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Lissabon 2015 – Workshop

20.9. Anreise und erstes Shooting

Um 8:00 Uhr treffen wir in Köln-Bonn schon Serdar, Andre (den zweiten Coach) und zwei weitere Teilnehmer.  Nach einem ersten Schnack geht es ohne Hektik pünktlich um 11:15 Uhr los. Nach 3,5 Stunden landen wir in Lissabon (1 Stunde Zeitverschiebung). Die Koffer dauern ewig, Mietwagen auch, dafür trudeln nach und nach alle 8 Teilnehmer ein: Alex, Rolf aus NRW, Markus (Erfurt), Heike und Stefan (Wiesbaden), Lutz (Erfurt) und Sven (Hannover). Und ich ;-).

Um 17:00 Uhr sind wir im Pestana Sintra Golf Resort. Große, schöne Zimmer, zwei Pools, Restaurant, Bar (und natürlich der Golfplatz ;-).

Es geht direkt los,Ā zum Leuchtturm nach Cascais. Zwei schƶne Locations: eine kleine Bucht mit Felstor und Sonnenuntergang, bei Dunkelheit der Leuchtturm vor der Brandung. Es ist kaum Wind, die Wellen sind klein … aber Bƶen und Wellenhƶhe unberechenbar: ZweiĀ werden richtig nass – und einĀ Stativ wird von einer Bƶe umgeworfen, Totalschaden der D800s und des 14-24 :-(

Der Abend klingt dann doch gemütlich in einem kleinen italienischen Restaurant aus.

 
21.9. Die erste Nacht wird durchgemacht
22.9.2015 Ponte Vasco da Gama
22.9.2015 Ponte Vasco da Gama

Gemütlich stehen wir um 8:30 Uhr auf, das Frühstück ist leider nur mittelmäßig. Den Vormittag verbringen wir mit Bilderbesprechung, Pool, Ausruhen.

Gegen 13:00 Uhr fahren wir ca. 2,5 Stunden nach Vilanova de Milfontes. Dort liegt in einer Bucht ein ca. 8 Jahre altes Wrack, ein 1996 gestrandetes holländisches Schmugglerboot. Den Nachmittag fotografieren wir das Wrack, die Bucht und das Meer. Ich probiere ein paar Langzeitbelichtungen, konzentriere mich aber dann mit dem 70-300 auf Details am Wrack. Den Sonnenuntergang nehmen wir dann auch noch mit.

Nach dem Abendessen sind wir gegen 23:30 Uhr wieder am Schiffswrack – aber die Milchstraßenfotos fallen wegen Vollmond aus.

Also machen wir uns auf den Rückweg, zu den Stegen von Carrasqueira, gegenüber von Setubal. Sehr malerisch, aber dieĀ Stege wackeln dermaßen, dass wir zu zehnt uns immer in die Quere kommen. Nur mir gelingen ein paar Fotos – ich war direkt losgegangen und habe nicht noch 45 min gedƶst, um auf die Flut zu warten. Ein paar gute Langzeitbelichtungen und etwas Light Painting sind der Lohn, dass ich gegen die Müdigkeit angekƤmpft habe.

Um 4:30 Uhr geht’s weiter zur Ponte de Vasco da Gama, zum Sonnenaufgang. Hier kƶnnen wir dann zeigen, dass wir die erforderliche Technik auch im Schlaf beherrschen ;-).

Durch den Berufsverkehr geht es – mittlerweile ist es Dienstag – zurück zum Hotel, wo wir um 9:15 Uhr pünktlich zum Ā Frühstück ankommen. Eine lange 24-Stunden-Session geht zu Ende.

 
22.9. Etwas Ausruhen, Azenhas do Mar

Den Tag über erholen wir uns, die meisten holen ein paar Stunden Schlaf nach ;-)

Um 17:00 Uhr geht es los, zum Meerwasserpool von Azenhas do Mar. Schöner Blick, gute Stimmung, aber Wolken sorgen für einen zu schnellen, nicht spektakulären Sonnenuntergang.

Dafür ist das Essen im gleichnamigen Restaurant mehr als exzellent :-).

Um 23:30 Uhr sind wir wieder zurück, noch ein bisschen Bilder sichten und dann falle ich ins Bett.

 
23.9. Leuchtturm und Surfstrand

Die Morgensession am Farol Museu de Santa Marta lasse ich ausfallen, ich schlafe bis 9:00 Uhr wie ein Stein – offensichtlich ist noch Schlaf nachzuholen.

Um 13:00 Uhr geht es zum Nachmittag/Abend nach Santa Cruz, einem Surf-, Familien- und Badestrand. Fotomotive sind der Strand (Praia do Formosa) und ein großer Sandsteinfelsen mit Loch (Penedo do Guincho). Ich tobe mich mit Langzeitbelichtungen aus.

