DieĀ Navajo ReservationĀ ist riesig, grƶĆer als das Bundesland Bayern. Sofort fƤllt ins Auge, dass die StƤdte, HƤuser, Autos usw. Ƥrmlicher, einfacher und “nicht so in Ordnung” sind wie auĆerhalb des Reservats. Direkt auffallend aber, wie modern und aufwƤndig die Schulen und KrankenhƤuser sind; hier wird viel Geld investiert.
Die Meschen sind auĆerordentlich freundlich. Und anscheinend haben sie andere PrioritƤten als wir: Kinder (Bildung!), Tiere (Pferde!) und Familie sind ihnen wichtiger als Sachbesitz. Statt einer neuen Windschutzscheibe hat unser Fahrer lieber ein Pony für seine Tochter gekauft – aber auch kein Fensterglas für das Haus, dort müssen Zeitungen reichen.
Die Landschaft ist wesentlich vielfƤltiger als wir dachten. Natürlich ist es sehr trocken und heiĆ, aber es gibt auch Seen, Gebirge, WƤlder.
Geldschneiderei? Das haben wir nicht so empfunden. Natürlich ist der Eintritt ins Monument Valley “teurer” geworden, und der Eintritt in den Antelope Canyon ist mit 21$ auch teuer. Aber ehrlich – was ist wohl mehr Geldschneiderei – diese Eintrittspreise oder die Flugpreise nach USA oder das 5-Sterne-Hotel in Las Vegas?
Und wenn man dann noch bedenkt, dass den Indianern alles geklaut worden ist …
Wir stehen zwar früh auf, aber der Pool und vor allem der erste Einkauf seit Alamosa lassen uns erst um 12:00 Uhr losfahren. Die Fahrt ist nur kurz, schnell eine schƶne Site im Juniper Campground sichern … aber dies scheint ein “closed”-Urlaub zu sein: “closed for renovation”.
Bandelier ist trotzdem ein toller Park: die Ruinen sind die jüngsten Anasazi-Ruinen, sie waren bis ca. 1550 besiedelt und damit 300 Jahre länger als die anderen Ruinen wie Chaco, Mesa Verde etc.
Die Ruinen sind zum groĆen Teil gut erhalten, manche restauriert und in viele kann man rein klettern – besonders für Kinder interessant, aber nicht nur.
Das Visitor Center ist nur klein, im Wesentlichen gibt es Bücher. Und ein kleines Junior Ranger Booklet ;-)
Der Ruins Trail führt zu den Felsenwohnungen. Die Kids besuchen alle, in die man klettern kann!
Am schƶnsten fanden wir aber die Wanderung zum Alcove House, ca. 1Ā Stunde muss man einkalkulieren. Ćber Holzleitern geht es 40Ā m in die Hƶhe zu einer groĆen Wohnhƶhle mit einigen Mauerresten und einer restaurierten Kiva.
Am Vorabend waren wir noch von 1900 auf 2700 m Höhe gefahren, mitten in der Wildnis übernachten wir im National Forest: einsam, viel Wald, Lagerfeuer.
29.7. … Luis wacht schon um 7 Uhr ganz aufgeregt auf: GeburtstagsstƤndchen, -torte, -frühstück Ā :-).
Mittagpause in der Spanish Queen Picknick Area. Seit Bandelier suchen wir eine Dump Station … die National Forest Ranger Station verweist uns nach Albuquerque … “only 60Ā mls ” … wir entschlieĆen uns, dass Spülwasser in die Büsche zu leeren :-(
Campgrounds gibt’s leider auch nicht so viele, wir kƶnnen entweder zurück zum Redondo Campground (25 mls wieder zurück, also 50Ā mls Umweg) oder eine kleine StichstraĆe (#290, 7Ā mls) zum “lovely”Ā Paliza Campground. Die Wahl fƤllt auf die kürzere Strecke. Aber dann wird die StraĆe immer enger, die Gegend immer einsamer und Ƥrmlicher, nach 6Ā mls dann nur noch eine matschige und noch engere Lehmpiste … wenn ich hƤtte wenden kƶnnen, hƤtte ich gewendet. Leichte Panik ;-( und leider auch einen “Papa-Anfall” :-(
Aber alles wird gut: ein sauberer und groĆzügiger Campground, wir finden eine schƶne Site, einen Bach zum Stromern mit Krƶten und Forellen
24.-27.7.: Wir “zockeln” 267 mls von den Great Sand Dunes nach Santa Fe
Ein Wort zum Wetter: ab ca. Mitte Juli ist in den Four Corners, besonders in den südlichen Teilen, Monsoon-Zeit.Ā Das bedeutet – es gibt nahezu tƤglich krƤftige, aber ƶrtlich begrenzte Gewitter. Aber nur zweimal hat es uns voll erwischt – in Denver und in den Great Sand Dunes wurden wir klatschnass.
