Alle BeitrƤge von Michael

TromsĆø & Senja 2024 – never give up

… never give up !

Die Steigerung des dritten P’s der 3P – nach Perseverance (Ausdauer) kommt: Niemals aufgeben!
(Aber die Grenzen sind fließend. 😊)

Sandnessundbrua:
Kein Tag für Landschaftsfotografie, starkes Schneetreiben, 45 Minuten stehen wir mit aufgebauten Stativen und machen ein paar Verzweiflungsbilder. Wir brechen ab und fahren zurück … auf der Brücke sehen wir in der Ferne, dass es aufklart.
Wir kehren um … und landen wieder im Schneetreiben … aber dann, plƶtzlich, 1 Minute Himmel, Sonne, Licht šŸ™‚.



Eismeerkathedrale:
Das bekannte Motiv ā€žWeiße und rote Scheinwerferspuren umkurven die Kathedraleā€œ will ich natürlich auch fotografieren … und ich verzweifle an der fehlenden Kooperation der Autos (entweder kommt keins oder alle auf einmal) und der Ampel (wird rot und alle Lichter ballen sich an einer Stelle). Aber Toms Rat ist der richtige: einfach solange Belichtungen mit 15-20 sec machen, bis eine passt 😊.



Fjelleisen:
Schneetreiben, Nebel, null Sicht, wir verziehen uns ins Restaurant.
Aber ich will nicht aufgeben und ziehe alleine im dichten Schneetreiben wieder los zum Aussichtspunkt … und kurz nach der Ankunft klart es für 5 min auf šŸ‘.



TromsĆø, nach dem Abendessen:
20 Uhr, wir alle sind müde, draußen stürmt und schneit es. Aber ich will ā€žSchnee bei Nachtā€œ fotografieren … und es wird ein magischer Schneespaziergang šŸ˜.



Okshornan:
Wir sitzen hinter unseren Stativen und warten auf die blaue Stunde. Ein einheimischer Fotograf kommt, schaut kurz und dreht mit den Worten ā€žuninterestingā€œ wieder um. Auf unsere Frage antwortet er:
ā€žI want northern lights over Oxhornan – because of the direction, we need very strong northern lights, and calm sea … this happens once every 10 years. I come and look nearly every evening.ā€œ
Mein Ehrgeiz ist geweckt … und sichte meine Bilder der Nordlichter vom Vortag … scheint zu passen, wenn ich die Felswand etwas hƶher und weiter rechts im Bild platziere.
Die zwei Stunden Rückflug nutze ich, um mit Photoshop meine Version von ā€ž1x in 10 Jahrenā€œ anzufertigen šŸ˜‚.

23.2.2024 - Tungeneset, Devil's Teeth (Okshornan)23.2.2024 - Tungeneset, Devil's Teeth (Okshornan) ... mit Polarlicht šŸ˜‚

Ein Ausschnitt des Nordlichtfotos vom Vortag – so zugeschnitten, dass es genau über die Felsen des Okshornan passt.

2 Stunden bastel ich in Photoshop – 80% davon google und lerne ich, wie man Himmel ersetzt und an einer definierten Geraden spiegelt. Noch ein bisschen Retusche … violĆ .

 
 

TromsĆø & Senja 2024 – Workshop

15.-19.2.2024: TromsĆø

Schon am Vortag reise ich an, mit MeilenschnƤppchen bekomme ich einen ein 50€-Direktflug in der Business Class von Frankfurt aus. Das Thon Hotel Polar liegt zentral, ideal für StadtrundgƤnge, aber dank Parkhaus auch ein guter Ausgangspunkt für Abstecher mit dem Auto. Die Zimmer sind zwar klein, aber das Frühstück ist super und hat zurecht mehrmals einen Preis in der norwegischen Hotelfrühstücksmeisterschaft gewonnen.

Den Extratag verbringe ich mit SpaziergƤngen und Museumsbesuchen:
Perspektivet, ein kleines Heimat- und Fotomuseum
– Das Polarmuseum über die Geschichte(n) der norwegischen Polarforscher
Günstiges und leckeres Abendessen im Sabrura Sticks & Sushi.

 
TromsĆø – Eismeerkathedrale

Diese Architektur-Ikone liegt gegenüber der TromsĆøya (ā€žTroms-Inselā€œ) und ist zusammen mit der langen, geschwungenen TromsĆøbrua ein tolles Fotomotiv.
Innen war ich nicht – der Andrang war einfach zu hoch. Ich war überrascht, wie voll TromsĆø jetzt im Februar war – ausgebucht und überall sind Touristen, hauptsƤchlich aus Asien. Nordlichter sind derzeit wohl der Hit dort.

 
TromsĆø – Sandnessundbrua

Die Brücke über den Sandnessund liegt beim Flughafen und verbindet Tromsøya mit Kvaløya.
Im Schneetreiben gelingen einige nette Bilder, für wenige Minuten reißt der Himmel auf, Licht und Sonne überfluten uns.

 
TromsĆø – Fylkesvei 862

Die Landstraße 862 führt durch die Berge von Kvaløya, ein Eldorado für Schneewanderer.
Ich versuche erstmals Highkey-Aufnahmen – technisch schaffe ich das natürlich, aber die Herausforderung sind Motiv und Bildausschnitt. Viele Versuche, intensives Nacharbeiten am Rechner, einige wenige gute Bilder.

 
TromsĆø – Fjellheisen

Die Seilbahn hoch zum Storsteinen bringt uns zu dem Aussichtspunkt über TromsĆø. Aus 420 m Hƶhe blickt man über Eismeerkathedrale, TromsĆøbrua und TromsĆø. Auch ohne Nordlichter sehr schƶn – vor allem nach mehr als zwei Stunden warten und bibbern, bis das Schneetreiben eine kurze Pause einlegt.

 
TromsĆø – Magischer Schneeabend

Alle sind müde, aber mich reizt das Schneetreiben. Es ist faszinierend, wie innerhalb weniger Minuten dichtes Schneetreiben ohne jede Sicht wechselt zu klarer Luft, dann wieder zu Schneesturm. Zwischendrin immer wieder Phasen mit sanften Schneeflocken.

 
19.-24.2.2024: Senja

Nach dem Frühstück (leider – das letzte gute Frühstück auf dieser Tour) starten wir die 3,5 Stunden Fahrt an die Westküste von Senja.

Für die nƤchsten 5 NƤchte ist Hamn i Senja (ā€žHafen in Senjaā€œ) unsere Basis. Die schƶnen FerienhƤuser liegen am Hafen, im Haupthaus gibt es einige Zimmer und das Restaurant (ganz okay, aber kein Gourmet-Tempel – typisch norwegisch halt ;-).

Unsere Locations sind ca. 30-60 km entfernt, also in maximal 1 Stunde gut erreichbar. Aber auch rund um Hamn i Senja kann man gut fotografieren.

 

 
Hamn i Senja

Rund um das Hotel gibt es viele schƶne Aussichtspunkte. Zwischendurch stromern wir immer mal herum – ein paar Schnappschüsse, Nachtaufnahmen und auch Langzeitbelichtungen.

 
Senja – Schnee pur

Festgefahrene Schneedecke, wo nicht gerƤumt ist, hohe Schneewehen, einsame HƤuser in Winterlandschaft. Viele Fotomotive.

