Alle Beiträge von Michael

Vechte 2007 – die Route

2.-7.4.: Radtour von Nordhorn bis Ommen.
2.-7.4.: Radtour von Nordhorn bis Ommen. (Karte ©kunstwegen)

Insgesamt sind wir 133 km mit dem Rad gefahren (Luis 144 km – er war einfach mehr unterwegs ;-), das war gut zu schaffen. Das Wetter war (bis auf die 2. Etappe) super – Sonne, wenig Wind, kaum Pollen.
Die Unterkünfte haben wir zum Teil von Aachen aus vorgebucht, oder jeweils am Abend vorher per Telefon.

  • 2.4.: Anreise von Aachen nach Nordhorn.  1. Etappe: Neuenhaus, 12 km
  • 3.4.: 2. Etappe: Emlichheim, 32 km
  • 4.4.: 3. Etappe: Hardenberg, 32 km
  • 5.4.: 4. Etappe: Ommen, 25 km
  • 6.4.: 5. Etappe: Zug, Raum Bus bis Neuenhaus, 22 km (plus ca. 75 km Zug und Bus)
  • 7.4.: Mit dem Rad zurück bis Frenswegen, 12 km;  Rückfahrt nach Aachen
 

 
 

Fuerteventura 2005

Cofete im Südwesten, vom Wind umtost.
Cofete im Südwesten, vom Wind umtost.

Nach langem wieder ein Urlaub mit allen sechs, in den Herbstferien (1.-15.10.)

Diesmal ging’s in den Sotavento Beach Club auf Fuerteventura, wieder mit TUI und dem Baadingoo-Club.

Im Oktober erschienen und einzig die Kanaren sonnen- und badesicher genug, und wieder war es nicht einfach, einen Club zu finden, der kein „Klotz“ ist, Kinderbetreuung ab 3 Jahre bietet, strandnah ist und nicht ein Vermögen kostet.

Diesmal hatten wir nicht so viel Kultur wie auf Kreta, aber jede Menge Landschaft, Baden und für die Kinder Animation bis zum Abwinken. (Die Großen sahen wir einmal am Tag ;-)

 
Animation im Hotel Baden im  Süden
auf der Jandia-Halbinsel
Unser Jeep für Ausflüge
auch abseits der Straßen
 

Wir Eltern haben fast jeden zweiten Tag einen Ausflug gemacht:
In den Norden, nach Corralejo und El Cotillo.
In den Süden, auf die Halbinsel Jandia.
In den Westen, nach Ajuy und La Pared.
Und in die Umgebung zu den Städtchen Tarajalejo und Gran Tarajal.

Der Rückflug war nicht ganz optimal: LTU hatte ein uraltes Flugzeug und die Ankunft in Frankfurt war spätabends, so dass wir statt des Zugs einen Mietwagen nehmen mussten.
Alles in allem: wir hatten viel Spaß, schönes Wetter, das Hotel war okay, und die Großen fanden Club-Urlaub “cool”.

 

Fuerteventura 2005 – der Westen

Ausflüge an die Westküste: schöne Strände in Ajuy und La Pared.
Ausflüge an die Westküste: schöne Strände in Ajuy und La Pared.

Den Westteil von Fuerteventura fanden wir mit Abstand am schönsten: wilde Landschaft, Wind, Brandung, Felsküste mit Buchten (nicht nur so’n langweiliger Strand ;-) … und deshalb auch einsam, fast keine Hotels.

Wir sind fast täglich an einen dieser schönen Orte gefahren.

Zabriskie-Point? Nein, Fuerteventura!
Zabriskie-Point? Nein, Fuerteventura!
 
 

Fuerteventura 2005 – der Norden

 
Ausflüge in den Norden: die Wüsten und die (wilde) Westküste.
Ausflüge in den Norden: die Wüsten und die (wilde) Westküste.