Aber das gute: die Gewitter sorgen für Abkühlung, sie sind meist nur von kurzer Dauer, die Luft ist so trocken, dass es trotz Regen nicht schwül ist (oft verdunstet der Regen bereits in der Luft) … und man hat malerische bis atemberaubende Lichtstimmungen. Problematisch sind allerdings Ćberschwemmungen, die immer wieder ƶrtlich begrenzt passieren; so kurz vor unserer Ankunft im Canyon de Chelly, der mehrere Tage wegen Ćberflutung des Canyonausgangs nicht zugƤnglich war.
Fazit:
Einsamkeit, Berge, Seen, rote Felsen … in keinem Reiseführer stand, wie schƶn es hier ist.
Ćberall trafen wir nette Leute – Einheimische, Ausflügler … keinen Touristen aus Ćbersee.
Der Hit für die Kids: Baden, Baden, Baden …
… und für uns Eltern: Entspannen, Wandern, Baden.
Frühes Aufstehen, leckeres – weil selbst gemachtes – Frühstück, die Kids gehen noch einmal in den See schwimmen, dann geht’s auf die lƤngste Etappe des Urlaubs, 234 mls. Zwischenstopp in Walsenburg – versprochen war der Besuch des Abenteuer-Schwimmbads, wieĀ 2008; aber – leider – closed Mon-Wed :-(
Wir hatten die gleiche Site wie 2008 reserviert (#70), sie gefiel uns noch genauso gut. Diesmal wurde das mitgebrachte Zelt aufgebaut, die beiden Kids waren hellauf begeistert.
Unser Programm für die 2,5 Tage:
Junior RangerĀ und zweimal “Evening Talk” der Ranger.
Die Ranger hier sind besonders engagiert, finden wir. Es macht RiesenspaĆ, auch für Erwachsene und ist sehr lehrreich. Wir lernen viel über Pumas, Bobcats und Lynx – zum Beispiel dass Pumas in den letzten 80 Jahren nur 10 Menschen angegriffen haben, davon waren aber alles Kinder unter 10 Jahren. Oops.
Besteigung der High Dune.
Diesmal wollte ich auch mit. Es ist mühsam (zwei Schritte vor, einer zurück ;-), aber die Aussicht ist klasse. Für den Rückweg sollte man feste Schuhe haben, oder Strümpfe in den Sandalen, denn der Sand wird immer heiĆer, und kann am Nachmittag bis zu 60° C erreichen. Auf dem Rückweg sind wir stellenweise gerannt, damit die FüĆeĀ (mitĀ Sandalen) nicht so lange den Sand berühren.
Ausflug und Wanderung zu denĀ Zapata FallsĀ und dem South Zapata Creek.
Eine 2-mls-Gravelroad führt zum Startpunkt für diese Wanderung. Bis zum Wasserfall sind es von dort eine kurze 15-min-Wanderung. Dann kann man weiter am Zapata Creek entlang wandern, ein Weg ca. 5 mls bis zum South Zapata Lake, auf über 3300m Höhe. Wir sind aber auf halber Strecke umgedreht, weil wir noch ins Visitor Center mussten, wegen einiger Junior-Ranger-Aufgaben. Abends erfuhren wir, dass ca. 1 mls weiter ein Puma gesichtet worden war.
In den 3 Tagen fahren wir nur 42 mls, hauptsƤchlich vom Campground zum Visitor Center, einmal zum Dumpen, kurzer Einkauf im Oasis Resort und zu den Zapata Falls. Es war so geruhsam, dass wir die geplante Wanderung zum Mosca Pass gar nicht geschafft haben.
Fazit:
Es hat uns auch beim zweiten Mal gut gefallen – viel neues gab es zu entdecken.
Wanderungen ins Hinterland des Parks haben wir wieder nicht geschafft.