Pech habe ich mit dem 24-105 – erst zerfƤllt der Lee-Halter in 2 Teile (kann man aber wieder kleben), dann zickt das ObjektivĀ und schaltet immer wieder nicht auf die Arbeitsblende. Einschicken, Garantie – denn das ObjektivĀ ist nagelneu, das alte war vor 3 Monaten mit genau diesem Fehler ausgefallen.

Auf der Rückfahrt nehmen wir noch ein paar Bilder vom Kirchenfest in Sao Pedro da Madeira mit.

Danach suchen wir verzweifelt ein Restaurant. Gegen 21:15 Uhr sehen wir in Carapinheira eine kleines Bistro. Serdar scoutet … sieht gut aus, aber keiner spricht englisch. Als wir geparkt haben, hat der Wirt einen Nachbarn geholt, einen jungen Mann, der für uns übersetzt. Es gibt Minzsteak, Lamm oder Bacalao. Genau wie dieĀ Vorspeisen sehr lecker. Und 180€ tutto completto für uns zehnĀ ist echt moderat.

Um 23:50 Uhr sind wir zurück, gerade noch rechtzeitig für ein Bierchen in der Hotelbar. Ein schöner Tag, ein toller Strand, fette Fotobeute :-).

23.9. Santa Cruz
23.9. Santa Cruz – Langzeitbelichtung, 25 sec.
 
24.9. Tidepools, 230 km entfernt
24.9. Vilanova de Milfontes
24.9. Vilanova de Milfontes

HeuteĀ gehtĀ es noch einmal auf die 2,5 Stunden Fahrt nach Vilanova de Milfontes.

Diesmal allerdings nicht zum Schiffswrack, sondern an den Strand von Alentejo. Dort sind bei Ebbe Minipools zu sehen, die durch eine Mischung aus Salz, Sinter und Bewuchs entstanden sind.

Das Motiv ist Grafik pur, mit sehr hohen Kontrastunterschieden und vielen Spiegelungen. Auf den ersten Blick unstrukturiert, alles sieht eher wie ein großes Durcheinander aus.

Serdar ist ganz cool: ā€žSo, es ist alles angerichtet … nun arbeitet euch mal in das Motiv ein!ā€œ

Ich finde es echt schwierig reinzufinden, ich beginne, mir mit großen Steinen ein bisschen Struktur zu puzzeln. Nach vielen Versuchen bin ich zufrieden, kein Meisterwerk, aber ganz nett (finde ich ;-). Auf jeden Fall entscheide ich, mich ab jetzt auf die Belichtung zu konzentrieren, also vor allem auf die Beherrschung der Kontraste und Spiegelungen.

Später haben wir ein wunderbares Abendessen in der Strandbar. Gegen 0:30 Uhr sind wir zurück im Hotel, bis 2:30 Uhr werden noch Bilder gesichtet.

 
25.9. Brandung und Sonnenuntergang
25.9. Praia da Adraga
ā€žMeinā€œ Felsen – Brennweite 45-50 mm, 1-30 sec Belichtung

Praia da Adraga ist nur 25 km vom Hotel entfernt und liegt am offenen Atlantik. Ā Eine weite Bucht, mit Ā vielen, schroffen Felsen im und am Wasser.

Nachmittags ist sehr viel Wind, wir erleben hohe Wellen und jede Menge Gischt.Ā An ruhiges Fotografieren mit langen Belichtungszeiten auf dem Stativ ist nicht zu denken. Ich montiere das Sigma 150-600 auf’s Stativ und mit kurzen Belichtungszeiten gelingen einige gute Brandungsbilder.

Am spƤten Nachmittag schlafen Wind und Wellen ein und ich suche mir ā€žmeinenā€œ Felsen für Langzeitbelichtungen aus. Ein paar surreale Bilder gelingen.

Abends gibt es frischen Fisch im Restaurant Buzio in Praia MaƧas, das beste der ganzen Reise.

 
 
26.9. Sintra und ein letztes Mal das Meer

HeuteĀ istĀ Kontrastprogramm: die einzige Location ohne Wasser ;-)

Wir verbringen den Vormittag in Sintra. Einige stromern durch die Altstadt und die GƤrten, einige machen den Aufstieg zur alten Maurenburg.

Wir sind bewusst früh gekommen, so dass wir einige Zeit vor den Besuchermassen in Ruhe fotografieren kƶnnen. Besonders die Maurenburg wirkt – einsam und im Nebel – fast mystisch.

Abends fahren wir dann doch noch einmal ans Meer und versuchen, als krönenden Abschluss an der Praia das Maças einen prachtvollen Sonnenuntergang zu erwischen. Leider ist es bewölkt, nur ein roter Schimmer ist zu ahnen.

Aber Meer ist Meer … und schƶn :-).

Zum Abschluss fahren wir in die Altstadt von Cascais und essen lecker italienisch.

