserloch.

Dazu kommt der gute Service, die freundlichen Mitarbeiter. Wir hatten uns zwei Deluxe-Chalets gegönnt – noch ein bisschen mehr Platz, zusätzlich zum Balkon eine großzügige Terrasse mit kleinem Planschpool zum Abkühlen … nobel geht die Welt zugrunde.

=> Recht teuer, aber wer es sich einmal so richtig gut gehen lassen möchte …

*****
30.7.-1.8. Hoada Camp
30.7.-1.8. Hoada Camp

Hoada :)
Zurecht einer der schönsten Campgrounds in Namibia. Wunderschön gelegen zwischen den Felsenhügeln, sehr viel Platz, nette Camp Hosts. Insgesamt nur 8 Sites.

Jede Site liegt an einem eigenen Hügel, in den fantasievoll die Küchen-/Feuerecke mit Donkey, eine Freiluftdusche und ganz versteckt ein WC mit Wasserspülung gebaut sind.
Auf dem größten Hügel (siehe Bild) liegen der Pool und die Bar.

Man kann Klettern, Mountain Bikes leihen, die nahegelegene Schule besichtigen und eine abenteuerliche Fahrt zu einem Himba-Dorf machen.

=> Tolle Lage, wunderschöne Landschaft. Ganz großes Kino.

*****
1.-3.8. Ugab Terraces Camp
1.-3.8. Ugab Terraces Camp

Der an die Lodge angeschlossene Campground (3 Sites, jede mit Waschbecken, Feuerstelle und eigener Dusche und WC) liegt etwas abseits. Zur Lodge klettert man einen steilen Pfad empor, dort gibt es Snacks (mittelmäßig), Activities und einen tollen Pool.

Erholsam, ruhig – dafür ist aber auch nichts los. Keine Tiere. Der Blick auf die Monument-Valley-artigen Tafelberge ist nett, aber man gewöhnt sich schnell dran.

=> Für eine Übernachtung sehr gut.

***
3.-8.8. Kambaku
3.-8.8. Kambaku Lodge

Fünf Tage spannen wir hier aus und kommen wieder in der Zivilisation an.

Ein kleine, familiär geführte Lodge, auf 80 Hektar. Reiten und Jagen sind hier die Hauptaktivitäten (man begegnet sich aber nicht, die Jäger sind getrennt in einem anderen Camp untergebracht). Dazu kann man Wandern, Bogenschießen, Fahrradfahren. Tiere gibt es auch, aber die sind sehr gut verteilt und selten zu sehen.

Besonders hervorzuheben: das exzellente Essen, die Köche hier werden regelmäßig von Sterneköchen weitergebildet.

=> Ein Urlaub im Urlaub, besonders für Reiter, aber auch für Nichtreiter.

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Ein bisschen Statistik
2x iPhone Totalverlust :(
12x Camping
14x Lodge
111 (gefühlte) Stunden Game Drive
291 Liter getankt
2.665 km gefahren
4.128 Fotos
7.777 Tiere (geschätzt :-) )
11.035 Flugmeilen