Freitags gibt’s im Baadingo-Klub “elternfrei” :-)
Die Kleinen werden von 8-18 Uhr betreut, die Großen sind sowieso ganztags verschwunden – wir freuten uns auf einen ausgedehnten Ausflug in den Norden der Insel:

  • Von Costa Calma nach Norden, über Tarajalejo, Tuineje, Antigua, La Oliva bis Corralejo. Östlich davon sind die großen Sanddünen El Jable.
  • Dann ein Tipp aus dem Reise-Knowhow-Führer: von Corralejo aus nach Westen über eine Schotterpiste, direkt am Meer entlang. Wunderschön, durch Lavafelder, an kleinen Strandbuchten vorbei, ab und zu einsame (und arme) Häuser.
  • Mittagspause im malerischen El Cotillo, ein wirklich netter Fischerort. (In ein paar Jahren wird der aber auch touristisch erschlossen sein – die Straßen für die Hotelanlagen sind schon gebaut.)
  • Dann der Rückweg über La Oliva, Betancuria, Pajara und La Pared, wieder nach Costa Calma.
    (Achtung: im Marco-Polo-Führer wird als Insider-Tip ein Abstecher ins “malerische Mühlendorf” Puertito de los Molinos angepriesen, ein “wahres Idyll” usw. Bloss nicht – eine Ansammlung von Baracken, keine der erwähnten Gaststätten ist geöffnet, ein Dieselgenerator dröhnt ultralaut vor sich hin … schnell wieder weg.)

Es war ein wunderbarer Tagesausflug – durch schöne Landschaften. Gut gefielen uns: die Dünen, die Nordküste, El Cotillo, die Strecke von Las Olivas über Betancuria nach La Pared.

 

 

Fuerteventura 2005 – der Süden

Ausflug an die Südküste: 30 km Schotterpiste bis Punta de Jandia.
Ausflug an die Südküste: 30 km Schotterpiste bis Punta de Jandia.

Eine schöne Halbtages-Tour (von Costa Calma aus) geht bis zum Südende von Fuerteventura: bis Jandia über die gut ausgebaute Küstenstraße (vorbei an einigen hässlichen “Klötzen” – gut, dass wir dort nicht untergekommen waren), die letzten 30km dann über eine Schotterpiste, durch immer wüstenartigere Landschaft. Bald ist es so trocken und windig, dass kein Halm mehr wächst.

Am Südende ist der Leuchtturm Punta de Jandia, mit der winzigen Ortschaft Puertito de la Cruz – einige barackenartige Häuser, zwei Cafes, und jede Menge Wohnwagen der “alternativen” Sorte.

Wir haben eine schönen Badenachmittag verbracht, ohne Trubel, mit viel Spaß.

 

 

Fuerteventura 2005 – Sotavento Beach Club

Der Sotavento Beach Club liegt in Costa Calma, einem zwar neuen, aber nicht rummeligen Ferienort im Süden von Fuerteventura. Die Zimmer, die Animation (TUI-Baadingo-Club) und die Lage direkt am Meer waren super, der Service ganz okay, das Essen war schlecht (siehe auch unsere Bewertung bei Holidaycheck.de).

Insgesamt kann man aber nicht meckern: wir alle haben uns wohl gefühlt, die Kinder haben einen Riesenspaß gehabt, insbesondere die Großen – aber das lag sicher auch daran, dass wegen der Herbstferien viele Gleichaltrige da waren.

 
Springen und Toben in den Pools Ein paar Einblicke in das Leben der „Djangos“ (so heißt die Gruppe der 13-16-Jährigen bei der Animation) und „Djangas“ (so haben wir Eltern die Mädchen in der Gruppe genannt :-) Die „Kleinen“ führen Tabaluga auf.
 

Fuerteventura 2005 – Impressionen

 
Fuerteventura: Dünen von Corralejo
Dünen von Corralejo
 

Lissabon 2015 – Das Meer

Wellen, Stimmungen, Verfremdung …
26.9. Praia das Maças
26.9. Praia das Maças – mit Big Stopper (10 Blenden), 480 sec, f13 und ISO 160.

Wenn man die Kontrastunterschiede von Land, Wasser und Himmel mit Hilfe von Grauverlaufsfiltern gebändigt hat und die ersten gut (oder sogar perfekt) belichteten Fotos im Kasten sind …
… dann kann man noch eine Schwierigkeitsstufe oben drauf legen und mit Graufiltern längere Belichtungszeiten versuchen ;-)

Okay – wirklich komplex ist es nicht, aber Konzentration und Übung sind recht hilfreich:

