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Südwesten 2010: Monument Valley

2.8.: Bluff

Kontrastprogramm zum Navajo-Reservat: ein properes Mormonen-StƤdtchen, alles blitzblank ;-)

  • DerĀ Sand Island CampgroundĀ direkt am Colorado River ist wegen Hochwasser geschlossen, aber der privateĀ Cadillac RV ParkĀ bietet dafür zum Ausgleich wieder warme Duschen.
  • Wunderbar das Abendessen imĀ Twin Rocks CafeĀ :-)
  • Das Bluff Old Town Museum (direkt gegenüber dem Cadillac RV Park) zeigt neben der Geschichte von Bluff einige OriginalgebƤude, z.B. die alte Schule.
3.8.: Monument Valley

13:30 Uhr Abfahrt in Bluff, nur 64Ā mls bis zum Tagesziel, zwischendurch noch zumĀ Goosenecks State Park, Ankunft um 15:30 Uhr amĀ Monument ValleyĀ … die beiden Fahrtage sind wirklich entspannend.

Obwohl wir praktisch nur einen viertel Tag für das Monument Valley haben, finden wir das ausreichend: Museum, von oben ins Tal schauen und fotografieren, Ausbaumeln im Pool des Campgrounds, und ein gutes Abendessen in derĀ Goulding’s Lodge. Klar – wenn man ins Tal rein mƶchte, oder eine Jeep/Reit-Tour macht, dann braucht man mehr Zeit.

Fazit:
  • Nach 2 Wochen “Vagabundieren” durch eher einsame Gegenden schwappte die “Flut von Touristen” fƶrmlich auf uns ein. Monument Valley, Page und Zion erscheinen uns diesbezüglich mit Abstand am überlaufendsten.
    Klar – verglichen mit europƤischen Highlights immer noch vergleichsweise wenig, aber ohne Reservieren würde hier gar nichts gehen.
  • Ich finde: man muss das Monument Valley einmal gesehen haben.
    Das haben wir jetzt … und wissen, dass uns Bryce, Zion, Sand Dunes, Grand Canyon, Crater Lake (usw.) um Klassen besser gefallen.

Südwesten 2010: Navajo Land

Fazit:
  • DieĀ Navajo ReservationĀ ist riesig, größer als das Bundesland Bayern. Sofort fƤllt ins Auge, dass die StƤdte, HƤuser, Autos usw. Ƥrmlicher, einfacher und “nicht so in Ordnung” sind wie außerhalb des Reservats. Direkt auffallend aber, wie modern und aufwƤndig die Schulen und KrankenhƤuser sind; hier wird viel Geld investiert.
  • Die Meschen sind außerordentlich freundlich. Und anscheinend haben sie andere PrioritƤten als wir: Kinder (Bildung!), Tiere (Pferde!) und Familie sind ihnen wichtiger als Sachbesitz. Statt einer neuen Windschutzscheibe hat unser Fahrer lieber ein Pony für seine Tochter gekauft – aber auch kein Fensterglas für das Haus, dort müssen Zeitungen reichen.
  • Die Landschaft ist wesentlich vielfƤltiger als wir dachten. Natürlich ist es sehr trocken und heiß, aber es gibt auch Seen, Gebirge, WƤlder.
  • Geldschneiderei? Das haben wir nicht so empfunden. Natürlich ist der Eintritt ins Monument Valley “teurer” geworden, und der Eintritt in den Antelope Canyon ist mit 21$ auch teuer. Aber ehrlich – was ist wohl mehr Geldschneiderei – diese Eintrittspreise oder die Flugpreise nach USA oder das 5-Sterne-Hotel in Las Vegas?
    Und wenn man dann noch bedenkt, dass den Indianern alles geklaut worden ist …
 
Unsere Stationen:

Südwesten 2010: Bandelier National Monument

28.7.: Bandelier National Monument

Wir stehen zwar früh auf, aber der Pool und vor allem der erste Einkauf seit Alamosa lassen uns erst um 12:00 Uhr losfahren. Die Fahrt ist nur kurz, schnell eine schƶne Site im Juniper Campground sichern … aber dies scheint ein “closed”-Urlaub zu sein: “closed for renovation”.