… aber wie sagte Karin zum Abschied: “Bye bye Great Sand Dunes, wir kommen wieder” :-)
Luis kam auf diesen Sport-Vergleich, und das waren unsere 10 Stationen:
1. mit dem Taxi zum Bahnhof,
2. mit dem ICE nach Kƶln,
3. Umsteigen, ICE nach Frankfurt,
4. GepƤckschlange, Sicherheitskontrolle
5. Warten am Gate,
6. dann 10h Flug (der aber dank Inseat-Video recht schnell verging),
7. Immigration,
8. Kofferband,
9. mit der Limo nach Downtown und schlieĆlich
10. Checkin und Zimmerbeziehen im Denver Warwick Hotel (sehr schön!).
Der lange Tag klingt mit Roof-Top-Pool, Abendessen in der 16th Mall gegen 21:30 Uhr aus.
(Insbesondere Karla und ich haben alles super durch gehalten ;-)
Geburtstag :-) Er beginnt dank Jetlag schon um 5:30 Uhr, Hauptwunsch ist der Besuch des California Zephyr bei seiner Ankunft in der Union Station (sieheĀ 2004Ā ;-). Aber oh Schreck – seit 9/11 herrscht strikteste Security, bewaffnetes Personal erlaubt keinerlei Zutritt auf die Bahnsteige oder zu den Zügen :-(
Für Nicht-Passagiere kein Zutritt zum Bahnsteig, die Passagiere werden geschlossen im Pulk vom bzw. zum Zug eskortiert.
Wie komme ich also zu den Wunschfotos? Wir entdecken, dass eine Busbrücke über die Zufahrtgleise führt. Von dort sehen wir dann den GepƤcktrolley durch ein Tor auf den Bahnsteig fahren … wir gehen dorthin … ein fragender Blick zum Schaffner … ein freundliches Nicken … und wir sindĀ auf dem Bahnsteig :-)
Bis zur Abfahrt des Zugs stƶrt uns keiner … das Security-Personal bewacht derweil aufs strengste die Zugangstreppe vom BahnhofsgebƤude zum Bahnsteig.
Der Zug ist übrigens proppevoll – mit 3 Schlafwagen und 4 Coach Classes waren ca. 500 Passagiere auf Reise.
Besonders für Familien mit Kindern bietet Denver jede Menge. In den Parks und Museen kann man wunderbare 2-3 Tage verbringen.
Die Stadt ist angenehm sauber und wirkt irgendwie groĆzügig.
Für’s nƤchste Mal bietet sich an: das Colorado History Museen wird wieder erƶffnet, und Parks, Denver Art Museum sind eine Wiederholung wert.
20.7.: Ćbernahme des Wohnmobils und die erste Kurzetappe
Same procedure as last year: Roadbear, C30 mit Slide-out, zum Auftakt nach dem Mammuteinkauf nur eine kurze Fahrt, diesmal bis zumĀ Cherry Creek State Park.
Unsere Touren werden immer geruhsamer (und die Kinder immer fahrtüchtiger) … diesmal hatten wir 8 Tage ohne Fahrstrecke, also viel MuĆe, alles recht entspannend.
3 Tage Denver
24 Tage Wohnmobil mit 1898 mls
16 Campgrounds
230 gal Benzin (das waren 28 l/100km)
2698 Fotos
12 Visitor Center, 2×6 Junior Ranger
viele Badeseen und Flüsse, gefühlte 100 View Points, einige tolle Wanderungen
und zum Abschluss 2 Tage crazy Las Vegas ;-)
nicht nur rein nach Zahlen haben wir viel erlebt.
LƤngere Aufenthalte mit 2 oder 3 Ćbernachtungen hatten wir in den Great Sand Dunes, an den Stauseen im Norden New Mexicos, am Navajo Lake, in Page, im Bryce und im Zion. In allen FƤllen hat es sich gelohnt, es gab viel zu entdecken, zu unternehmen oder einfach nur zu entspannen.
Mit einem Tagesdurchschnitt von 78 mls (abzüglich der Ruhetage: 118 mls pro Fahrtag) war dies die geruhsamste Tour bis jetzt. Genauso gefällt es uns :-)
Tag
Datum
von
nach
Highlights
Meilen
1
17.07.
Aachen
Denver
Stressfreie Hinreise. Wir kƶnnen’s mittlerweile ;-)
Las Vegas – Grand Canyon – Bryce – Zion – Las Vegas
Beim Bilderschauen nach dem USA-Urlaub 2010 entstand die Idee … viele Lufthansa-Meilen machten es mƶglich … im September 2010 haben wir gebucht: 10 Tage Las Vegas und Wohnmobil-Tour für āMutter und Sohnā, Freiflüge in der Business Class und dank Frühbucherrabatt ein A-Class als Wohnmobil :)Ā .