 
Sintra:
Castelo dos Mauros

 
27.9. Rückreise

Der letzte Tag ist immer ein “Krƶrseltag” … Packen, Abfahren um 10:00 Uhr, Check-in, Warten, 3,5 Stunden Rückflug, Ankunft gegen 18:00 Uhr in Kƶln/Bonn. Wir alle werden von Frau und Kids abgeholt, schƶn von den Lieben wieder empfangen zu werden :-).

 
 

 

Cornwall – Sommerferien 2013

25.7.-12.8.2013: AnreiseĀ mit dem Auto und 2 Wochen in Porthleven

Die Anreise planen wir diesmal ohne Übernachtung in Calais, gegen geringen Aufpreis kann man flexible Abfahrtzeiten mit der Fähre buchen, da fahren wir lieber morgens um 4:00 Uhr los. Die lange Fahrt durch England teilen wir auf mit zwei Übernachtungen:

  • Wieder inĀ West Bay. Und mit dem netten Zufall, dass genau an diesem Donnerstag das diesjƤhrige Raft Race Festival stattfindet und wir das Spektakel wie 2011 erleben kƶnnen. Die Übernachtung imĀ Haddon HouseĀ ist fein.
  • Und inĀ Tintagel, mit der ā€žechten”Ā Burg von King ArthurĀ – die aber viel spƤter errichtet wurde und mit der Sagenfigur nichts zu tun hat. Trotzdem ist der ganze Ort eine einzige King-Arthur-Andenken-Show. DerĀ Cornishman InnĀ ist urig – die Zimmer zwar einfach und klein, die Kneipe dafür aber nett.

Die Fahrt bis West Bay ist doch etwas lang, insbesondere nach Dover bis hinter London steht man Ā viel im Stau. Aber wir alle sind ja mittlerweile größer geworden ;-) …
… da schaffen wir solche langen Fahrten immer besser. Das kurze ā€žEintauchenā€œ in ein StƤdtchen unterwegs gefƤllt uns wieder gut.

 
 
Baden

 
Wandern und Ausflüge

 
ā€žZu Hauseā€œ in Porthleven

 
Rückfahrt via Bristol

Die Rückfahrt unterbrechen wir mit zwei Übernachtungen in Bristol, wieder in der YHA Jugendherberge, so dass wir 1,5 Tage für Hafen, Shopping und den Radweg nach Bath haben. Das YHA gefällt uns wieder super, am ersten Abend bleiben die Kids in der Jugendherberge (Pizza & surfen ;-), wir Eltern gehen malerisch am Hafen Essen.
Der Programmpunkt am zweiten Tag: eine Radtour nach Bath, über den historischenĀ Bristol & Bath Railway Path. Die 2×26Ā km sind ja problemlos machbar für uns und unsere fitten Kinder … dachten wir … Pustekuchen … die wollen lieber schwimmen … und Fahrradfahren ist sooo anstrengend, es ist viel zu heiß, die Armen haben Hunger, man wird geƤrgert, muss auf den Spielplatz … und am Ende ist der River Avon unwiderstehlich und die Radtour wird zur Schwimmtour ;-)

Die Rückfahrt am letzten Tag ist auch fein – wir kommen gut durch London, erreichen die FƤhre um 12:00 Uhr und sind am frühen Abend wieder in Aachen. Die Fahrtunterbrechung auf der FƤhre tut uns gut :-)

 

 
Noch ein paar schƶne Bilder

 

Cornwall – Ostern und Herbst 2012

30.3.-8.4.2012: Eine Woche in den Osterferien

Cornwall in April oderĀ OktoberĀ … ist es da nicht viel zu kalt?

Okay – sonniges Strandwetter ist nicht. Aber die Luft ist mild, die Wassertemperaturen mit 11-13 °C auch nicht viel kƤlter als im Sommer (~15 °C), also perfekte Badetemperaturen für die Einheimischen … jeder hat hier einen Neo,Ā wirĀ auch ;-)
Oder was antwortete Luis auf Karins Ausruf ā€žAber selbst mit Neo werden die Füße doch eiskaltā€œ: ā€žDie spürst du nach 5 Minuten nicht mehr!ā€œ

Die Fahrt mit dem Auto ist uns für eine Woche zu lang, darum versuchen wir es auch einmal mit Kindern mit Flugzeug/Mietwagen:

  • FlugĀ von Brüssel nach Bristol und von dort für die 175 mls einen Mietwagen.
  • Da man erst gegen 20:00 Uhr abends in Bristol landet, haben wir imĀ Taunton Holiday InnĀ direkt an der Autobahn übernachtet.
  • Vor dem Rückflug haben wir in derĀ Stadt-Jugendherberge Bristol übernachtet.