Bandelier ist trotzdem ein toller Park: die Ruinen sind die jüngsten Anasazi-Ruinen, sie waren bis ca. 1550 besiedelt und damit 300 Jahre länger als die anderen Ruinen wie Chaco, Mesa Verde etc.
Die Ruinen sind zum großen Teil gut erhalten, manche restauriert und in viele kann man rein klettern – besonders für Kinder interessant, aber nicht nur.

Das Visitor Center ist nur klein, im Wesentlichen gibt es Bücher. Und ein kleines Junior Ranger Booklet ;-)
Der Ruins Trail führt zu den Felsenwohnungen. Die Kids besuchen alle, in die man klettern kann!
Am schönsten fanden wir aber die Wanderung zum Alcove House, ca. 1 Stunde muss man einkalkulieren. Über Holzleitern geht es 40 m in die Höhe zu einer großen Wohnhöhle mit einigen Mauerresten und einer restaurierten Kiva.

 
So sah das Alcove House früher aus KaKi … Karla in der Kiva ;-) Blick aus dem Alcove House
 
29.-30.7.: Jémez Mountains

Am Vorabend waren wir noch von 1900 auf 2700 m Höhe gefahren, mitten in der Wildnis übernachten wir im National Forest: einsam, viel Wald, Lagerfeuer.

29.7. … Luis wacht schon um 7 Uhr ganz aufgeregt auf: GeburtstagsstƤndchen, -torte, -frühstück Ā :-).

Aufbruch um 10 Uhr, wir fahren den Highway 4 (JĆ©mez Mountain Trail National Scenic BywayĀ … tolle Namen haben die immer ;-) durch grüne WƤlder, vorbei an vielen National Forest Campgrounds, Picknick Areas und Fishing Camps.

  • Klettern und Baden (Luis) amĀ Soda Dam.
  • Mittagpause in der Spanish Queen Picknick Area. Seit Bandelier suchen wir eine Dump Station … die National Forest Ranger Station verweist uns nach Albuquerque … “only 60Ā mls ” … wir entschließen uns, dass Spülwasser in die Büsche zu leeren :-(
  • JĆ©mez Pueblo, eines der 19 New Mexico Pueblos (= Indian Reservations), hat ein schƶnes Museum, eine Tankstelle (Frischwasser – auch das ist hier schwer zu bekommen) und … sonst nix. Das Pueblo gibt es nur noch als Modell, das habe die Padres abreißen lassen. Die Indianer heißen übrigens “He-mish” … das haben die Spanier phonetisch in JĆ©mez übersetzt, denn das “J” wird ja entgegen deutscher Touristengepflogenheiten wie “H” ausgesprochen. (So wie die bekannte Hauptstadt des Silicon Valley ja auch “San Hossee” ausgesprochen wird ;-)
  • Campgrounds gibt’s leider auch nicht so viele, wir kƶnnen entweder zurück zum Redondo Campground (25 mls wieder zurück, also 50Ā mls Umweg) oder eine kleine Stichstraße (#290, 7Ā mls) zum “lovely”Ā Paliza Campground. Die Wahl fƤllt auf die kürzere Strecke. Aber dann wird die Straße immer enger, die Gegend immer einsamer und Ƥrmlicher, nach 6Ā mls dann nur noch eine matschige und noch engere Lehmpiste … wenn ich hƤtte wenden kƶnnen, hƤtte ich gewendet. Leichte Panik ;-( und leider auch einen “Papa-Anfall” :-(
    Aber alles wird gut: ein sauberer und großzügiger Campground, wir finden eine schöne Site, einen Bach zum Stromern mit Kröten und Forellen
 
Soda Dam JƩmez Pueblo Paliza Campground
 
Fazit:
  • Bandelier ist interessant und “abenteuerlich” (Alcove House), aber ein halber Tag ist ausreichend.
  • Die JĆ©mez Mountains sind sehr einsam, sehr viel (grüne!) Natur. Es hat uns gefallen, aber zwei Tage waren eher zu viel. Man sollte wandern oder angeln oder vielleicht den Abstecher zumĀ Fenton Lake State ParkĀ machen, wenn man so lange bleiben will.
  • Von den beiden alternativen Strecken zwischen Sante Fe und Navajo Lake gefƤllt uns die Variante via Abiquiu Lake, Heron Lake und Chama deutlich besser. Es sei denn, dass auch der Chaco Canyon eingeplant ist … dann passt es via JĆ©mez Mountains besser.
 