  • Ausgangspunkt ist die korrekte Belichtung mit Grauverlaufs-, aber ohne Graufilter.
  • Die folgende Schritte werden so miteinander kombiniert, bis die gewünschte Belichtungszeit erreicht ist. Dabei verdoppelt sich mit jeder Blende, um die man die Lichtmenge reduziert, die Belichtungszeit.
    • ISO sollte für Langzeitbelichtungen um die 100 sein. Bzw. beim „Base-ISO“, z.B. 200 bei der X-T2.
    • Der Großteil wird in einem Schritt durch einen Graufilter erreicht. Der 3-Stop-Filter sorgt für 8-fache Belichtungszeit, der 6-Stop-Filter für 64-fach, der Big Stopper (10x) für 1.000-fache und der Super-Stopper (15x) für 32.000-fache Belichtungszeit.
    • Schließlich noch mit Blende (und ggfs. ISO) in Drittelschritten den noch fehlenden (oder zu verringernden) Schritt zur gewünschten Belichtungszeit einstellen. Wobei es aber nicht so drauf ankommt, ob man nun 180 oder 210 sec belichtet.
  • Manche schaffen es im Kopf, ich zähle in einfachen Fällen die „Klicks“ der Drehräder und verdoppele/halbiere jeweils im Kopf die Belichtungszeit.
  • Bei sehr langen Belichtungszeiten nutze ich PhotoBuddy auf dem iPhone, denn ein Fehler passiert schnell, vor allem im Dunklen. Und es ist doch ärgerlich, wenn man nach 6 min feststellt, dass man um einen Faktor 2 oder 4 falsch belichtet hat.

Mittlerweile hänge ich immer noch ein paar Langzeitbelichtungen dran, sobald ich die ersten vernünftigen Fotos im Kasten habe. Meist denke ich sogar daran, den Ausschnitt nicht zu verändern ;-)

 
„Nebel“ – brechende Wellen

  • 1/10 sec lässt Wellendetails noch erkennen, erzeugt aber durch leichtes „Verwischen“ einen dynamischen Bewegungseffekt.
  • 25-30 sec lassen alle Details verschwinden, der (zum Teil meterhohe) Brandungsschaum wirkt wie Nebel.
  • Die Entfernung darf nicht zu groß sein, <5-20 m.
„Marmor“ – rollende Wellen

  • 1/100-1/200 sec zeigt ohne Wischeffekte scharfe Wellenkonturen. Wirkt gut bei >50-100 m Entfernung.
  • 3 min (200 sec) Belichtung erzeugt einen Marmoreffekt. Sichtbar werden weiße Bänder bzw. Flächen – das sind die Bereiche, wo die Wellen bevorzugt brechen.
„Fels“ – das Wasser verfestigt sich

  • 1/3 sec erzeugt auch bei großen Entfernungen noch den Bewegungseffekt.
  • 6 min (380 sec) lassen den Marmoreffekt verschwinden, das Wasser sieht wie glatt geschliffener Fels aus und spiegelt auch bei Bewölkung das Rot des Sonnenlichts.
 
Wasserspritzer einfangen …

Tja … Gefühl, Glückssache, Geduld, Können … viele Male probiere ich es … wenige Male gelingt es. Hier ist noch klares Verbesserungspotential ;-).

Bei kurzen Belichtungszeiten hilft die Serienbildaufnahme (obwohl ich das nicht mag – man muss anschließend Unmengen von Bildern sortieren). Wenn die Belichtungszeiten länger als ca. 1/10 sec sind, dann ist der Serienbildmodus zu langsam und es hilft nur Erfahrung, Glück und Vorausschau.

Das Problem ist, zum einen zwei oder mehr Ereignisse (Spritzer, ablaufendes Wasser, Welle bricht o.ä.) abzupassen und zum anderen die Belichtung blitzschnell (oder vorausschauend) den zum Teil abrupt wechselnden Lichtbedingungen anzupassen. Dabei hilft es, in RAW zu fotografieren, weil man dort einige Blenden Reserve für Fehlbelichtungen hat.

 
Hier soll gleichzeitig ein leichter Wischeffekt sein (darum 1/3 sec), ablaufendes Wasser und ein möglichst großer Wasserspritzer.
Insgesamt habe ich fast eine Stunde gebastelt.
Auch hier: Wischeffekt (1/10 sec), ablaufendes Wasser, damit der Sand schön spiegelt, und eine Welle, die im richtigen Moment spritzt.
Dazu f/10, damit auch die Kormorane noch scharf sind. Klappte gut :-)
Das hingegen ist recht einfach:
Bei 600 mm Brennweite wähle ich 1/1600 sec, dadurch geht Serienaufnahme.
Auf einem der vielen Bilder brechen sich beide Wellen gleichzeitig und „es spritzt“.
Sehr schön die Verdichtung durch die 600 mm. 
Auch hier 600 mm Brennweite.
Ich passte eine Wellenphase ab, bei der im Vordergrund die Brandung relativ ruhig ist, die nächste Wellenserie sich hinten an den Felsen aber schon bricht.
 