Und was macht man so außerhalb der Saison in Cornwall?
Das gleiche wie im Sommer: Wandern, Laufen, Surfen, Chillen, Baden, gut Essen :-).

Und auch Bristol ist eine Reise wert: eine tolle Jugendherberge,Ā Bristol HarbourĀ undĀ Bristol Aquarium.

 
Surfen und Toben:
Coastal Path:
Bristol:
 
12.10.-21.10.2012: Eine Woche in den Herbstferien – mit VerlƤngerung um 2 Tage für Luis und Karin :-(

Same procedure as every year … bewƤhrte Anreise wie Ostern, und wieder Surfen, Wandern, Laufen, Chillen, Reiten, gut Essen ;-)
Als wir in die Harbour Road am Hafen einbiegen, sagt Luis: ā€žDas ist wie Nachhause-Kommen!ā€œ

Diesmal begleitet uns Annette – und ist auch von Cornwall, Porthleven, den Menschen hier begeistert.

Das Wetter war wunderbar, fast sommerlich warm. Außer am 17.10. – da war gleichtzeitig Springflut und Weststurm. Beeindruckend, siehe die Bilder unten.

Die Rückfahrt müssen wir leider getrennt machen: Luis stürzt am letzten Abend sehr unglücklich – Krankenwagen, Notaufnahme – Prellungen, ein Cut, und eine perforierte Luftrƶhre. Er hat ein Riesenglück gehabt und sich wohl noch gerade gut genug abgefangen, muss aber noch 2 Tage im Krankenhaus bleiben und darf ein paar Tage nicht fliegen – wegen der perforierten Luftrƶhre kann er sonst ersticken.
So fahren Karin und Luis am Montag mit dem Zug nach Aachen.

 

Activities:
Sturm in Porthleven:
Porthleven:

 

Teneriffa 2014

8.-15.11.2014: Fotoworkshop Teneriffa
8.-15.11.: Locations des Fotoworkshops auf Teneriffa
8.-15.11.: Locations des Fotoworkshops auf Teneriffa (Ā© Google Earth 2014)
10.11. La Tejita, Die Tutoren Adam & Serdar
10.11. La Tejita, Die Tutoren Adam & Serdar

NachĀ dem Lofoten-Workshop 2013 hatte ich mir fest vorgenommen, noch einmal eine solch erlebnis- und lehrreiche Woche zu verbringen.Ā Im Frühjahr nahmĀ PhotoTours4UĀ Teneriffa als Ziel auf, die Ausschreibung war mehr als interessant: Strand und Steilküste, Wüste und Berge, Vulkane … eine Vielfalt von Motiven in einer Woche. Auf Teneriffa warĀ ich noch nie, und Serdar, der Workshopleiter von den Lofoten war wieder dabei.

Im südlichen Teil ist das Klima trocken und warm. Dort sind die StrƤnde mit den Touristenburgen … aber zu unseren Zeiten (morgens 5-8 Uhr) hatten wir die StrƤnde für uns allein.

Der Norden ist bergig und feucht, dort findet man Lavastrände, Steilküsten und grüne Wälder. Die Gegend ist dünnbesiedelt, zum Teil sogar einsam, Touristen gibt es deutlich weniger. Fotomotive umso mehr.

Der Höhepunkt (im Wortsinne ;-) ist der 3.700 m hohe Teide, ein riesiger Vulkan, der sich über die Wolken- und Baumgrenze erhebt. Die Attraktionen neben dem Vulkankegel sind die Lavafelder, die Corona Forestal und die Ausblicke.

Einige von uns haben einen Tagesausflug nach La Gomera gemacht.

Fazit: Ein tolle Woche mit vielen netten Leuten, Super-Motiven und fetter Bilderausbeute.

 


Corona Forestal, Lava Negra und Sonnenuntergang über La Gomera

 
 

Teneriffa 2014: Langzeitbelichtung

12.11.2014 Sterne, Roques de Garcia
2.547 sec Belichtung, mit 3-Stop Grauverlaufsfilter. ISO 100, f3.5, 16mm Brennweite

Nach der Basisausbildung (siehe Lofoten), wie man die richtigen Belichtungswerte aus- und umrechnet, ist der Schwerpunkt auf Teneriffa, den Einsatz der Graufilter und Grauverlaufsfilter zu üben. Für die Umrechnung nutze ich die App PhotoBuddyĀ – es geht auch im Kopf, aber schneller und sicherer ist das ā€žDaumenrad”, mit der man in der App die ISO, Blende und/oder FilterĀ verschieben kann und daraus die jeweilige Belichtungszeit berechnet wird. Die wesentlichen Schritte (und Kniffs) sind:

  • Warum brauche ich eigentlich lange Belichtungszeiten, bzw. wodurch ergeben sie sich?
    Entweder weil nicht genügend Licht da ist, oder weil ich durch längere Zeiten bestimmte Effekte erzielen will. Typische Beispiel sind:

    • Wasser sieht fließend aus bei 0,3-1 sec. Ab 2 sec werden Wellen verwischt, ab 20 sec Ā ergeben sich die typischen ā€žFeenbilderā€œ.
    • Sonnenauf-/untergang: Hier braucht man wegen der Kontrastunterschiede Grauverlaufsfilter, so dass sich schnell 1/20-1/4 sec ergeben.
    • Sternbilder, Milchstraße: Hier mƶchte man keine Wischeffekte haben, als Faustformel muss die Belichtungszeit deshalb kleiner als 500/Brennweite sein. Bei 16 mm (Vollformat) also 30 sec … und das heißt dann, trotz der langen Zeit, ISO 3200-6400 und Blende 2.8.
    • Startrails: Die erhƤltĀ man bei mindestens 20 min, besser 60-120 min Belichtungszeit. Und das heißt auch nachts (es darf kein Mond scheinen!), dass ein leichter Graufilter gebraucht wird. Oft istĀ hier auch ein Grauverlaufsfilter erforderlich, weil – trotz Dunkelheit – der Himmel deutlich heller als die Landschaft ist.
  • Einstellung der Belichtung:
    • Mit geeigneterĀ ISO-Einstellung, Blende, ohne Graufilter, aber mit Grauverlaufsfilter wird die für diese Kombination richtigeĀ Belichtung bestimmt. Je dunkler es ist, desto hƶher wird hier ISO gewƤhlt und desto offener die Blende. Am einfachsten geht es mittels Blendenautomatik (AV bei Canon) oder in kniffligen FƤllen manuell (Einstellung M) mit HilfeĀ des Histogramms. Probeaufnahmen sind sinnvoll.Ā Dies ist die Basis-Belichtung.
    • Dann wird die gewünschte Blende (SchƤrfentiefe), ISO, Filter und/oder BelichtungszeitĀ eingestellt … die jeweils als variabel gewƤhlte Größe ergibt sich.
    • Bei sehr hohen Belichtungszeiten taste ich mich in 2-3 Schritten ran – damit ich nicht erst nach 5 min Belichtung eine eventuellen Fehler bemerke.
  • Das Histogramm ist unbedingt zu prüfen:
    • Tagsüber sollten alle drei FarbkanƤle mƶglichst ā€žvollā€œ sein – jedoch maximal einer darf rechts anschlagen. Noch extremer ist ETTR – Expose to the rightĀ – erfordert aber auf jeden Fall die Nachbearbeitung in Lightroom oder Photoshop.
    • Nachts sollte der stƤrkste Farbkanal nur ca. 60% des Belichtungsspielraums ausnutzen. Sonst ist das Bild zu hell, nƤmlich taghell.
  • Scharfstellen beim Einsatz von starken Graufiltern: Man fokussiert ohne Graufilter, schaltet das Objektiv auf manuellen Fokus und setzt dann den Graufilter auf.
    Wenn es zu dunkel für den Autofokus ist, fokussiert man auf eine helle Lichtquelle und schaltet dann auf manuellen Fokus um.
  • Das sogenannteĀ DunkelbildĀ ist wichtig bei Belichtungszeiten >1 min. Der Sensor erzeugt bei Langzeitbelichtungen ā€žFarbstƶrungen”, die durch ein direkt anschließende Belichtung bei geschlossenem Verschluss (also ā€ždunkel”) herausgerechnet werden. Bei einer 45 min Startrails-Belichtung ist die Kamera anschließend noch einmal 45 min beschƤftigt, das Dunkelbild zu erzeugen. Dafür kann man sich aber ruhig auf den Heimweg machen – nur genügend Akku muss noch vorhanden sein.Ā (ImĀ Great Basin 2012Ā hatte ich diesĀ vergessen – die Bilder sind wunderschƶn bunt gesprenkelt und für mehr als Web-Ansicht nicht zu gebrauchen.)

Hier ein paar Beispiele zum Einsatz von Grau(verlaufs)filtern.

  • Dabei sind Verlaufsfilter immer dann erforderlich, wenn die Kontrastunterschiede im Bild größer sind als die Dynamik des Sensors. Das Auge hat einen Dynamikumfang von bis zu 20 Blendenstufen, wƤhrend die Topkameras heute 11-13 Blendenstufen beherrschen. Der Verlaufsfilter sorgt dafür, dass helle Bildbereiche (meist der Himmel) abgedunkelt werden. Das ist übrigens kein wirklicher Verlust, weil sowohl Monitore (gute decken bis 10 Blenden ab) als auch Papier (bis 7 Blendenstufen) noch einmal deutlich weniger darstellen kƶnnen.
  • Graufilter dunkeln das Bild insgesamt ab. Einziger Grund ist, lƤngere Belichtungszeiten zu erzielen.
 