Südwesten 2010: Der Norden New Mexicos

24.-27.7.: Wir “zockeln” 267 mls von den Great Sand Dunes nach Santa Fe

Ein Wort zum Wetter: ab ca. Mitte Juli ist in den Four Corners, besonders in den südlichen Teilen, Monsoon-Zeit.Ā Das bedeutet – es gibt nahezu tƤglich krƤftige, aber ƶrtlich begrenzte Gewitter. Aber nur zweimal hat es uns voll erwischt – in Denver und in den Great Sand Dunes wurden wir klatschnass.

Aber das gute: die Gewitter sorgen für Abkühlung, sie sind meist nur von kurzer Dauer, die Luft ist so trocken, dass es trotz Regen nicht schwül ist (oft verdunstet der Regen bereits in der Luft) … und man hat malerische bis atemberaubende Lichtstimmungen. Problematisch sind allerdings Überschwemmungen, die immer wieder ƶrtlich begrenzt passieren; so kurz vor unserer Ankunft im Canyon de Chelly, der mehrere Tage wegen Überflutung des Canyonausgangs nicht zugƤnglich war.

Fazit:

  • Einsamkeit, Berge, Seen, rote Felsen … in keinem Reiseführer stand, wie schƶn es hier ist.
  • Überall trafen wir nette Leute – Einheimische, Ausflügler … keinen Touristen aus Übersee.
  • Der Hit für die Kids: Baden, Baden, Baden …
  • … und für uns Eltern: Entspannen, Wandern, Baden.
 
26./27.7. Abiquiu Lake
26./27.7. Abiquiu Lake
 
Unsere Stationen:

Südwesten 2010: Great Sand Dunes

21.-24.7.:Ā Great Sand Dunes National Park

Frühes Aufstehen, leckeres – weil selbst gemachtes – Frühstück, die Kids gehen noch einmal in den See schwimmen, dann geht’s auf die lƤngste Etappe des Urlaubs, 234 mls. Zwischenstopp in Walsenburg – versprochen war der Besuch des Abenteuer-Schwimmbads, wieĀ 2008; aber – leider – closed Mon-Wed :-(

Wir hatten die gleiche Site wie 2008 reserviert (#70), sie gefiel uns noch genauso gut. Diesmal wurde das mitgebrachte Zelt aufgebaut, die beiden Kids waren hellauf begeistert.

Unser Programm für die 2,5 Tage:

  • Junior RangerĀ und zweimal “Evening Talk” der Ranger.
    Die Ranger hier sind besonders engagiert, finden wir. Es macht Riesenspaß, auch für Erwachsene und ist sehr lehrreich. Wir lernen viel über Pumas, Bobcats und Lynx – zum Beispiel dass Pumas in den letzten 80 Jahren nur 10 Menschen angegriffen haben, davon waren aber alles Kinder unter 10 Jahren. Oops.
  • Besteigung der High Dune.
    Diesmal wollte ich auch mit. Es ist mühsam (zwei Schritte vor, einer zurück ;-), aber die Aussicht ist klasse. Für den Rückweg sollte man feste Schuhe haben, oder Strümpfe in den Sandalen, denn der Sand wird immer heißer, und kann am Nachmittag bis zu 60° C erreichen. Auf dem Rückweg sind wir stellenweise gerannt, damit die Füße (mit Sandalen) nicht so lange den Sand berühren.
  • Ausflug und Wanderung zu denĀ Zapata FallsĀ und dem South Zapata Creek.
    Eine 2-mls-Gravelroad führt zum Startpunkt für diese Wanderung. Bis zum Wasserfall sind es von dort eine kurze 15-min-Wanderung. Dann kann man weiter am Zapata Creek entlang wandern, ein Weg ca. 5 mls bis zum South Zapata Lake, auf über 3300m Höhe. Wir sind aber auf halber Strecke umgedreht, weil wir noch ins Visitor Center mussten, wegen einiger Junior-Ranger-Aufgaben. Abends erfuhren wir, dass ca. 1 mls weiter ein Puma gesichtet worden war.