 
Senja – Mefjord

Der Aussichtspunkt fordert uns einiges ab, weil der Weg dorthin unter dem Schnee verschwunden ist. Nach vergeblicher Suche gehen wir querfeldein, sehr mühsam, durch zum Teil hüfthohen Schnee. Für knapp 200 m und 10 Hƶhenmeter brauchen wir 20 min. Ich sinke einmal bis zu Brust ein … kostet ziemlich Kraft, da wieder rauszukommen.
Oben stampfen wir uns eine Fläche für Stative (und uns), damit wir beim Fotografieren nicht einsinken.

ZunƤchst sind Wolken, Nebel und fahles Licht, aber dann ā€žexplodiertā€œ der Himmel in surrealen Farben.

 
Senja – Nordlichter

Wir hatten bis zum vorletzten Tag großes Pech: Entweder es gab tolle Nordlichter … über der Wolkendecke. Oder wir hatten klaren Himmel, aber keine Nordlichter. Oder am Tag nach unserem Fjellheisen-Besuch gab es Nordlichter in TromsĆø, aber wir waren schon in Senja, bei bedecktem Himmel.

Nach einer abwechselnden Nachtwache, um die vorhergesagten Nordlichter nicht zu verpassen, die dann aber doch nicht kamen, gaben wir innerlich auf. Außerdem waren wir am folgenden Tag müde. Um 22:15 Uhr dann der Rundruf ā€žraus, ein ganz feiner Nordlichtschimmerā€œ.
Und tatsƤchlich, man sieht ein paar. Nicht besonders stark, aber ca. eine Stunde gelingen ganz nette Aufnahmen.

Und ich weiß, dass mit der GFX auch bei Blende f/4, 6-8 sec Belichtungszeit und ISO 2000 sehr gute Bilder gelingen.

22.2.2024 - Hamn i Senja, Nordlichter (Panorama aus 7 Bildern)
22.2.2024 – Hamn i Senja, Nordlichter (Panorama aus 7 Bildern)
 
Senja – Okshornan

Oder auch Devil’s Teeth. Dieser Spot ist sehr bekannt, aber wir haben Glück, keine anderen Fotografen, so dass wir uns jeder einen schƶnen Platz vor dem Gezeitentümpel suchen kƶnnen.

Tom hat Tide und Uhrzeit wieder perfekt abgestimmt, genau die richtige Wasserhƶhe, so dass der Tümpel zwar Wasser enthƤlt, aber nur ab und zu von einen Welle erwischt wird. Kaum Wind – so kƶnnen wir immer wieder den Moment abpassen, wo das Wasser glatt ist und die TeufelszƤhne spiegelt.
(Ich habe bereits die Idee für mein ā€žNever give up“-Werk –> der Ausschnitt und das fahle, blƤuliche Licht des 4. Bilds sind Absicht 😊.)

 
Senja – Wildlife

Meine Vogelkamera (X-H2S mit XF 150-600) nehme ich auf Reisen immer mit. Die Ausbeute auf so einem Landscape-Workshop ist aber begrenzt … umso mehr freue ich mich über die BIF-Bilder vom Seeadler. Und die Erstsichtung der Gryllteiste šŸ™‚.

 
24.2.2024: Ausflug nach Sommerøy, Rückflug

Gut, dass wir 2 Autos haben … denn Tom, Joan und Alec fliegen schon mittags in TromsĆø ab und müssen um 6 Uhr los. Nick und ich kƶnnen in Ruhe frühstücken und starten um 9. Ā Ich liefere ihn um 12 am Flughafen ab … und habe noch gut 5 Stunden Zeit.

Ein kurze Mittagspause unter der Sandnessundbrua … was kƶnnte ich noch unternehmen? Ich entscheide mich, noch weitere 70 km bis SommerĆøy zu fahren, dem westlichsten Punkt hier in der Gegend. Unterwegs stoppe ich in Brensholmen, wo die FƤhre nach Senja abfƤhrt – in the middle of nowhere šŸ˜‚. Nur 40 km Luftlinie bin ich hier von Hamn i Senja entfernt, statt 275 km mit dem Auto.
Sommerøy ist über zwei einspurige Brücken erreichbar, ein schöner Fischerhafen, ein kleiner Kro zum Aufwärmen mit leckeren Lite Bites.

Um 19 Uhr geht es mit Eurowings direkt nach Düsseldorf, mit der RE komme ich gut nach Aachen komme.

 
 

TromsĆø & Senja 2024 – Impressionen

 

TromsĆø & Senja 2024

16.-24.2.2024: Fotoworkshop TromsĆø & Senja
16.-24.2.2024 - Locations des Fotoworkshop Senja, Tom Mackie
16.-24.2.2024 – Locations des Fotoworkshop Senja (Ā© Google 2024)
22.2.2024 - Viewpoint Mefjord - Joan+Alec
22.2.2024 – Viewpoint Mefjord – der Aufstieg hat sich gelohnt šŸ‘

Mein 5. Workshop mit Tom Mackie – bewƤhrt, geruhsam, tolle Locations, aber diesmal ā€ždankā€œ der bekannt schlechten norwegischen Küche ohne Fine Dining. Wir kochen sogar zweimal selbst.

In Slowenien schwärmten alle von Norwegen im Winter: Schnee pur, Nordlichter, Seascape und Architektur in Tromsø. So buchte ich kurzentschlossen den letzten freien Platz.

Die ersten vier Nächte verbringen wir in Tromsø, mit 80.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Norwegens.

Bei viel Schnee und Wind sind gute Fotos eine Herausforderung … never give up wird unser Motto. Sei es beim Abpassen der einzigen Minute mit freier Sicht, oder der Aufgabe, einen geschützten Standort im dichten Schneetreiben zu finden. Oder beim schweißtreibenden Aufstieg durch hüfttiefen Schnee zum besten Aussichtspunkt auf den Fjord.

Südwestlich von TromsĆø liegt Senja, die zweitgrößte Insel Norwegens. Eigentlich recht nah … aber die vielen Fjorde erfordern einige Umwege, so dass man ca. 200 km fahren muss. Abenteuerlich auf festgefahrener Schneedecke, aber mit Spikes kein Problem. Senja ist im Winter einsam, die Lichtstimmung bei Schnee, Wolken, Sonne ist wunderschƶn. Nordlichter haben wir nur einmal, recht schwach. Aber das führt zum abschließenden Beispiel von never give up šŸ˜‚.

Fazit: Tom Mackie ist immer eine Reise wert – nette Leute, tolle Locations, ich lerne immer etwas dazu.
Und: Man braucht definitiv Spikes unter den Schuhen!

 

 

Winterlandschaften in Norwegen


 

Cornwall – Grand Family 2024 šŸ˜

20. – 29.9.2024 – Mit Kids & Partnern nach Porthleven
20.-29.9.2024 - Cornwall mit Kids & Co
20.-29.9.2024 – Cornwall mit Kids & Co

Nov 2023 - die Planung šŸ˜‚

An der Müritz hieß es noch vage: ā€žMüssen wir noch mal machen, so einen Familien-Urlaubā€œ.

