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Vechte 2007 – die Vechte

Die Vechte entspringt in Darfeld, fließt via Nordhorn, Emlichheim, Ommen bis Zwolle, wo sie in das “Zwarte Water” mündet, dann in die Ijssel und ins Ijsselmeer.

Auf deutscher Seite ist die Vechte 113 km lang, auf niederlƤndischer ca. 60 km.
Das ist wesentlich kürzer als früher, denn seit dem Mittelalter wurde die Vechte immer mehr begradigt und eingedeicht, um einerseits schiffbar zu werden, und anderseits die fast jährlichen Überschwemmungen zu beherrschen.
Außerdem wurde nach und nach die gesamte Moor- und Sumpflandschaft in der Gegend entwässert.

Nur noch an manchen Stellen kann man sehen, wie es hier früher aussah. Einige alte Vechte-Arme sind übrig geblieben. An einigen Stellen wurde der Flusslauf aber renaturiert.

Die schƶnsten Abschnitte der Vechte sind ab Laar flussabwƤrts – zwischen Nordhorn und Emlichheim ist die Vechte im Wesentlichen ein Kanal. Für die Schiffahrt kann die Vechte nicht mehr benutzt werden – alle Einrichtungen sind heute für Hochwasser- und Naturschutz ausgelegt.

 

 

Vechte 2007 – Kunstwegen

Kunstwegen = Vechtdalroute

Vor langer Zeit in einer Zeitschrift gefunden: die RadtourĀ Kunstwegen.

– An der Vechte entlang, also flach ;-)
– Von Nordhorn bis Zwolle.
– Etwa alle 20 km ist eine Ortschaft, so dass auch für unsere Kids die Etappen nicht zu lang werden.
– Entlang der Strecke jede MengeĀ Kunstwerke im Freien.

 

Insgesamt war die Tour sehr schön, und auch in etwa so, wie es in den Prospekten und Broschüren beschrieben war.

Die deutsche Seite (von Nordhorn bis Emlichheim) ist mit Kunstwerken “gespickt”, allerdings recht lƤndlich-einsam, mit wenigen (oder tagsüber geschlossenen) GasthƤusern.
Die niederländische Seite ist dichter besiedelt, mit nur wenigen Kunstwerken, aber dafür geht die Strecke fast immer am Wasser entlang (Vechte, Kanäle). Auch Gasthäuser sind problemlos zu finden.

Jederzeit problemlos kann man – samt FahrrƤdern – die Strecke abkürzen: per Zug (Niederlande, ganzjƤhrig) oder per Bus (FietsenbusĀ in Deutschland, erst ab Ostern). Dadurch ist eine “One-Way-Fahrradtour” mƶglich.

Hier die obligatorischen Dokumentaraufnahmen, keine besonders große Kunstausbeute – aber wir waren ja auch mit Kindern unterwegs ;-)

 

 

Vechte 2007 – die KanƤle

2007-04_vechte_282Rund um die Vechte wurden im 18. und 19. Jahrhundert jede Menge KanƤle gebaut.

Auf niederlƤndischer Seite sind die noch heute in Betrieb – im wesentlichen für Freizeit-Skipper, aber gelegentlich auch FrachtkƤhne. Am beeindruckendsten ist dieĀ Fluss-Kanal-Kreuzung: bei De Haandrik kreuzen sich der Coevorden-Vecht-Kanal, der Almelo-De Haandrik-Kanal und die Vechte! Das ganze ist abgesichert durch zwei Schleusen, und funktioniert anscheinend auch bei Hochwasser der Vechte.

Die KanƤle auf der deutschen Seite sind seit den 60er-Jahren nicht mehr in Betrieb. Heute sind sie Erholungsziel und dienen der EntwƤsserung. (SieheĀ “Vechte”Ā – früher war hier überall unwegsames Moor und Sumpf.)
Wir sind denĀ Coevorden-Piccardie-KanalĀ entlang gefahren – sehr nett mit “antiken” Schleusen, Drehbrücken und Ziehbrücken.