 

In den 3 Tagen fahren wir nur 42 mls, hauptsƤchlich vom Campground zum Visitor Center, einmal zum Dumpen, kurzer Einkauf im Oasis Resort und zu den Zapata Falls. Es war so geruhsam, dass wir die geplante Wanderung zum Mosca Pass gar nicht geschafft haben.

Fazit:
  • Es hat uns auch beim zweiten Mal gut gefallen – viel neues gab es zu entdecken.
  • Wanderungen ins Hinterland des Parks haben wir wieder nicht geschafft.
  • … aber wie sagte Karin zum Abschied: “Bye bye Great Sand Dunes, wir kommen wieder” :-)

Südwesten 2010: Denver

17.7.: “Zehnkampf” von Aachen nach Denver ;-)

Luis kam auf diesen Sport-Vergleich, und das waren unsere 10 Stationen:
1. mit dem Taxi zum Bahnhof,
2. mit dem ICE nach Kƶln,
3. Umsteigen, ICE nach Frankfurt,
4. GepƤckschlange, Sicherheitskontrolle
5. Warten am Gate,
6. dann 10h Flug (der aber dank Inseat-Video recht schnell verging),
7. Immigration,
8. Kofferband,
9. mit der Limo nach Downtown und schließlich
10. Checkin und Zimmerbeziehen im Denver Warwick Hotel (sehr schön!).

Der lange Tag klingt mit Roof-Top-Pool, Abendessen in der 16th Mall gegen 21:30 Uhr aus.
(Insbesondere Karla und ich haben alles super durch gehalten ;-)

 
18.-20.7.: Denver

Geburtstag :-) Er beginnt dank Jetlag schon um 5:30 Uhr, Hauptwunsch ist der Besuch des California Zephyr bei seiner Ankunft in der Union Station (sieheĀ 2004Ā ;-). Aber oh Schreck – seit 9/11 herrscht strikteste Security, bewaffnetes Personal erlaubt keinerlei Zutritt auf die Bahnsteige oder zu den Zügen :-(
Für Nicht-Passagiere kein Zutritt zum Bahnsteig, die Passagiere werden geschlossen im Pulk vom bzw. zum Zug eskortiert.

Wie komme ich also zu den Wunschfotos? Wir entdecken, dass eine Busbrücke über die Zufahrtgleise führt. Von dort sehen wir dann den GepƤcktrolley durch ein Tor auf den Bahnsteig fahren … wir gehen dorthin … ein fragender Blick zum Schaffner … ein freundliches Nicken … und wir sindĀ auf dem Bahnsteig :-)
Bis zur Abfahrt des Zugs stƶrt uns keiner … das Security-Personal bewacht derweil aufs strengste die Zugangstreppe vom BahnhofsgebƤude zum Bahnsteig.

Der Zug ist übrigens proppevoll – mit 3 Schlafwagen und 4 Coach Classes waren ca. 500 Passagiere auf Reise.

Die beiden Tage vergehen wie im Flug:Ā Capitol,Ā Denver Art MuseumĀ mit “King Tut”,Ā Confluence Park,Ā Denver ZooĀ … nach 3 Tagen ist der Jetlag überstanden.

Fazit:
  • Besonders für Familien mit Kindern bietet Denver jede Menge. In den Parks und Museen kann man wunderbare 2-3 Tage verbringen.
  • Die Stadt ist angenehm sauber und wirkt irgendwie großzügig.
  • Für’s nƤchste Mal bietet sich an: das Colorado History Museen wird wieder erƶffnet, und Parks, Denver Art Museum sind eine Wiederholung wert.

 

 
20.7.: Übernahme des Wohnmobils und die erste Kurzetappe

Same procedure as last year: Roadbear, C30 mit Slide-out, zum Auftakt nach dem Mammuteinkauf nur eine kurze Fahrt, diesmal bis zumĀ Cherry Creek State Park.