Im November whatsapp-te Michael ā€žIch mƶchte so gerne noch mal nach Porthlevenā€œ.
Innerhalb von 20 Minuten antworteten Karin, Karla und Luis ā€žoh jaā€œ
… damit war die Entscheidung ja quasi gefallen
… 3 Tage spƤter stand der Termin fest, das Compass Cottage gebucht
… und das Tamarisk Cottage für die ā€žGroßenā€œ.

Jule und Ralf kƶnnen auch, Daniel und Florian haben zumindest nichts anderes geplant.

28.9.2024 - De Vere Tortworth Court, 1853 Restaurant
28.9.2024 – De Vere Tortworth Court, 1853 Restaurant

9 Monate danach geht es zu sechst im Cambio-Bus über Dover und Poole nach Porthleven, Daniel kommt via Edinburgh nach, nur Florian hat leider wichtige Firmentermine.

2 Tage Anreise
7 Tage Porthleven mit vielen Ausflügen, Action, Wanderungen (und lecker Essen)
2 Tage Rückreise.


 Fazit:

– Eine Supertruppe, wir haben viel Spaß šŸ™‚
– Wir lieben das Compass Cottage šŸ˜
– Und das englische Essen ist wie immer: super lecker šŸ‘
– Karin undĀ 
Michael beschließen, nächstes Jahr wieder zu kommen 🄰

 Wir in Action:

24.9.2024 - Lizard Point
Abendstimmung am Lizard Point
 
 

Botswana 2022: once more …

30.8. – 26.9.2022: Okavangodelta – CKGR – Pans – Moremi
14.9.2022 - Nxai Pan Waterhole
14.9.2022 – Nxai Pan Waterhole … <klick> für Video :-)

Die 2019er-Tour war so atemberaubend schƶn, dass Michael schon bei der Rückfahrt eine neue Planung begann. 2021 war Karin dann ā€žweichgekochtā€œ 😻 … aber mit dem Zusatzwunsch, dass die Kayaktour noch einen Tag lƤnger wird. Michael ließ sich überzeugen ;-)

2019 hatten wir uns gegen den Besuch der Kalahari entschieden, weil es uns zu einsam für die erste Dachzelttour zu zweit war. Aber mittlerweile sind wir ja alte Hasen …
Nach der Kayaktour verbringen wir also fünf atemberaubend einsame Tage im CKGR (Central Kalahari Game Reserve) und anschließend 4 Tage im Makgadikgadi & Nxai Pan National Park. Zum Abschluss fahren wir noch einmal in das Moremi Game Reserve, diesmal mit 6 Übernachtungen.

Mitte 2021 puzzeln wir alle Bausteine zusammen und buchen Kajak, Auto und Camps, wieder über DriveBotswana.

  • 6 Tage Kajaktour im Delta, übernachten auf einsamen Inseln. Gebucht bei Kayaktive.
  • 18 Tage mit dem Landcruiser und Dachzelt durch Central Kalahari, Boteti River, Nxai Pan und zum Abschluss noch einmal Moremi.
  • Zwischendurch 2 Tage in der schƶnen Leopard Plains Lodge zwischen Kalahari und Pans.

Fazit:

  • Die Kajaktour ist natürlich wunderschƶn: nicht so ein Wow-Erlebnis wie beim ersten Mal, wir kennen ja schon vieles, aber wieder eine tolle Mischung aus Activity, Natur und Tieren. Vor allem die Game Walks haben unsĀ diesmalĀ begeistert.
  • Atemberaubend finden wir die Kalahari: einsame Weite, überraschend viele Tiere und gefühlt ganz alleinĀ für uns.
  • Am Boteti River sehen wir große Tierherden, in der Nxai Pan ist das einzige Wasserloch der Hit.
  • Zum AbschlussĀ genießen wir den Moremi: ausführliche, geruhsame Game Drives, einige Abenteuer mit Wasser und Brücken.
 
 
 

Botswana 2022: Rückreise und Fazit

24.9.: Rückfahrt nach Maun
24.9.2022 - Moremi Khwai, Morning Walk, African Grey Hornbill (Grautoko)
Moremi Khwai, African Grey Hornbil

Wir stehen gemütlich auf, unser letztes ā€žFrühstück in the wildā€œ. Um 8 Uhr machen wir einen letzten Morning Walk, sehen ein totes Elefanten-Junges unter der Brücke (es wurde in der Nacht von der Strƶmung dorthin geschwemmt), zwei Waterbucks, einer so gelassen, dass er ruhig liegen bleibt, obwohl wir nur 10 m entfernt vorbei gehen.

Zurück im Camp kümmern sich Angestellte um das Chaos auf der Nachbar-Site: Baboons haben die Mülltonne geplündert und das Zelt aufgerissen und den Inhalt rausgeholt, Tüten und auch das Zelt zerrissen, alles auf der Site verteilt. Wir denken: wie kann man nur, die Mülltonne nicht verriegeln und die Essensachen im Zelt liegen lassen …
… Auf unsere Site ist dann die Mülltonne auch geplündert, wir hatten sie verschlossen, aber die Baboons haben die Verriegelung einfach aufgerissen. Nur ein kleines Chaos, die Angestellten sind schon am AufrƤumen. Wir entschuldigen uns … und machen ihnen eine Riesenfreude mit unseren vielen restlichen Lebensmitteln und Trinkwasser.

 

24.9.2022 - Moremi Khwai, Campsite 624.9.2022 - Moremi, Khwai -> MaunEinpacken, noch einen  Reservekanister einfüllen, um 10 Uhr brechen wir nach Maun auf, noch 125 km, davon 95 auf Sand. Wir wechseln uns ab, es geht recht problemlos.Ā Nur Michael hat das Reise-Flug-Kribbeln wieder gepackt: Nerven gespannt, etwas grumpy … Karin bekommt es (aber nur etwas 😘) zu spüren, als sie vorschlƤgt, in Maun noch den Bata Store zu suchen – die gleichen Schuhe für Luis, die er 2015 in Livingstone gekauft hatte … und seitdem bis heute trƤgt.

Aber Michael beruhigt sich und gelassen gehen wir Tanken, Postkarten kaufen und im dritten Store gibt’s zwar nicht die gleichen Schuhe, aber Ƥhnliche.

Krise dann im Old Bridge: trotz Buchung vor 15 Monaten, Email vor 2 ½ Monaten, Nachfrage vor Ort am 31.8., 6.9. und 18.9.: kein Doppelbett … grrrrrrr. Michael streikt, insistiert, wir warten auf die Managerin, die telefoniert mit dem Director … not possible … grrrrr.Ā Wir nehmen Twin Bed, rƤumen das Auto leer. Wagenrückgabe, die SchƤden werden notiert, KlƤrung aber erst am Montag, ob/was wir bezahlen müssen. (350€ werden es für den beschƤdigten Kotflügel, nichts für den abgerissenen Jacking Point.)

Duschen, Chillen, leckeres Essen, kleiner Walk … evtl. auch in anderer Reihenfolge … WhatsApp mit zuhause, noch ein bisschen an der Bar sitzen, gegen 22 Uhr ins Bett.

25./26.9. Rückflug

25.9.2022 - Der letzte Morgen im Old Bridge, Maun, Water Monitor

Wir haben uns Reste und Kekse zum Frühstück aufgehoben, für Instant-Kaffee oder Tee gibt es heißes Wasser.
Packen, ein letzter Morning Walk, Transfer zum Flughafen … mit so viel Reserve, dass wir noch gemütlich Mittagessen kƶnnen im neuen Bistro gegenüber vom Flughafen.