 

 

Vechte 2007 – die Route

2.-7.4.: Radtour von Nordhorn bis Ommen.
2.-7.4.: Radtour von Nordhorn bis Ommen. (Karte ©kunstwegen)

Insgesamt sind wir 133 km mit dem Rad gefahren (Luis 144 km – er war einfach mehr unterwegs ;-), das war gut zu schaffen. Das Wetter war (bis auf die 2. Etappe) super – Sonne, wenig Wind, kaum Pollen.
Die Unterkünfte haben wir zum Teil von Aachen aus vorgebucht, oder jeweils am Abend vorher per Telefon.

  • 2.4.:Ā Anreise von Aachen nach Nordhorn. Ā 1. Etappe: Neuenhaus, 12 km
  • 3.4.:Ā 2. Etappe:Ā Emlichheim,Ā 32Ā km
  • 4.4.:Ā 3. Etappe: Hardenberg, 32 km
  • 5.4.:Ā 4. Etappe: Ommen, 25 km
  • 6.4.: 5. Etappe: Zug, Raum Bus bis Neuenhaus, 22 km (plus ca. 75 km Zug und Bus)
  • 7.4.:Ā MitĀ demĀ RadĀ zurück bis Frenswegen, 12 km; Ā Rückfahrt nach Aachen
 

 
 

Fuerteventura 2005

Cofete im Südwesten, vom Wind umtost.
Cofete im Südwesten, vom Wind umtost.

Nach langem wieder ein Urlaub mit allen sechs, in den Herbstferien (1.-15.10.)

Diesmal ging’s in denĀ Sotavento Beach ClubĀ auf Fuerteventura, wieder mit TUI und dem Baadingoo-Club.

Im Oktober erschienen und einzig die Kanaren sonnen- und badesicher genug, und wieder war es nicht einfach, einen Club zu finden, der kein ā€žKlotzā€œ ist, Kinderbetreuung ab 3 Jahre bietet, strandnah ist und nicht ein Vermƶgen kostet.

Diesmal hatten wir nicht so viel Kultur wie auf Kreta, aber jede Menge Landschaft, Baden und für die Kinder Animation bis zum Abwinken. (Die Großen sahen wir einmal am Tag ;-)

 
Animation im Hotel Baden im  Süden
auf der Jandia-Halbinsel
Unser Jeep für Ausflüge
auch abseits der Straßen
 

Wir Eltern haben fast jeden zweiten Tag einen Ausflug gemacht:
In denĀ Norden, nach Corralejo und El Cotillo.
In den Süden, auf die Halbinsel Jandia.
In denĀ Westen, nach Ajuy und La Pared.
Und in die Umgebung zu den StƤdtchen Tarajalejo und Gran Tarajal.

Der Rückflug war nicht ganz optimal: LTU hatte ein uraltes Flugzeug und die Ankunft in Frankfurt war spätabends, so dass wir statt des Zugs einen Mietwagen nehmen mussten.
Alles in allem: wir hatten viel Spaß, schƶnes Wetter, das Hotel war okay, und die Großen fanden Club-Urlaub “cool”.

 

Fuerteventura 2005 – der Westen

Ausflüge an die Westküste: schöne Strände in Ajuy und La Pared.
Ausflüge an die Westküste: schöne Strände in Ajuy und La Pared.

Den Westteil von Fuerteventura fanden wir mit Abstand am schƶnsten: wilde Landschaft, Wind, Brandung, Felsküste mit Buchten (nicht nur so’n langweiliger Strand ;-) … und deshalb auch einsam, fast keine Hotels.

Wir sind fast tƤglich an einen dieser schƶnen Orte gefahren.

Zabriskie-Point? Nein, Fuerteventura!
Zabriskie-Point? Nein, Fuerteventura!
 
 

Fuerteventura 2005 – der Norden

 
Ausflüge in den Norden: die Wüsten und die (wilde) Westküste.
Ausflüge in den Norden: die Wüsten und die (wilde) Westküste.