 
Der C30 von außen … … und von innen. Erste Badestelle unterwegs
 

Südwesten 2010: Unsere Reiseroute

17.7.-14.8., Denver - Las Vegas. Ā© Google 2010
17.7.-14.8., Denver – Las Vegas. Ā© Google 2010

Unsere Touren werden immer geruhsamer (und die Kinder immer fahrtüchtiger) … diesmal hatten wir 8 Tage ohne Fahrstrecke, also viel Muße, alles recht entspannend.

  • 3 Tage Denver
  • 24 Tage Wohnmobil mit 1898 mls
  • 16 Campgrounds
  • 230 gal Benzin (das waren 28 l/100km)
  • 2698 Fotos
  • 12 Visitor Center, 2×6 Junior Ranger
  • viele Badeseen und Flüsse, gefühlte 100 View Points, einige tolle Wanderungen
  • und zum Abschluss 2 Tage crazy Las Vegas ;-)
  • nicht nur rein nach Zahlen haben wir viel erlebt.

Längere Aufenthalte mit 2 oder 3 Übernachtungen hatten wir in den Great Sand Dunes, an den Stauseen im Norden New Mexicos, am Navajo Lake, in Page, im Bryce und im Zion. In allen Fällen hat es sich gelohnt, es gab viel zu entdecken, zu unternehmen oder einfach nur zu entspannen.

Mit einem Tagesdurchschnitt von 78 mls (abzüglich der Ruhetage: 118 mls pro Fahrtag) war dies die geruhsamste Tour bis jetzt. Genauso gefällt es uns :-)

 

Tag

Datum

von

nach

Highlights

Meilen

1 17.07. Aachen Denver Stressfreie Hinreise. Wir kƶnnen’s mittlerweile ;-)
2 18.07. Denver Warwick Denver Hotel, Amtrak
3 19.07. Art Museum,Ā Denver Zoo
4 20.07. Denver Cherry Creek S.P. Baden, Grillen 26
5 21.07. Cherry Creek S.P. Great Sand Dunes Lange Fahrt gut überstanden 234
6 22.07. Great Sand Dunes Pinyon Flat Campground 13
7 23.07. Dünen, Zapata Falls 29
8 24.07. Great Sand Dunes Chama Cumbres & Toltec Railroad 112
9 25.07. Chama Heron Lake Super Badesee 23
10 26.07. Heron Lake Abiquiu Lake Chimney Rock, Baden 69
11 27.07. Abiquiu Lake Santa Fe Annette stößt zu uns 63
12 28.07. Santa Fe Bandelier N.M. 80
13 29.07. Jémez Mountains Soda Dam, Jémez Pueblo 46
14 30.07. Navajo Lake S.P. Einsamkeit,Ā Aztec Ruins 198
15 31.07. Navajo Lake S.P. Baden, Chillen
16 01.08. Navajo Lake S.P. Canyon de Chelly Spider Rock Campground 169
17 02.08. Canyon de Chelly Bluff Dinner imĀ Twin Rocks Cafe 114
18 03.08. Bluff Monument Valley Die Aussicht vom Visitor Center 64
19 04.08. Monument Valley Lake Powell Wahweap Campground, Baden 132
20 05.08. Lake Powell Antelope Canyon, Kanu fahren 31
21 06.08. Lake Powell Lees Ferry Horseshoe Bend, Canyon Rafters 58
22 07.08. Lees Ferry Bryce Canyon N.P. North Campground 169
23 08.08. Bryce Canyon National Park Wanderungen
24 09.08. Bryce Canyon N.P. Zion N.P. Watchman Campground 88
25 10.08. Zion National Park The Narrows
26 11.08. Angels Landing
27 12.08. Zion N.P. Las Vegas Signature at MGM 177
28 13.08. Las Vegas Baden, Roller Coaster, Dinner
29 14.08. Las Vegas Aachen Via Chicago zurück, ging ganz gut.

 

Canyons 2011

Las Vegas – Grand Canyon – Bryce – Zion – Las Vegas

Beim Bilderschauen nach dem USA-Urlaub 2010 entstand die Idee … viele Lufthansa-Meilen machten es mƶglich … im September 2010 haben wir gebucht: 10 Tage Las Vegas und Wohnmobil-Tour für ā€žMutter und Sohnā€œ, Freiflüge in der Business Class und dank Frühbucherrabatt ein A-Class als Wohnmobil :)Ā .