  • Airlink 301, Embraer E190, Seats 1D/F, überpünktlich
  • LH 573, 747-8, Seats 85 A/C,Ā Start mit 30 min VerspƤtung, Ankunft 5:30 Uhr, ½ Std. früher
  • Alles geht glatt und stressfrei, gegen 10 Uhr sind wir schon zuhause.

Fazit:

  • Ohne Frage, eine Traumreise. Mit der Mischung, die wir lieben: Natur, Action, Tiere, Muße.
  • Aber zum ersten Mal nicht der Gedanke bei der Abreise: ā€žHier müssen wir noch einmal hin!ā€œ
    Irgendwie ein Abschied von Afrika, keine Fernreisen mehr …
  • Aber jetzt, nach einige Monaten, regen sich ganz zaghaft erste Gedanken: Sambia vielleicht?

Statt weiterer Worte, hier die Highlights aus unserem Tagebuch:

29.08. Alle Unterlagen sind vollstƤndig
30.08. Besser zu viel Reserve als zu wenig
31.08. Gute Stimmung, trotz Trauer
01.09. Das iPad stirbt den Hitzetod :-(
02.09. Lƶwen auf dem Game Walk
03.09. Schönes Camp, für 2 Tage
04.09. Wild Dogs
05.09. Es geht noch doofer als sich den Kopf zu stoßen
06.09. Erstsichtungen Striped Kingfisher, Cisticola, Martial Eagle
07.09. 90 km Sand klappen gut, erstes Lagerfeuer mit leckerem Essen
08.09. Wird nicht verraten!
09.09. Springboks, Oryxe, die Landschaft und das Abendessen
10.09. Giraffen und die Swallow-tailed Bee-Eater
11.09. Oryx-Junge und die rütteligste Rüttelpiste aller Rüttelpisten
12.09. Water Crossing durch den, Tiermenge am Boteti
13.09. Relaxing auf Khumaga #2, schon 92 Vogelarten
14.09. Die Springbƶcke am Wasserloch
15.09. 5 Bat-eared Foxes
16.09. Lƶwin bei Baines Baobab
17.09. Die Eule – Spotted Eagle Owl
18.09. Mittagspause im Old Bridge; 53 km Sandpiste gut geschafft
19.09. Wild Dogs mit Jungen, Lƶwinnen, der ganze Game Drive
20.09. 45 Giraffen :-) 4th Bridge Crossing :-(
21.09. Grazing Hippo, 2 gelbe Vƶgel, die Michael gespottet hat, Boat Trip
22.09. Giraffen, Lunch-Paradies, Eli-Baden
23.09. Game Walks am Khwai River
24.09. Evening Walk Old Bridge
25.09. Scotty beamt uns in 22 std. vom wilden Afrika ins dicht besiedelte Deutschland

 
 

Botswana 2022: Leopard Plains Lodge

16.-18.9.: Ausspannen in der Leopard Plains Lodge
16.9.2022 - Leopard Plains, Welcome Drink
Welcome Drink :-)

Nach 9 Tagen Wildnis gönnen wir uns zwei Tage Luxus mit einem richtigen Bett, servierten Mahlzeiten und geführten Aktivitäten.

Leopard Plains liegt zeitlich ungefähr in der Mitte und ist preislich (für Botswana-Verhältnisse) erschwinglich. Die ehemalige Jagdfarm ist 8000 km² groß und wurde Anfang 2020 als Game Resort eröffnet. Man braucht für jede Tierart eine Lizenz, sie haben Lizenzen für Leoparden, Gnu, Oryx, Kudu, Eland, Impala, Steenbok. Nicht für Löwen oder Elefanten, die müssen gemeldet werden und der DNWP transportiert sie dann ab. Wir haben aber das Gefühl, dass die Löwen hier gern geduldet werden ;-).

Für den Wald ist die Abwesenheit von Elefanten ein Segen,: Wir sehen erstmals, wie ein natürlicher, nicht von Elefanten rasierter (zerstörter) Wald aussieht.

18.9.2022 - Leopard Plains ... der Tor-Code funktioniert nicht ... mit Kletter-Flipflops ;-)
Der Tor-Code funktioniert nicht … mit Kletter-Flipflops kein Problem ;-)

Die Zelt-Chalets sind wunderbar, das Essen sehr gut. Die Aktivitäten natürlich nicht so spektakulär wie unsere Game Drives in der Wildnis, aber wir finden interessant, welche Details der Guide erzählt. Richtig gut gefallen uns die Game Walks: Wir sehen viele Vögel und lernen einiges über Bäume und Pflanzen.

Fazit:

  • Super nette und freundliche Inhaber und Mitarbeiter
  • Leckeres Essen und informative Game Drives und Game Walks … man darf aber keine Wildnis erwarten.
  • Schƶne Chalets, vor allem Top-Betten.
 
 
 

Botswana 2022: Moremi

18.-24.9: Moremi Game Reserve
18.-24.9.2022 - Moremi Game Reserve
18.-24.9.2022 – Moremi Game Reserve

Geruhsame 6 Tage genießen wir diese Vielfalt von Landschaft und Tieren, fahren nur ca. 280 km, plus 2x 100 km Anfahrt. Die vier Campgrounds haben insgesamt nur 39 Sites, dazu ca. 10 Lodges … sehr wenige Menschen also auf 4.800 km².

Auf der Karte sieht man, dass Moremi streckenmäßig der kleinste Teil der Reise ist. Aber um den beliebten Vergleich zu machen: doppelt so groß wie das Saarland. Also genug Raum für Einsamkeit – und tatsƤchlich, nur in den Camps und in deren direkter NƤhe treffen wir überhaupt andere Autos. Voll, d.h. ein Auto pro Stunde (oder so ;-) ist es nur zwischen Xakanaxa und Khwai und rund um Khwai.

Wir finden wieder schöne Picknickplätze (siehe links), auch wieder mit einer kleinen Eli-Überraschung ;-).


Fazit:

  • Moremi ist wieder das traumhafte Tier- und Vogelparadies. Die Highlights diesmal: Wildhunde, große Giraffenherde, Lƶwen und Wattled Cranes.
  • 6 Tage sind uns nicht zu lang, wir genießen die entspannten Game Drives und Picknicks, Ā auf den Campsites die ruhigen Nachmittage und Bird Walks.
  • Wirklich empfehlenswert: Boat Trip in Xakanaxa oder Third Bridge.
  • Die Camps: South Gate ist gut als Startetappe, wunderschƶn sind Third Bridge und Xakanaxa, Khwai/North Gate ist okay, aber gefƤllt uns auch diesmal am wenigsten.Ā 

Zur Abwechslung findet ihr auf dieser Seite unsere Tagebuchnotizen statt einer redaktionellen Zusammenfassung. Also viel auch darüber, wie unsere Tage so ablaufen.