Freitags gibt’s im Baadingo-Klub “elternfrei” :-)
Die Kleinen werden von 8-18 Uhr betreut, die Großen sind sowieso ganztags verschwunden – wir freuten uns auf einen ausgedehnten Ausflug in den Norden der Insel:

  • Von Costa Calma nach Norden, über Tarajalejo, Tuineje, Antigua, La Oliva bis Corralejo. Ɩstlich davon sind die großen Sanddünen El Jable.
  • Dann ein Tipp aus dem Reise-Knowhow-Führer: von Corralejo aus nach Westen über eine Schotterpiste, direkt am Meer entlang. Wunderschƶn, durch Lavafelder, an kleinen Strandbuchten vorbei, ab und zu einsame (und arme) HƤuser.
  • Mittagspause im malerischen El Cotillo, ein wirklich netter Fischerort. (In ein paar Jahren wird der aber auch touristisch erschlossen sein – die Straßen für die Hotelanlagen sind schon gebaut.)
  • Dann der Rückweg über La Oliva, Betancuria, Pajara und La Pared, wieder nach Costa Calma.
    (Achtung: im Marco-Polo-Führer wird als Insider-Tip ein Abstecher ins “malerische Mühlendorf” Puertito de los Molinos angepriesen, ein “wahres Idyll” usw. Bloss nicht – eine Ansammlung von Baracken, keine der erwƤhnten GaststƤtten ist geƶffnet, ein Dieselgenerator drƶhnt ultralaut vor sich hin … schnell wieder weg.)

Es war ein wunderbarer Tagesausflug – durch schƶne Landschaften. Gut gefielen uns: die Dünen, die Nordküste, El Cotillo, die Strecke von Las Olivas über Betancuria nach La Pared.

 

 

Fuerteventura 2005 – der Süden

Ausflug an die Südküste: 30 km Schotterpiste bis Punta de Jandia.
Ausflug an die Südküste: 30 km Schotterpiste bis Punta de Jandia.

Eine schƶne Halbtages-Tour (von Costa Calma aus) geht bis zum Südende von Fuerteventura: bis Jandia über die gut ausgebaute Küstenstraße (vorbei an einigen hƤsslichen “Klƶtzen” – gut, dass wir dort nicht untergekommen waren), die letzten 30km dann über eine Schotterpiste, durch immer wüstenartigere Landschaft. Bald ist es so trocken und windig, dass kein Halm mehr wƤchst.

Am Südende ist der Leuchtturm Punta de Jandia, mit der winzigen Ortschaft Puertito de la Cruz – einige barackenartige HƤuser, zwei Cafes, und jede Menge Wohnwagen der “alternativen” Sorte.

Wir haben eine schönen Badenachmittag verbracht, ohne Trubel, mit viel Spaß.

 

 

Fuerteventura 2005 – Sotavento Beach Club

Der Sotavento Beach Club liegt in Costa Calma, einem zwar neuen, aber nicht rummeligen Ferienort im Süden von Fuerteventura. Die Zimmer, die Animation (TUI-Baadingo-Club) und die Lage direkt am Meer waren super, der Service ganz okay, das Essen war schlecht (siehe auch unsere Bewertung bei Holidaycheck.de).

Insgesamt kann man aber nicht meckern: wir alle haben uns wohl gefühlt, die Kinder haben einen Riesenspaß gehabt, insbesondere die Großen – aber das lag sicher auch daran, dass wegen der Herbstferien viele Gleichaltrige da waren.

 
Springen undĀ Toben in den Pools Ein paar Einblicke in das Leben der ā€žDjangosā€œ (so heißt die Gruppe der 13-16-JƤhrigen bei der Animation) und ā€žDjangasā€œ (so haben wir Eltern die MƤdchen in der Gruppe genannt :-) Die ā€žKleinenā€œ führen Tabaluga auf.
 

Fuerteventura 2005 – Impressionen

 
Fuerteventura: Dünen von Corralejo
Dünen von Corralejo