Im Januar meinte dann der Enkel ā€žJuni – da ist mein Zivildienst zu Endeā€œ … Hotelzimmer und Wohnmobil sind eh groß genug, wir finden bei Opodo einen günstigen Flug … und so waren wir zu dritt … eine Drei-Generationen-Reise :) .

Der Reiseplan:

  • Ā  Ā 2 Tage Las Vegas
  • Ā  Ā 2 Tage Grand Canyon
  • Ā  Ā 1 Tag Bryce Canyon
  • Ā  Ā 2 Tage Zion
  • Ā  Ā und noch 1 Flugtag und 2 Fahrtage
 

 

16./17.6. Bryce Canyon - Navajo Trail and Wall Street
16./17.6. Bryce Canyon – Navajo Trail and Wall Street

Für meine Mutter war es die erhoffte Traumreise – zum ersten Mal in USA, der Rummel von Las Vegas, drei der Top-Nationalparks.

  • Die drei Generationen haben sich super verstanden, es war richtig entspannend.
  • Wir haben an jeder Station schƶne Wanderungen gemacht, aber auch genügend Muße gefunden.
  • Michaels Hit war natürlich Angels Landing: Mutprobe bestanden :-) .
  • Die 10 Tage haben von der Dauer her gut gepasst: nicht zu viel Hektik, keine Langeweile.
  • Und wieder einmal … Crazy Las Vegas Ā :) .
 

Canyons 2011: Rückreise

19.6.: Rückreise vom Zion nach Las Vegas
19.6. Sturm bei St.George
19.6. Sturm bei St.George

200 mls Rückfahrt liegen vor uns … um 10:00 Uhr fahren wir ab und leider wird die Fahrt sehr anstrengend: Sturmwinde zwischen Hurricane (warum heißt der Ort wohl so?!) und St. George, nach anstrengender Fahrt erreichen wir das Valley of Fire.

19.6. Sturm bei St.George

Hier hatten wir geplant, die letzte Nacht zu verbringen. Aber die Hitze ist im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend, der wirklich kurze Hike zum Elephant Rock reicht uns. Auch der Atlatl Rock Campground liegt in brütender Hitze – wir kƶnnen uns nicht vorstellen, hier zu bleiben. So beschließen wir, dass uns der Pool des Oasis Campgrounds lieber ist. Ein kurzer Besuch des Visitor Centers, ein spƤtes Mittagessen an Mouse’s Tank, dann geht es schon zurück nach Las Vegas.

Das Valley of Fire ist schön, aber hierhin müssen wir zu einer anderen, kühleren Jahreszeit zurückkehren.

Die paar Meilen bis Las Vegas gehen dann flott von der Hand, wir werden übermütig und fahren mit dem ā€žSchiffā€œ den Las Vegas Boulevard in seiner gesamten LƤnge ab. (Das hƤtte ich mir bei unserer ersten Wohnmobiltour nicht vorstellen kƶnnen, dass dies stressfrei geht.)

Insgesamt brauchen wir 7,5 Stunden, das ist uns einfach zu viel.

Auf dem Oasis Campground in Las Vegas erhalten wir eine der ganz wenigen schƶnen Sites, unter BƤumen, mit Rasen.
Dusche, Pool, Packen … der letzte Abend ist ruhig und ohne Hektik.

 
20.6.: Rückflug via Chicago bzw. Philadelphia nach Frankfurt

Daniel brachten wir um 9:00 Uhr zum Flughafen, er flog schon um 11:25 Uhr und war bereits um 13:30 Uhr in Aachen.
Danach gaben wir das Wohnmobil zurück, wie immer professionell/penibel und freundlich bei Roadbear. Nur auf den Shuttle zum Flughafen mussten wir etwas warten, wir waren wohl zu früh.
Mutter und Michael flogen erst um 13:45 Uhr, mit Umsteigen in Denver und Chicago (ging erstaunlich gut). Um 18:00 Uhr war Mutter in Krefeld, Michael um 19:00 Uhr in Aachen. Eine gute und problemlose Rückreise.