 

Highlights im Moremi … klick ins Bild ;-)

Wildhunde, Xini Lagoon Lƶwen, Third Bridge Gate 45 Giraffen, Mboma Loop Boat Trip, Xakanaxa Wattled Cranes, Khwai Plain
 
18.9.: Fahrt zum South Gate
18.9.2022 - Mittagspause im Old Bridge, Cardinal Woodpecker (f) (Kardinalspecht)
Cardinal Woodpecker (f)

Um 10:30 Uhr starten wir in Leopard Plains, nach 85 km sind wir in Maun. Tanken und Einkaufen, alles dauert lange. Wir machen Mittagspause mit Pizza & Pommes im Old Bridge. Um 14:10 Uhr geht es auf die letzten 80 km, 53 km davon Sandpiste. Diesmal ist es ziemlich okay, kein 9 m Sprung wie 2019 … wir sind mittlerweile CKGR und Nxai Pan gestƤhlt ;-).

Nach knapp zwei Stunden sind wir am Moremi South Gate, Check-in geht schnell, wir bekommen Site 7 (mit schƶnem Schattenbaum) statt Site 5 ohne Schatten. Erst mal Kaffee und Kuchen und ausruhen, lesen, Vƶgel schauen (Drongo, Hornbill, Starling, Babbler, Papagei und eine Erstsichtung: Common Scimitarbill, der Sichelhopf – wunderschƶnes Blau, leider kein Foto).

Kurz vor 18 Uhr beginnen wir unser Abendprogramm – routiniert platzieren wir den Wagen auf Anhieb richtig, auch der Rest ist gut eingespielt. Heute gibt es Bratkartoffeln mit Gemüse und viel Zwiebeln.

Am Waschhaus begegnet Michael den Nachbarn von Site 6, die warnen uns:
ā€žAttention, they steal your firewoodā€œ … oops …
ā€žOh no … sooorrryyy … this was me – I thought a guest left it here forĀ others to use. I bring it back immediately!ā€
Sie wollten aber auf keinen Fall etwas zurück, haben gelacht und waren froh, dass es doch keine Diebe gibt.


19.9.: Xini Lagoons und Fahrt nach Third Bridge

Eine unruhige Nacht, viel zu heiß. Morgens Michael at his best: Er rutscht mit frisch eingecremten Füßen und Flipflops auf der Zeltleiter aus und schrabbt sich übel das rechte Schienbein 19. - 24.9.2022 - keine Entzündung šŸ‘ 😢😱. Karin versorgt die Wunde, macht sich aber ziemlich Sorgen, weil sie so tief ist.

Heute ist alles was spƤt, um 8:50 Uhr fahren wir erst los. Es wird ein langer, wunderschƶner Game Drive, mit Holzbrücke (First Bridge), Wasserdurchfahrten (Umfahrung Second Bridge, die uns zu baufƤllig ist … ā€žsome do it, but safer is the detourā€œ, wie man uns am South Gate sagt). Und jede Menge Sichtungen:
– Black Pools: Große Gruppe von Wild Dogs, 4 Erwachsene und 14 oder mehr Junge.
– Xini Lagoons: Siesta Tree mit Elefant 😳.
Dazu Zebras, Giraffen, Elefanten, Gnus, Impalas, Red Lechwe, Büffel, Fischadler, jede Menge Vögel und ein paar Erstsichtungen: Brown Snake Eagle, African Grey Hornbill, Black Heron, Yellow-billed Kite.

Kurz vor 16 Uhr sind wir am Third Bridge Gate, netter (und schneller) Empfang … und derĀ Hinweis: ā€žOver there are two lions!ā€œ šŸ˜»šŸ‘. Wunderschƶn im Abendlicht liegen sie da.


19.9.2022 - Moremi, 3rd Bridge Campsite 2, Elefantenbesuch
(klick) für Video

19.9.2022 - Moremi, die alte 3rd Bridge

Wir bekommen die Alarmtrƶte für Site 1-3 und sollen trƶten, wenn ein Problem ist. Gilt ā€žkein Hunters mehr im Kühlschrankā€œ auch als Problem ?

Kaffee und Kuchen, Mr. und Mrs. Wet T-Shirt (gegen die Hitze!), Tagebuch, Vƶgel bestimmen und eintragen. Und Elefantenbesuch, friedlich.

Um 17 Uhr starten wir einen Abendspaziergang über den Campground bis zur Boat Ramp. Schƶne Abendsonne, eine Lƶwin malerisch unter einem Baum (insgesamt sollen es 5 sein … wo sind die anderen?), immer wieder Elis, viele Vƶgel (u.a. wieder Meyerā€˜s Parrots), ein paar Vervet Monkeys.

Angenehmer, nicht so heißer Wind. Zum Abschluss besichtigen wir die neue Third Bridge.

Zum Abendessen gibt es Hühnerkeule mit Reis und Curry-Gemüse šŸ˜šŸ‘. Michaels Wunde am Schienbein tut nicht mehr weh, nur Knie beugen geht nicht, dann zieht es arg.

 
20.9.: Mboma Loop und Fahrt nach Xakanaxa

20.9.2022 - Moremi, Mboma Island, Lilac-breasted RollerFrüh stehen wir auf und erfahren von unseren Nachbarn: Hinter dem Waschhaus, da wo die Spülbecken sind, lagen drei Lƶwen – der Nachbar hat gespült, ohne sie zu bemerken 😳.

Wir starten heute schon um  8 Uhr und fahren den Mboma Island Loop: African Darter, Büffel, Giraffen, Impala, Gnu, Lechwe, Zebras.

Das Highlight: Eine große Giraffenherde, wir zählen 45 (!), friedlich und nicht ängstlich, kommen ganz nah, ein ganz Junges, weniger als halb so hoch wie die anderen. Wir schauen 20 min ganz gebannt und gerührt zu. Plus 30 oder mehr Zebras, die der Giraffenherde folgen.

Auf der Weiterfahrt ein Eli-Block, eine friedlich fressende Herde mit 2 ganz Kleinen. Und Carmine Bee-Eater.


20.9.2022 - Moremi, 4th Bridge
20.9.2022 – Moremi, 4th Bridge
20.9.2022 - Moremi, 3rd Bridge, Arzt-Hotline ;-)
Arzt-Hotline ;-)

Nach 3 Std. und 30 km sind wir wieder am Third Bridge Gate. Karin konsultiert wegen Michaels Wunde 30 min die Ƅrzteschaft zuhause, dann geht es los.

Auf der Fourth Bridge ein kleines großes Drama: Ein Balken der Fahrā€žbahnā€ ist heraus gebrochen, man muss 3,5 Balken rechts frei lassen. Ein Mann weist die Fahrer seiner 3er Fahrzeug-Gruppe ein und macht das dann auch für Karin. Sie fƤhrt eigentlich sauber am Loch vorbei, aber etwas schrƤg nach links. Michael hat sich vor dem Auto platziert und sieht, dass das linke Vorderrad sich dem Rand nƤhert. Michael ruft Stopp, der Mann, direkt neben Karins Fenster, sagt aber ā€žgood, go goā€œ … Michael ruft lauter Stopp, der Mann ā€žgo goā€œ … Michael sackt das Herz in die Hose, der linke Vorderreifen ist nur noch halb auf dem Ƥußersten Balken, er schreit STOPP … und Karin hƤlt. Endlich. Einen Meter rückwƤrts, etwas nach rechts lenken, passt.