Im Januar meinte dann der Enkel āJuni – da ist mein Zivildienst zu Endeā … Hotelzimmer und Wohnmobil sind eh groĆ genug, wir finden bei Opodo einen günstigen Flug … und so waren wir zu dritt … eine Drei-Generationen-Reise :) .
Der Reiseplan:
Ā Ā 2 Tage Las Vegas
Ā Ā 2 Tage Grand Canyon
Ā Ā 1 Tag Bryce Canyon
Ā Ā 2 Tage Zion
Ā Ā und noch 1 Flugtag und 2 Fahrtage
17.-19.6. Zion - Angels Landing
16./17.6. Bryce Canyon – Navajo Trail and Wall Street
Für meine Mutter war es die erhoffte Traumreise – zum ersten Mal in USA, der Rummel von Las Vegas, drei der Top-Nationalparks.
Die drei Generationen haben sich super verstanden, es war richtig entspannend.
Wir haben an jeder Station schƶne Wanderungen gemacht, aber auch genügend MuĆe gefunden.
Michaels Hit war natürlich Angels Landing: Mutprobe bestanden :-) .
Die 10 Tage haben von der Dauer her gut gepasst: nicht zu viel Hektik, keine Langeweile.
200 mls Rückfahrt liegen vor uns … um 10:00 Uhr fahren wir ab und leider wird die Fahrt sehr anstrengend: Sturmwinde zwischen Hurricane (warum heiĆt der Ort wohl so?!) und St. George, nach anstrengender Fahrt erreichen wir das Valley of Fire.
Hier hatten wir geplant, die letzte Nacht zu verbringen. Aber die Hitze ist im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend, der wirklich kurze Hike zum Elephant Rock reicht uns. Auch der Atlatl Rock Campground liegt in brütender Hitze – wir kƶnnen uns nicht vorstellen, hier zu bleiben. So beschlieĆen wir, dass uns der Pool des Oasis Campgrounds lieber ist. Ein kurzer Besuch des Visitor Centers, ein spƤtes Mittagessen an Mouse’s Tank, dann geht es schon zurück nach Las Vegas.
Das Valley of Fire ist schön, aber hierhin müssen wir zu einer anderen, kühleren Jahreszeit zurückkehren.
Die paar Meilen bis Las Vegas gehen dann flott von der Hand, wir werden übermütig und fahren mit dem āSchiffā den Las Vegas Boulevard in seiner gesamten LƤnge ab. (Das hƤtte ich mir bei unserer ersten Wohnmobiltour nicht vorstellen kƶnnen, dass dies stressfrei geht.)
19.6. Valley of Fire - Picknick an Mouse's Tank
Insgesamt brauchen wir 7,5 Stunden, das ist uns einfach zu viel.
Auf dem Oasis Campground in Las Vegas erhalten wir eine der ganz wenigen schƶnen Sites, unter BƤumen, mit Rasen.
Dusche, Pool, Packen … der letzte Abend ist ruhig und ohne Hektik.
20.6.: Rückflug via Chicago bzw. Philadelphia nach Frankfurt
Daniel brachten wir um 9:00 Uhr zum Flughafen, er flog schon um 11:25 Uhr und war bereits um 13:30 Uhr in Aachen.
Danach gaben wir das Wohnmobil zurück, wie immer professionell/penibel und freundlich bei Roadbear. Nur auf den Shuttle zum Flughafen mussten wir etwas warten, wir waren wohl zu früh.
Mutter und Michael flogen erst um 13:45 Uhr, mit Umsteigen in Denver und Chicago (ging erstaunlich gut). Um 18:00 Uhr war Mutter in Krefeld, Michael um 19:00 Uhr in Aachen. Eine gute und problemlose Rückreise.
Das Gesamtfazit der Reise:
Wir waren 11 Tage unterwegs, davon
– 2 Tage in Las Vegas (Hotel)
– 7 Tage im Wohnmobil, und
– 2 Tage im Flugzeug.
In Las Vegas waren wir am meisten zu FuĆ unterwegs, ein paar kleine Wanderungen im Bryce Canyon und Zion. Die 792 mls waren recht anstrengend, die 24 Fahrstunden ergaben einen Schnitt von nur 33 mph. Mit Pausen waren wir insgesamt 29 Stunden āauf Achseā.