Das Gesamtfazit der Reise:

Wir waren 11 Tage unterwegs, davon
– 2 Tage in Las Vegas (Hotel)
– 7 Tage im Wohnmobil, und
– 2 Tage im Flugzeug.

In Las Vegas waren wir am meisten zu Fuß unterwegs, ein paar kleine Wanderungen im Bryce Canyon und Zion. Die 792 mls waren recht anstrengend, die 24 Fahrstunden ergaben einen Schnitt von nur 33 mph. Mit Pausen waren wir insgesamt 29 Stunden ā€žauf Achseā€œ.

Das Wetter war immer sonnig, 25-40°C, nur manchmal zu heiß.

Die Nationalparks waren wunderschƶn :-)

 
Eindrücke von der Rückfahrt:

 

Canyons 2011: Zion

17.-19.6.: Zion National Park
17.-19.6. Zion - Am Westausgang des Tunnels
17.-19.6. Zion – Am Westausgang des Tunnels

Die 85 mls vom Bryce zum Zion verlaufen entspannt: Tanken, Einkauf, Viewpoints.

Um 13:00 Uhr kommen wir schon auf dem Watchman Campground an – und sind (wieder) begeistert: Landschaft, 25°C, Fluss, schƶner Stellplatz. Den Rest des Tages verbringen wir geruhsam: Visitor Center, Shuttle Tour, Riverside Walk, Abendessen imĀ Wildcat WilliesĀ mit Steak und Burger. (Kein Wein für den 20-jƤhrigen Daniel – aber ein zwinkernder Hinweis, dass keiner kontrolliert, was sich in seinem Glas tatsƤchlich befindet ;-) .)

17.-19.6. Zion - Idylle, Fluss und Aussichten vom CG
17.-19.6. Zion – Idylle, Fluss und Aussichten vom CG

Abends geht Mutter zum Ranger Talk, gerƤt im Dunkeln in die falsche Richtung und wird von netten Amerikanern gerettet und zu unserer Site geleitet. Ein Schlummertrunk auf den Schreck beendet den schƶnen Tag.

Dann ist ā€žAngels Landing Tagā€œ … siehe unten.Ā Den Rest des zweiten Tags verbringen wir mit viel Muße, ab und zu Abkühlen im eiskalten Virgin River und einem letzten Lagerfeuer.

Diese zwei Tage im Zion gefallen allen am besten. Die erste Woche Eingewƶhnung (an die Art des Reisens, aneinander, an die Temperaturen und die Hƶhe) liegt hinter uns, so dass wir hier wohl erst wirklich im Urlaub angekommen sind.

 

18.6.: Angels Landing

Luis sagte imĀ Juli 2010: ā€žPapa – das schaffst du nie!ā€œ. Aber er blieb, der Traum, einmal dort oben zu stehen, trotz Hƶhenangst.

Heute machen wir uns auf den Weg: 6:00 Uhr Wecker, 6:40 Uhr Aufbruch, 7:00 Uhr Shuttle, 7:25 Uhr Start am Shuttle-Haltepunkt The Grotto. Michael hat sich Scout Lookout als Austiegspunkt offen gelassen … aber alles geht super, selbst der ein oder andere Blick in die Tiefe geht problemlos. Wahrscheinlich auch, weil keine Kinder dabei sind, die einen Konkurrenzkampf Ć  la ā€žichĀ will vorne gehen, lass michĀ vorbeiā€œĀ ausfechten.

Um 8:45 Uhr, nach knapp 1,5 Stunden sind wir oben, eine halbe Stunde schauen und staunen wir, dann wird es immer voller und wir machen uns auf den Rückweg.

Auf dem Grat gibt es bereits ziemlich viel Gegenverkehr, wir müssen immer wieder an den Engstellen warten, so dass wir hier bergab länger als bergan brauchen.

Dafür geht es die Serpentinen umso schneller, insgesamt dauert’s nur eine Stunde … wunderschƶn war es.

Fazit:

  • Angels Landing ist wirklich ein ā€žMust seeā€œ.
  • Es geht auch für Leute mit Hƶhenangst …
    … wenn man sich auf den Weg/Schritt konzentriert.
  • Wer Hitze und viel Gegenverkehr nicht mag …
    … sollte früh aufbrechen.