Nur der linke Kotflügelschutz ist an der Reling geschrabbt, etwas lose und angebrochen. Aber der Wagen liegt nicht im Wasser šŸ‘.
Etwas gegenseitig anschreien, eine halbe Stunde sind wir bockig … dieĀ Anspannung entlƤdt sich irgendwie. Überhaupt – der blƶde Mann war es, mit seinem dauernden ā€žgo goā€œ.

Paradise Pools

Gegen 13 Uhr sind wir im Xakanaxa Campground, stellen fest, dass die Anmeldung am Xakanaxa Gate ist – da waren wir vor 3,5 km dran vorbei gefahren. Wir beschließen, zurück zu fahren, uns anzumelden und erst einmal eine Versƶhnungspicknickpause in den Paradise Pools zu machen.

Die Paradise Pools sind wieder eine ganz andere Landschaft: Trockenwald, unter Wasser stehender toter Wald.

Wir sehen neben den unvermeidlichen Impalas auch Red Lechwe und Reiher, GƤnse, Yellow-billed Stork, Glossy Ibis.

Auf dem Rückweg nehmen wir die Abkürzung über den Old Airstrip, auf einmal ein etwas längerer Pool, den man durchfahren muss. Aber für die Bridge- und Watercrossing-Queen kein Ding: Low 4, 2. Gang und durch. Der kurze Schwapp über die Motorhaube schockt uns nicht mehr.

Um kurz nach 16 Uhr sind wir wieder an unserer Campsite, es gibt Kaffee und den Rest Kuchen. Dann der Xakanaxa Bird Walk, wieder mit jeder Menge Vƶgeln: Bennett’s Woodpecker, Schwalben, Bee-Eater, Black-shouldered Kite (Erstsichtung), Southern Black Tit (Erstsichtung), Coucal, Starlings … da werden wir zuhause noch einiges bestimmen müssen.


21.9.2022 - Moremi Xakanaxa Campsite 5, HyƤnen-Besuch
Xakanaxa Campsite 5, HyƤnen-Besuch

Wir buchen an der Boat Ramp ein Bootstour für morgen, 16-18 Uhr. Der Preis ist 100€/Std. für das ganze Boot, egal wie viele mitfahren.

Auf dem Rückweg fragen wir an jeder Site, ob sie morgen noch hier sind und mit möchten. Auf den ersten Sites haben wir kein Glück (bzw. doch: Einer reist morgen ab und schenkt uns eine Flasche Rotwein :-). Aber unsere direkten Nachbarn (wir hatten uns mit der Frau schon in Third Bridge unterhalten) haben Zeit und freuen sich. Greg, Marianne und ihr Sohn Aden fahren also morgen mit.

Zum Abendessen gibt es heute mal was einfaches, schnelles: Nudeln mit Ketchup, Ei und Tomaten/Gurken-Salat.

Der Camp-Eli ist oft zu sehen und zu hƶren, er hat nur einen Stoßzahn und soll recht grumpy sein. Um 21 Uhr sind alle anderen schon ā€ždrinnenā€œ, wir gehen noch zum Waschhaus und sind um 21:25 Uhr in der Falle.

Das Wetter war heute viel besser als gestern, zwar genauso viel Sonne, aber kein heißer Föhn als Wind, sondern ein frischer, kühlender Wind. Abends haben wir uns lange Hosen und Hoodie angezogen. Und hier gibt es zum ersten Mal seit der Kayaktour Mücken, NoBite hilft aber sofort.

 
21.9.: Jesses und Sitshi Pool, Boat Trip

ā€žGeruhsamer Tagā€œ ist der heutige Programmpunkt. 6:30 Uhr Aufstehen, gemütliches Frühstück. Bereits jetzt schon jede Menge Vƶgel, schƶner Bird Walk. Carmine Bee-Eaters, viele Versuche, bis Michael einen im Flug erwischt, und zwei Erstsichtungen: African Green Pigeon und Black-headed Oriole, und viele kleine, die wir erst zuhause bestimmen kƶnnen.

21.9.2022 - Moremi Xakanaxa, Gamedrive Jesses & Sitshi Pool
Xakanaxa, Gamedrive Jesses & Sitshi Pool

Um 10:15 Uhr beginnen wir den Game Drive, an den Lodges vorbei zum wunderschƶnen Jesses Pool. Am Anfang sehr tiefer Betonschlamm, wir setzen einmal auf und brechen hinten links den Jacking Point ab. Danach wird die Piste besser.Ā Wir sehen Pied Kingfisher, Waterbuck, Kites, Lesser Swamp Warbler (Erstsichtung) und ein im flachen Wasser grasendes Hippo.Ā Jede Menge Safari-Autos von den drei Lodges hier. (Okay – Karin meint, es sind nur 2-3 gewesen. ;-) Wie im Forum zu lesen ist: keiner von denen macht auch nur Anstalten, den Weg frei zu machen, wir müssen jedes Mal mühsam ins Gebüsch fahren und rückwƤrts wieder raus. (Ein interessantes Experiment wƤre, auch einmal stur auf dem Weg zu bleiben, bis man Schnauze an Schnauze voreinander steht šŸ˜‚.)

Weiter geht es zum Sitshi Pool. Weite WasserflƤche mit Reihern, Lechwe und dem einen oder anderen Raubvogel. Noch ein bisschen Feuerholz sammeln, kurzer WLAN-Versuch am Gate (vergeblich), kurz vor eins sind wir wieder an unserer Site.


Schnelles Mittagsgericht (Reis mit angebratenen Zwiebeln, Curry und etwas – scharfe – Chakalaka-Sauce, geht schnell auf dem Gaskocher). Lesen, Tagebuch, Vƶgel bestimmen und dann im Baum nebenan einen Southern Masked Weaver (Erstsichtung, detektivisch vom Village Weaver unterschieden ;-).

Michaels Schienbein-Wunde sieht aus wie gestern, noch offen, aber nicht geschwollen oder entzündet. Die Frage: offen lassen (heilt besser, aber Michael ist ja so schusselig, dass er sich daran stoßen wird), oder Pflaster mit Betaisodona (heilt nicht, aber entzündet sich auch nicht). Wir entscheiden uns für den Mittelweg: 45 min Luft, dann Pflaster mit Betaisodona. Morgen noch mal schauen. Später empfiehlt die Nachbarin Mullbinde, damit Luft dran kommt. So machen wir es.

Karin bereitet Brotteig zu, die ersten Schritte (Kneten, Gehen, Kneten, Gehen) klappen gut … spannend, wie das Experiment ausgehen wird.

Boat Trip Xakanaxa Lagoon

Der Boat Trip (2 ¼ Std, 21 km) ist traumhaft. Eine ganz andere Landschaft als die Lagunen, die man von Land sieht, auch ganz anders als im Okavangodelta. Recht breite Kanäle, von hohem Rietgras gesäumt, dann die große Xakanaxa Lagoon, immer wieder Water Lilly Felder und kurzes Wassergras. In der Ferne Bäume, teils einzeln, teils als Ufersaum von Inseln. Nachbar Greg meint, dass wir an Mboma Island vorbei fahren; dort war gestern morgen unser wunderschöner Game Drive.