Caldera, Teide, Sternenhimmel
30s, f5.6, ISO 2500, 16mm

  • Es ist stockdunkel, das Auge gewƶhnt sich nach einigen Minuten an dieĀ Dunkelheit. Es erkennt sowohl Details im Vordergrund als auch an den HƤngen desĀ Teide undĀ die Sterne im Himmel.
  • Aber selbst bei dieser Dunkelheit ist ein 0.6-Grauverlaufsfilter (2 Blendenstufen) erforderlich, sonst würde der ā€žhelle” Himmel alles überstrahlen.
  • Der geschwungene Himmelsrand zeigt aber noch etwas Überstrahlung und erfordert Nacharbeit in Lightroom.
Corona Forestal, La Gomera
1/640s, f8.0, ISO 400, 90mm

  • In den Abendsonne hinein mit schmalem Bildwinkel … Helligkeit ist kein Problem.
  • Aber der Motivkontrast hat es in sich: weiße Wolken, schwarze Lava und dazu das recht helle Meer und die grünen NadelbƤume.
  • Darum ein 0.9-Grauverlaufsfilter (3 Blendenstufen), der die Wolken abdunkelt.
  • Dadurch kommen die BƤume zur Geltung, sie wƤren sonst (fast) so dunkel wir die Lava.
La Tejita bei El MƩdano
1/10s, f13, ISO 400, 16mm

  • Gegen die Sonne sindĀ selbst mit dem Auge die Spiegelungen auf dem Meer zu grell, aber auchĀ die Sonne überstrahlt.
  • Zwei Grauverlaufsfilter (0,9 und 0,6, also 5 Blendenstufen) dunkelnĀ Himmel und auch das Meer weitgehend ab. Einer reicht bis zum Strand, der andere deckt den Himmel ab.
  • ZusƤtzlich müssenĀ in derĀ Bildverarbeitung noch dieĀ Lichter und Schatten bearbeitet werden.
Los Hermanos
Bild 1 vs. 2: 11,3Ā Blendenstufen

  • Ein Aufnahme mit der untergehenden Sonne im Rücken, die Berge sollten in der Sonne ā€žglühen”. Tun sie aber nicht – die Sonne liegt hinter Dunstwolken :-(
  • Das normalbelichtete Bild ist nett, aber ohne Sonnenuntergangsstimmung.
  • Das 2. Bild mit 10-Stop-Graufilter ist 60 sec belichtet … und holt durch die lange Belichtung die wenigen Rottƶne doch heraus, die es gibt.
 
 

Teneriffa 2014: Land und Leute

Unsere Gruppe …
14.11. Abschlussessen im Hotel - Serdar, Sebastian, Adrian, Bruno, Adam, Birgit, Michael, Michael
14.11. Abschlussessen im Hotel
12.11. Teide, Michael, Sebastian, Adrian, Birgit, Michael, Serdar, Bruno
12.11. Teide

…Ā istĀ ein netter Haufen aus allen Teilen Deutschlands und der Schweiz.

6 Teilnehmer und 2 Betreuer – so passen wir alle in einen Minivan, was für die Fahrten und den Zusammenhalt sehr angenehm ist.

Alle verstehen sich gut, wir haben Spaß und lernen viel voneinander. Was sich dann ausdrückt in langen Abenden am Rechner und in der Hotelbar ;-).

Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder …

 
Unser Hotel

DasĀ Hotel NogalĀ liegt ca. 1 Stunde vom Flughafen Teneriffa-Süd entfernt. Bis hoch zum Teide fƤhrt man ca. 45 min, so dass die wesentlichen ā€žLocations” (Südküste, Teide) schnell erreicht werden. Das Hotel ist ein umgebauter Gutshof, die Stallungen sind jetzt das Restaurant, das Haupthaus der Empfang mit, die Zimmer sind mit alten, individuellen Mƶbeln eingerichtet und alle von unterschiedlicher Größe. Die Küche ist sehr gut – und vor allem die Bar ist lange geƶffnet ;-)

 
Der Einfluss des Lichts

Ein frappierendes Erlebnis waren die Kalkfelsen am Tajao Beach.

  • Zum Scouting waren wir um die Mittagszeit da. Die Felsen war schmutzig-weiß, sahen ā€žnach nichtsā€œ aus.
  • Wir vertrauten Serdar, der uns versicherte ā€žmorgens glühen die Felsen, ca. 30 minā€œ.
  • Als wir gegen 6:00 Uhr am anderen Morgen dort waren …Ā sind die FelsenĀ schmutzig-dunkelgrau.
  • Aber dann … von einem zum anderen Moment explodieren die Farben, die Sonne tauchtĀ für viel zu kurze 30 min alles in rotgoldenes Licht.
 