 

Lissabon 2015

20.-27.9.2015: Fotoworkshop Lissabon
20.-27.9.2015: Locations des Fotoworkshops Lissabon
20.-27.9.2015: Locations des Fotoworkshops Lissabon (© Google 2015)
25.9. Restaurant Oceano :-)
Unsere Tutoren André und Serdar

Lissabon lernte ich zum ersten Mal kennen auf der Fußballreise Anfang 2014 mit den beiden Großen. Die Stadt am Tejo gefiel uns ausnehmend gut und ein kleiner Ausflug an die Küste nach Estoril machte Appetit auf Meer.

Als PhotoTours4U den 1-wöchigen Workshop Seascape Lissabon vorstellte, habe ich sofort gebucht :-)

Im September ist es im Süden Portugals auch in den Nächten noch warm, so dass wir keine „Lofoten-Bedingungen“ zu befürchten hatten. Alle Locations sind am Meer, einzig ein halber Tag in Sintra findet im Landesinneren statt.

Die Küste ist vielfältig:

– Von Steilküste über Sandstrand bis Sinterformationen.
– Von sanften Wellen bis hin zu tosender Brandung.
– In den Flussmündungen findet man Wattenmeer.

Fazit: Ein wunderbares Motiv wird in unterschiedlichsten Ausprägungen erlebt und erarbeitet. Wieder habe ich viel gelernt.

 

 

 

D a s  Thema dieses Workshops war: Meer, Meer, Meer …

 
 

Lissabon 2015 – Land und Leute


Unsere Gruppe …

20.9. Farol Cabo Raso (Stefan, Andre, Serdar, Heike, Markus, Rolf)

… besteht diesmal aus 8 Teilnehmern aus ganz Deutschland, plus die beiden Betreuer. So brauchen wir zwei Autos, haben dadurch in den beiden VW-Bussen aber auch sehr viel Platz.

Wir verstehen uns gut, lernen einiges voneinander – nur die abendlichen (nächtlichen ;-) Foto-Sessions sind diesmal zu kurz gekommen. Das Problem ist, dass die Hotelbar um Mitternacht schließt.

Eine Besonderheit zeichnet diese Gruppe aber aus: Wir stellen uns an den Locations immer besonders phantasievoll-malerisch auf. Manchmal auch etwas abenteuerlich ;-)

 

 
Unser Hotel

20.-27.9. Hotel Sintra Pestana Golf

Das Pestana Sintra Golf Resort liegt ca. 30 km vom Flughafen entfernt. Bis Lissabon oder zum Atlantik sind es ebenfalls 30 km, bis Sintra oder Cascais ca. 10 km.

Die Lage ist also unschlagbar, vor allem wegen der direkten Autobahnanbindung. Da wir jeden Tag unterwegs sind, ist das ein großer Vorteil.

Ebenso zufrieden sind wir mit den großen und sauberen Zimmern und dem Pool. Weniger gut ist das Essen – das Frühstück ist „pappig“ und nicht frisch, die Snacks sind Fast-Food-artig. Verglichen mit den tollen (und günstigen!) Restaurants, die wir unterwegs besuchten, ist das Essen schlicht und einfach schlecht.

Insgesamt also eine Güterabwägung zwischen Komfort und Lage einerseits und Verpflegung andererseits. Da man praktisch überall superlecker essen kann … sind Komfort und Lage dann doch vorzuziehen.

 
Erlebnisse

Typische Kamerapositionen waren am Wasser, im Wasser, über dem Wasser, am Hang, auf der Klippe … ;-)

Ungewohnt sind die frühen Schließungszeiten der Restaurants. Anders als in Lissabon, dort geht es ja erst um Mitternacht richtig los, wird es auf dem Land (also überall außerhalb von Lissabon) ab 20:00 Uhr schwierig, noch ein offenes Restaurant zu finden. Wie sagte der Wirt in Azenhas do Mar: „Hey – we have winter!“.