21.9.2022 - Moremi Xakanaxa, Boattrip
Klick ins Bild für Video
21.9.2022 - Moremi Xakanaxa, Boattrip
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Wir sehen nicht viele, aber eindrucksvolle Tiere: ein schwimmender Water Monitor, ein alter Elefanten mit großen StoßzƤhnen, der fast bis zur Schulter im Wasser steht und frisst, ein Baby-Krokodil, viele African Jacana, die über die Water Lillies stolzieren. Außerdem Coucal (welcher?), Pied Kingfisher, Hadeda Ibis, African Stonechat (Erstsichtung) und als Hƶhepunkt Malachite Kingfisher. Den hatte Michael sich schon lange gewünscht, aber die einzige Sichtung (2019 in der Xaro Lodge) war so kurz, dass nur Karin ihn gesehen hat.

Um 18:30 Uhr sind wir wieder ā€žzuhauseā€œ auf XA5 und beginnen das Abendprogramm. Heute gibt es Nudeln mit Ketchup und Linsen-Burger und natürlich …
… Brot: EsĀ ist innen ziemlich gut, eventuell fehlt ein bisschen Salz, aber ganz lecker. Nur außen etwas verbrannt … um ehrlich zu sein: es ist Ā oben, unten, außen jeweilsĀ 1 cm schwarz.Ā Ā 21.9.2022 - Moremi Xakanaxa Campsite 5, Brot backen ;-) Ā Also 10% Ausbeute sozusagen 🤣.

Gegen 21 Uhr waren Elefanten sehr nah bei den Nachbarn. Und ein Honey Badger und ein Stachelschwein auf unserer Site. Um 21:20 Uhr sind wir im Zelt.


22.9. Fahrt nach Khwai

22.9.2022 - Moremi Xakanaxa Campsite 5, ungemütlicher Eli-Besuch :-(

Elefantenschreck nach dem Frühstück: Wir flüchten ins Auto, er beschnüffelt die offenen Klappen, wirft die Leiter (aus Versehen?) um und trollt sich dann. Nicht so beruhigend ist, dass er vorher und nachher sich mit seinem Kumpel rauft.Ā Und noch beunruhigender, dass es der mit dem einen Stoßzahn ist, der in der VorwocheĀ drei Autos demoliert hat. Aber heute ist er ganz gelassen – bzw. wir sind ruhig, was vielleicht auch zur Entspannung beitrƤgt.

Abfahrt um 8:45 Uhr, Richtung Hippo Pool und North Gate. Auf dem letzten Stück vor dem Hippo Pool ist viel Wasser, durch zwei Pools müssen wir durch, ein tiefer Abschnitt wird weiträumig umfahren. Die Uferstrecke, die wir 2019 gefahren waren, ist überflutet.

Wir bleibenĀ ca. eine halte StundeĀ auf der Aussichtsplattform, sehen natürlich Hippos … aber dann hƶren wir die ā€žquietschende Kinderschaukelā€œ, den Tropical Boubou, ganz nah, weil wir hier oben auf gleicher Hƶhe sind. Uns packt der Ehrgeiz … und tatsƤchlich, wir entdecken ihn und es gelingt sogar ein gutes Foto šŸ™‚.

22.9.2022 - Moremi, Sexugu Plain

Dann versuchen wir, entlang des Khwai River bis zum North Gate zu fahren. Viele Wege direkt am Fluss gehen gar nicht, manche sind sehr matschig, einige Male fahren wir durchs Wasser, einige Male fahren wir einen Umweg. Ab und zu müssen wir umkehren.Ā So zockeln wir bis ca. 14 Uhr an den Lagunen (Kgoko Plain, Sexugo Plain) oder am Khwai entlang, sehen Impala, Kudu, Red Lechwe, Büffel, Elefanten, Giraffen, Zebras, Waterbuck, Hippos, Bateleur und 14 Wattled Cranes.

Dann eine kleine Baumgruppe mit viel Schatten, mit Blick auf eine kleine Lagune. Ein wunderbarer Picknickplatz. Red Lechwe, Sacred Ibis, Open Bill Stork, White-breasted Cormorant, Pied Kingfisher, Spur-winged Goose, African Jacana, Lapwings, Gnu, in der Ferne ein paar Hippos … alles friedlich wie im Paradies. Wir essen die Reste von gestern (Nudeln mit Linsen-Burger), zum Nachtisch Schokolade.

Kurz vor 15 Uhr, nach einer Stunde Entspannung, begeben wir uns auf die restlichen 8 km, an der Khwai Plain entlang. Große Elefanten-Herde beim Baden, die schmeißen sich komplett auf die Seite und wälzen sich im Wasser bzw. Schlamm.


Am North Gate werden wir ausgiebig gewarnt vor Baboons und Hyänen, die die Sites heimsuchen und wegschleifen, was Futter sein könnte. Außerdem die üblichen Elefanten, auch Hippos kommen ins Camp. Wir sollen immer alles wegpacken, nur Tisch und Stühle dürfen draußen sein. Unsere gebuchte Campsite 3 ist ohne Schatten, die Mitarbeiterin empfiehlt uns Campsite 6 mit viel Schatten. Wir dürfen es uns aussuchen und entscheiden uns für Site 6. Site 3 liegt zwar viel schöner am Fluss, aber ohne Schatten und es sitzt bereits ein großer Baboon dort. Kaffee, Kekse, Lesen, Verband wechseln, duschen. Kurz nach 17 Uhr gehen wir zum Fluss, ein bisschen stromauf, sehen einige Vögel, u.a. Pied Kingfisher, Black Crake, Currichane Thrush, und Gnus und Elefanten.

23.9.2022 - Moremi Khwai, Campsite 6, Impala-Balett
Impala-Balett

Feuer, Zelt, zur Feier des Tages ein frisches T-Shirt. Zum Essen gibt es heute ā€žall inā€œ, d.h. alles, was wir an Gemüse noch haben: Reis mit Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln, Kürbis, Tomaten aus der Dose, Cajun-Gewürze. Sehr lecker. Michael ist überrascht, wie oft Enten an der Site sind … aber es ist der Zeituhr-Ton von Karins iPhone šŸ˜‚.

Morgen, am letzten Camping-Tag, wird es Reis mit Pfeffersauce aus der Tüte und die beiden letzten Eier geben. Außerdem haben wir noch Chips, Salzbrezel und Kekse. Und Bier, Cider, Wein und Amarula šŸ· !


23.9.: Game Drive, Ausspannen am letzten Tag

23.9.2022 - Moremi Khwai, Morning Drive

Heute ein früher Morning Drive, nur mit Wasser und Keksen bewaffnet geht es um 6:22 Uhr los. Es ist schon gut, dass sich das Zelt so einfach und schnell zusammenklappen lässt.

Die ersten 45 min, östlich vom Gate, südlich vom River, sind schlimm: Extrem rumpelig ist der Betonschlamm, manche Passagen gehen nur schleichend, oft weniger als Schrittgeschwindigkeit. Nachher wird es besser, dafür kommen einige Wasserdurchfahrten, manche easy-peasy, aber bei zweien schwappt das Wasser über die Motorhaube, einmal recht heftig und es dampft etwas. Aber alles problemlos, keinmal das Gefühl, dass es kritisch ist.

Wir sehen eine große Büffelherde mit einigen kleinen Kälbern, Hippos mit Krokodil, jede Menge Red Lechwe und Impalas, Zebras. Viele schöne Vögel: Yellow-billed Stork, Great White Pelican und Pink-backed Pelican, Purple Heron, Egrets, Comb alias Knob-billed Duck (aber die Weibchen ohne Knob), jede Menge Doves, erstmals auch die Namaqua Dove. Zum Abschluss fahren wir noch einmal durch die Khwai Plain, westlich vom Gate, und machen vor allem Landschaftsfotos.