 

Teneriffa 2014: Workshop

Fr./Sa., 7./8.11. Hinreise Aachen-Kƶln-Teneriffa

8.11. Hinflug - der Teide über den Wolken

8.11. Caldera, Teide
8.11. Caldera, Teide

Daniel bringt mich am Vorabend nach Köln, denn der Air Berlin Flug startet frühmorgens schon um 6:00 Uhr. Wir treffen uns zum Abendessen mit Serdar.

Am nächsten Morgen überstehen wir Aufstehen und Frühstück, treffen noch einen Teilnehmer. Der knapp 5-Stunden-Flug geht gut vorüber, in Teneriffa-Süd empfangen uns milde Temperaturen um die 20° C.

Gegen Mittag sind wir im Hotel Nogal, das auf ca. 1.100 m Hƶhe liegt. Ideal als Ausgangsbasis sowohl ins Gebirge als auch ans Meer. Die Zimmer sind zwar klein, aber sehr gemütlich und nett eingerichtet. Dazu gibt es einen großen Indoor-Pool, einen kleinen Außenpool und – das beste – ein wirklich gutes Restaurant.

8.11. Ermitage de las Nievas, Teide
8.11. Ermitage de las Nievas, Teide

Im Laufe des Nachmittags kommen alle Teilnehmer an, nach dem Abendessen geht es los zu den ersten ā€žLocations” in den Nationalpark Teide.

Aus der Caldera heraus fotografieren wir den Teide im Sternenlicht. Es ist frappierend, wie trotz Dunkelheit (kein Mond) der Himmel bei Langzeitbelichtungen überstrahlt. Ich bastele lange, bis die Grauverlaufsfilter richtig sitzen.

Nach Mitternacht üben wir Lichtspielereien an derĀ Ermitage de las Nievas: Wir belichten 30 sec, in dieser Zeit werden die im Schatten liegenden WƤnde von zwei in den Büschen versteckten HeinzelmƤnnchen angeblitzt … und wir puzzelnĀ ca. 2 Stunden, bis alle Belichtungsparameter, BlitzintensitƤt, -farbe und -dauer aufeinander abgestimmt sind. Ein Heidenspaß und ein schƶnes Resultat :-).

 
So., 9.11. Nationalpark Teide

Nach der langen Nacht (und der vorhergehenden Anreise) genießen wir erst einmal die Ruhe im Hotel. Gegen 14 Uhr brechen wir auf, es geht hoch auf 2.000 m in die Caldera des Teide.

Wolken- und Baumgrenze sind auf ca. 1.800 m (die Wolken liefern die Feuchtigkeit für die BƤume) und bilden die ā€žCorona Forestal” um den Vulkankegel.
In der großen Caldera des Teide sind die Lavafelder der verschiedenen Ausbrüche dankbare Motive.
Den Sonnenuntergang verbringen wir in der NƤhe des Observatoriums.
Anschließend nutzen wir die Zeit bis zum Mondaufgang noch für ein paar Milchstraßenbilder.

Früh, schon um 21:00 sind wir zurück – gerade richtig für ein leckeres Abendessen.

 
Mo., 10.11. Meer, Berge, Rundfahrt

Um 5:00 Uhr ist Treffpunkt (für mich das schwerste bei so einer Reise – erstens früh und zweitens kein Frühstück), wir fahren noch im Dunklen zum Strand LaĀ Tejita bei El MĆ©dano. Vor Sonnenaufgang wird alles aufgebaut, Kamera, Belichtung und Filter eingerichtet, so dass wir die wenigen Minuten der Morgensonnenstrahlen für Fotos nutzen kƶnnen. Anders als auf den Lofoten ist hier – nƤher am Ƅquator – der Sonnenaufgang viel kürzer, nur 15-30 Minuten statt Stunden.

Dies sindĀ meine ersten ā€žrichtigen” Sonnenaufgangsbilder. Es macht Spaß, die verschiedenen Belichtungsmƶglichkeiten durchzuspielen, und gelingt ganz gut; das hatte ich nicht erwartet.

Wir gehen frühstücken und starten dann die 170 km lange Rundfahrt:

  • Der westliche Teil des Teide-Nationalparks mit den Lavas Negras (des Ausbruchs von 1798) und derĀ Corona Forestal, die den Vulkan genau an der Wolkengrenze umgibt.
  • ÜberĀ abenteuerliche Bergstraßen geht es nachĀ Masca, einem ā€žvery typical” Bergdorf, das von jeder Menge Reisebussen angefahren wird.
  • Abends fotografieren wir am Strand Agua dulce beiĀ Los Silos eine alte Bananenfabrik.
  • Auf dem Rückweg leitet uns das Navi falsch und wir brauchen ewig. (Aber mittlerweile glaube ich, dass SerdarĀ das gleiche wie 2015 in Lissabon hat – er sollte sich mal ein Kartenupdate zulegen ;-)
 
 
Di., 11.11. Nordküste

Morgens gibt es ein gemütliches Frühstück im Hotel, wir diskutieren unsere Bilder, tauschen Lightroom-Erfahrungen aus. Nach einem frühen Mittagessen geht es zur Nordküste, heute nehmen wir ca. 200 km unter die Räder.