Das Wetter war immer sonnig, 25-40°C, nur manchmal zu heiĆ.
Die 85 mls vom Bryce zum Zion verlaufen entspannt: Tanken, Einkauf, Viewpoints.
Um 13:00 Uhr kommen wir schon auf dem Watchman Campground an – und sind (wieder) begeistert: Landschaft, 25°C, Fluss, schƶner Stellplatz. Den Rest des Tages verbringen wir geruhsam: Visitor Center, Shuttle Tour, Riverside Walk, Abendessen imĀ Wildcat WilliesĀ mit Steak und Burger. (Kein Wein für den 20-jƤhrigen Daniel – aber ein zwinkernder Hinweis, dass keiner kontrolliert, was sich in seinem Glas tatsƤchlich befindet ;-) .)
17.-19.6. Zion – Idylle, Fluss und Aussichten vom CG
Abends geht Mutter zum Ranger Talk, gerƤt im Dunkeln in die falsche Richtung und wird von netten Amerikanern gerettet und zu unserer Site geleitet. Ein Schlummertrunk auf den Schreck beendet den schƶnen Tag.
Dann ist āAngels Landing Tagā … siehe unten.Ā Den Rest des zweiten Tags verbringen wir mit viel MuĆe, ab und zu Abkühlen im eiskalten Virgin River und einem letzten Lagerfeuer.
Diese zwei Tage im Zion gefallen allen am besten. Die erste Woche Eingewƶhnung (an die Art des Reisens, aneinander, an die Temperaturen und die Hƶhe) liegt hinter uns, so dass wir hier wohl erst wirklich im Urlaub angekommen sind.
18.6.: Angels Landing
17.-19.6. Zion - Angels Landing
Luis sagte imĀ Juli 2010: āPapa – das schaffst du nie!ā. Aber er blieb, der Traum, einmal dort oben zu stehen, trotz Hƶhenangst.
Heute machen wir uns auf den Weg: 6:00 Uhr Wecker, 6:40 Uhr Aufbruch, 7:00 Uhr Shuttle, 7:25 Uhr Start am Shuttle-Haltepunkt The Grotto. Michael hat sich Scout Lookout als Austiegspunkt offen gelassen … aber alles geht super, selbst der ein oder andere Blick in die Tiefe geht problemlos. Wahrscheinlich auch, weil keine Kinder dabei sind, die einen Konkurrenzkampf Ć la āichĀ will vorne gehen, lass michĀ vorbeiāĀ ausfechten.
Um 8:45 Uhr, nach knapp 1,5 Stunden sind wir oben, eine halbe Stunde schauen und staunen wir, dann wird es immer voller und wir machen uns auf den Rückweg.
Auf dem Grat gibt es bereits ziemlich viel Gegenverkehr, wir müssen immer wieder an den Engstellen warten, so dass wir hier bergab länger als bergan brauchen.
Dafür geht es die Serpentinen umso schneller, insgesamt dauert’s nur eine Stunde … wunderschƶn war es.
Fazit:
Angels Landing ist wirklich ein āMust seeā.
Es geht auch für Leute mit Hƶhenangst …
… wenn man sich auf den Weg/Schritt konzentriert.
Wer Hitze und viel Gegenverkehr nicht mag …
… sollte früh aufbrechen.
Nach einem leckeren Frühstück (Daniels Rühreier mit Zwiebeln und Tomaten ;-) ) fahren wir schon früh um 8:30 Uhr am Grand Canyon los. Zwar nur drei kleine Stopps (Kaibab Overview, Kanab-Outfitters und Moqui Cave), aber die 160 mls ziehen sich über 4,5 Stunden … kaputt und genervt kommen wir am Bryce Canyon an.
Mutter stürzt, Daniels Pizza verbrennt im Ofen, Michael ist vom Fahren k.o. … nach 1,5 Stunden Mittagspause sind wir wieder fit und guter Laune:
Das Visitor Center liegt direkt am North Campground, die kleine Ausstellung ist schƶn.
Mit dem Shuttle fahren wir alle View Points ab. Genau richtig für meine Mutter bei dieser Höhe: kurze Wege.
Vater&Sohn wandern dann noch 2 Stunden: Navajo Trail, Queens Garden Trail und Rim Trail zurück zum Campground. Traumhaft!
Abends dann Spaghetti, Lagerfeuer, Bierchen … wir plaudern lange.