23.9.2022 - Moremi Khwai, Campsite 6

23.9.2022 - Moremi Khwai, Campsite 6, Red-billed Hornbill (Camp Host ;-)
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Frühstück, chillen, lesen. Ein paar Kleidungsstücke waschen, Rasieren, T-Shirt immer mal nass machen, Vƶgel füttern, unbekannter Vogel im Baum (-> Green-backed Camaroptera ?!), Baumhƶrnchen.

Um 15 Uhr starten wir einen kleinen Rundgang, dabei schrecken wir 2 Hippos auf, die 10 m entfernt im Wasser liegen … Schreck für uns, wir flüchten uns in den Wald. Es ist viel zu heiß, wir kehren um und setzen uns lieber in den Schatten und machen uns einen Kaffee.

Zum Sonnenuntergang noch ein kleiner Walk, 45 min am River entlang. Baboon-Herde, zwei Elefanten in der Ferne (okay, einer war nƤher), Papageien, Kingfisher u.v.m.

Der Wind spielt uns heute Streiche, 3x rangieren wir, um nicht im Rauch zu sitzen.


Es gibt Reste: Reis mit 2 hart gekochten Eiern in Pfeffersauce und Tomaten-Gurkensalat.

 
 

Botswana 2022: Nxai Pan

14.-16.9.: Nxai Pan National Park

Nxai Pan Waterhole


Die Zufahrt zur Nxai Pan ist eine üble Mischung aus Waschbrett und Tiefsand, alle warnen vor dieser 1-1,5 Std. Fahrt. Der Ranger am Gate wünscht uns ā€žgood luck with this African massageā€œ 🤣. Egal – wir halten uns fest und die Ohren zu und brettern die 36 km in 50 min durch.

Im South Camp fühlen wir uns wohl, die Site #1 liegt ganz außen, aber nicht weit vom Waschhaus, das wie Fort-Knox gegen die Elefanten befestigt ist. Bevor es diese Sicherung gab, haben die Elefanten regelmäßig die Wasserleitungen zerstƶrt. So treibt sich heute nur der ā€žCamp Hostā€œ am Wasserturm (kleines Leck, also Wasser ;-) und auf den Sites herum: ein riesiger Elefant, aber sehr friedlich. Wir halten bei unsere SpaziergƤngen aber trotzdem gehƶrigen Abstand.

Morgens und am spƤten Nachmittag fahren wir zum Waterhole und schauen jeweils ein paar Stunden Safari-Kino. Spannend, wie innerhalb von 5-10 min die Szenerie wechselt, aus dem Nichts große Herden auftauchen, dann denkt man ā€ždas war’s, nichts mehr losā€œ und in dem Moment kommen Hunderte Quilea oder Guineafowls. Morgens sollen immer Lƶwen da sein, wir verpassen sie aber. Die Elefanten am Nachmittag verpasst man nicht, sie sind pünktlich und nicht zu übersehen.

Die im Führer beschriebenen Game Drives (um die Nxai Pan und der Baobab Loop) sind interessant, weil man die Weite und einige kleinere Tiere sieht, wie Laufvögel, Hasen, Eidechsen und auch Bat Eared Foxes. Spektakulär ist es aber wohl in der Regenzeit, wenn man die Migration von tausenden Tieren sieht.

Fazit:

  • Eine sehr anstrengende An- und Abfahrt, für einen Tag würden wir das nicht machen.
  • Das Waterhole und die weiten Pans sind auch in der Trockenzeit ein Erlebnis.
  • Baines Baobab mit den schneeweißen SalzflƤchen ist schƶn. EinĀ besonderes Erlebnis muss die Morgen- und AbenddƤmmerung sein, wenn man in einer der 3 Sites dort übernachtet.
 

Action in der Nxai Pan – klick ins Bild ;-)

 
Kunst in der Nxai Pan ;-)

Spitze sind natürlich die Elefanten, die erst fachgerecht eine feine Matschepampe zubereiten, dann sich mit akrobatische Rüsselschwüngen einspritzen und schließlich auch noch Gesicht und Ohren sorgfƤltig eincremen, manchmal sogar gegenseitig. So ist die Haut für die nƤchsten 24 Stunden gegen Ungeziefer und Sonne geschützt.

Ich möchte künstlerisch mithalten und versuche zwei fotografische Experimente.

Für Milchstraßenbilder ist wieder kein Neumond in unserer Reisezeit, große EnttƤuschung zunƤchst. Aber in der Kalahari bemerke ich, dass der Mond jeden Tag eine Stunde spƤter aufgeht. In Khumaga ist dann die erste Abendstunde stockdunkel, in Nxai Pan bereits 3-4 Stunden. So suche ich im South Camp bereits am Nachmittag mit dem AR-Mode von PhotoPillsĀ eine Kameraposition, nah am Feuer und bei der die Milchstraße gut durch die BƤume zu sehen ist. Natürlich geht der Plan nicht auf und wir ziehen das Stativ im Dunklen noch ein bisschen um. Vor allem der Feuerschein erfordert einiges an Justage, denn vom Feuer wegzugehen traue ich mich natürlich nicht – die Wildkamera hatte nachts ein paar Schakale aufgenommen, außerdem gibt es ja auch HyƤnen und Lƶwen.Ā Ich nehme die X-T3 mit dem 16mm/1.4 Objektiv und belichte f/1.8, 13 sec, ISO 1600, mit Schwarzbild.

ICM (Intentional Camera Movement) ist eine Kunstform, bei der man die Kamera bei Einfach- oder Mehrfachbelichtungen bewegt. Aus der Hand erfordert dies viel Übung, ich starte erst einmal mit der kontrollierten Form auf dem Stativ:

  • Man braucht ein Objektiv mit Stativschelle,
  • eine Kamera, die Mehrfachbelichtung von mindestens 4, besser 8 Bildern erlaubt,
  • und dreht bei jeder Belichtung das Objektiv in der Objektivschelle weiter.

Es entstehen surreale Wimmelbilder, mit interessanter geometrischer Struktur.


 
Baines Baobab
16.9.2022 - Rückfahrt von Baines Baobab, Steenbok
Rückfahrt von Baines Baobab, Steenbok

Wir haben eigentlich keine Lust, der 36 km langen Rüttelpiste auf dem Rückweg noch 30 km Umweg hinzu zu fügen. Aber wenn man schon mal hier ist …

Der Umweg ist nicht gar so schlimm und die Aussicht auf die Baobabs und vor allem die weißen Salzflächen wunderschön.

Auf dem Rückweg dann wieder großes Sichtungsglück: Ca. 50 m entfernt geht neben uns eine Lƶwin seelenruhig parallel zum Weg, sie würdigt uns keines Blickes, wir sind (und bleiben) Luft für sie. Wir stoppen das Auto, weil die Lƶwin unsere Piste kreuzen wird. Ein kleine Pause im Schatten, dann überquert sie die Piste und verschwindet im Gebüsch. Karin quiekt einmal laut … und siehe da, zum ersten Mal schaut die Lƶwin nach uns.