Auf dem Hinweg ein kurzer Abstecher zum Tajao Beach, wir scouten für den Sonnenaufgang morgen früh. Wir müssen uns ja im Dunklen zurechtfinden – und hier ist Steilküste.
Nach der langen Fahrt besichtigen wir den Gezeitenpool in Bajamar, Punta de San Juan. Wir haben Glück, es ist Flut und recht hoher Wellengang und es gelingen viele schöne Bilder der Wellen, die über die Mauer brechen.
Anschließend der Sonnenuntergang in Los Hermanos, zwischen Bajamar und Punta Del Hidalgo. Dies war die einzige Location, die mir überhaupt nichts sagte, und außer technische einigermaßen gelungenen Fotos war kein ā€žBurner” dabei.

 
Mi., 12.11. Tajao Beach und Teide
12.11. Mein Standort, ich stand im Tiefen.
Tajao Beach: Mein Standort, ich stand im Tiefen.

Beinahe wƤre die Truppe ohne mich losgefahren – dabei binĀ ich nur 5 Minuten zu spƤtĀ zum Aufbruch umĀ 5:00 Uhr :-!

Der Sonnenaufgang am Tajao Beach istĀ spektakulƤr, der sonst schmutzig-graue Kreidefelsen glüht orange in der Morgensonne. Ich beherzige Serdar’s Mantra: “Raus aus der Komfortzone”. Und verfrachte das Stativ ins knietiefe Wasser und mich dahinter, bis zum Bauch im Wasser. Da wir Ebbe bei Nipptide haben, also besonders tiefes Wasser, und überhaupt kein Wellengang herrscht, gelingt mir diese Expedition ins Meer. Bei normalem Wasserstand und/oder Wellen wƤre ich wohl unsanft auf die Felsen geworfen worden – von Kamera&Stativ ganz zu schweigen. So eine Kombination aus Uhrzeit (Sonnenaufgang), Ebbe, Mond (Nipptide) und Wetter (keine Wellen) gibt es wohl nur 1x im Jahrzehnt. Glückspilz :-)

Den Nachmittag und Abend verbringen wir wieder auf dem Teide. Der Sonnenuntergang in der Caldera wird nichts wegen Wolken, dafür gelingen tolle Sternenfotos an  den Roques de Garcia.

Den Abend verbringen wir im Hotel, entwickeln Bilder mit Lightroom bis zum Abwinken, um 2:00 Uhr ist erst Ende.

 
 
Do., 13.11. Lavastrand Benijo Beach

Morgens ist wieder Ausruhen angesagt.
Abfahrt 14:00 Uhr,Ā zwei StundenĀ Fahrt zum Benijo Beach. Am Rand der Steilküste ist ein altes Dorf, die HƤlfte der GebƤude sind verlassen. In einem halb verfallenenĀ GebƤudeĀ wird auf der kleinen Terrasse Essen serviert … und wir erhalten in dieser Taverne (El Mirador) das beste Essen der ganzen Woche.

Anschließend geht es runter zum Strand aus feiner schwarzer Lava. Wir erleben eine besondere Lichtstimmung und unsere Bilder sind fast kitschig rosa.

Die Stative finden es dagegen gar nicht kitschig … der feine, schwarze Lavasand kriechtĀ in alle Gewinde, es knirscht ganz furchtbar. (Zuhause ist spƤterĀ mehrere Stunden Grundreinigung und neu Fetten angesagt, bis alles wieder gƤngig ist.)

 

 
Fr., 14.11. Corona Forestal

Sechs von uns fahren heute mit Adam nach La Gomera, Serdar und ich wollen lieber noch einmal zum Teide.

Wir haben einen geruhsamen Tag, machen 1 ½ Stunden Timelapse-Aufnahmen, besuchen noch einmal die Lavas Negras und die Corona Forestal und fotografieren den Sonnenuntergang über La Gomera.

Am letzten Abend feiern wir mit leckerem Essen und jede Menge Sangria Abschied von diesem wunderbarem Workshop. Nette Leute, tolle Insel, viele wunderbare Bilder.

 
Sa., 15.11. Ausbaumeln, Rückflug
15.11. El Médano: Ausbaumeln vor dem Rückflug
15.11. El Médano: Ausbaumeln vor dem Rückflug

Wir bringen gegen Mittag die meisten zum Flughafen, Adam bleibt noch eine Woche auf La Gomera, Serdar und ich fliegen erst um 22:00 Uhr nach Kƶln/Bonn.

Den Nachmittag verbringen wir beide gemütlich im kleinen Badeort El Médano.